Wahl – Der Bücher Blog http://blog.buecher.de Fri, 28 Oct 2016 09:37:29 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.2 Die Nachfolge des Bundespräsidenten http://blog.buecher.de/die-nachfolge-des-bundespraesidenten/ http://blog.buecher.de/die-nachfolge-des-bundespraesidenten/#respond Wed, 16 Jun 2010 10:43:27 +0000 http://blog.buecher.de/?p=8340 Ihr habt es sicher mitbekommen. Unser Bundespräsi Horst Köhler, bzw. jetzt muss ich ja sagen: Ex-Bundespräsi, hat abgedankt. Am 31. Mai war Deutschland geschockt. Völlig überraschend hat Köhler eine klaffende Lücke im Amt des Bundespräsidenten hinterlassen. Wer wird diese nun füllen? Vielversprechendste Anwärter auf die Nachfolge sind der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und der Bürgerrechtler und evangelische Pastor Joachim Gauck (parteilos).

Horst Köhler war bei den Bürgern beliebt, in der Politik, sagen wir, eher nicht so 😉 Er war einfach zu unpolitisch und hat immer wieder seinen Senf dazugegeben. Er präsentierte sich als Mann des Volkes, der es auch tatsächlich versteht und hat immer wieder die Politik im Land ermahnt. So etwas macht populär, aber eben nicht in der Politik selbst. Leider musste er auch immer wieder feststellen, dass seine Ermahnungen zwar gehört, aber nicht umgesetzt wurden. Nicht zuletzt die Affäre um den Bundeswehreinsatz in Afghanistan hat das Fass dann wohl zum Überlaufen gebracht.

Ich sage nur: Schade drum! Denn es hätte Deutschland sicher zum Vorteil gereicht, ein oder zwei Dinge umzusetzen, die Köhler angemahnt hat. Doch nun geht es um seine Nachfolge. Wer könnte das höchste Amt der Republik bekleiden? Wulff oder Gauck? Die Entscheidung fällt am 30. Juni 2010.

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Die Bundestagswahl 2009 – Gewinner und Verlierer http://blog.buecher.de/die-bundestagswahl-2009-gewinner-und-verlierer/ http://blog.buecher.de/die-bundestagswahl-2009-gewinner-und-verlierer/#comments Mon, 28 Sep 2009 10:40:48 +0000 http://blog.buecher.de/?p=2082 Nie herrschte vor einer Wahl so viel Unklarheit über ihren Ausgang und nie zu vor waren die Rollen von Sieger und Besiegten so deutlich verteilt wie in diesem Jahr. Das so genannte Fernsehduell der beiden Kanzlerkandidaten endete eher friedlich statt in einer Konfrontation. Das Oppositionsduell, in welchem zwar wesentlich mehr Feuer drin war, wusste auch keinem wirklich bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Alles in allem herrschte bis zum Wahlsonntag nach wie vor Kenntnislosigkeit, wer denn nun den besten Weg einschlagen würde. So haben sich viele der Wähler wohl erst in der Wahlkabine für eine Partei entscheiden, wenn sie bei einer Wahlbeteiligung von nur rund 70 Prozent überhaupt den Weg zur Wahlurne angetreten haben. Die große Aufgabe bestand also darin, den Wähler zum Wahlgang zu motivieren und so warben die Parteien bis zum Ende auf Straßen, im Fernsehen und anderen Medien, mehr schlecht als recht.

Während andere jubeln, heißt der große Verlierer SPD

Lange Gesichter bei der Parteispitze der SPDWem das am besten gelungen ist, zeigt sich im Ergebnis: Die Linke beschloss von vornherein in die Opposition zu gehen und ist dank einem Rekordergebnis von 11,9 Prozent in dieser auch stark vertreten. Auch die Grünen konnten stark zu legen und erhielten 10,7 Prozent der Stimmen. Ein gewünschte Koalition mit der SPD scheiterte aber an der vorher bereits vermuteten Schwäche der Sozialdemokraten. Dass man im Vergleich zu 2005 einen Einbruch von 11,1 Prozent hinnehmen musste, konnte jedoch keiner erahnen und so gehört die SPD mit 23 Prozent erstmals seit 1998 wieder der Opposition an. Diese verpasst hat die neugegründete Piratenpartei, die im Bund bei ihrer ersten Wahl aber beachtliche 2 Prozent erringen konnte. Die Piraten sorgten so für einen Achtungserfolg. Eine Sortierung und ein ernstzunehmendes Wahlprogramm vorausgesetzt, könnte sich die Piraten Partei für die nächste Bundestagswahl sogar realistische Chancen ausrechnen.

Die Zukunft heißt Schwarz-Gelb

Bereit für Deutschland - Angela Merkel und Guido WesterwelleDas Zwei(Drei-)gestirn CDU/CSU und FDP gibt in Zukunft den Ton an und beendet damit die Große Koalition. Zwar erlebte auch die CDU einen Verlust (von ca. 1,1 Prozent) und kam nur auf 33,8 Prozent. Aber durch den starken Aufschwung der FDP, die sich auf 14,6 Prozent verbessern konnte, steht einer Schwarz-Gelben Regierung nun nichts mehr im Weg.

Deutschland hat gewählt

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Die schönen Seiten der Politik: Teil 1 http://blog.buecher.de/die-schoenen-seiten-der-politik-teil-1/ http://blog.buecher.de/die-schoenen-seiten-der-politik-teil-1/#respond Fri, 25 Sep 2009 19:36:38 +0000 http://blog.buecher.de/?p=1818 Es kommt vor, dass sich Debatten im Gebäude des Bundestages oder der einzelnen Landtage über Stunden hinziehen. Politikerinnen beginnen sich über die verschiedensten Ansichten zu den unterschiedlichsten Themen zu unterhalten und manch einer sieht man die harten Stunden des Debattierens deutlich an. Die am morgen so schön hergerichteten Frisuren werden durch das viele Haareraufen zu einem unansehnlichen Büschel auf dem Kopf. Andere wiederum streifen ab von ihrer eigentlichen Aufgabe und beginnen über die Outfits der einzelnen Parteigenossinnen oder Konkurrenten zu sprechen. Passt denn das Make-Up wirklich zu dem Kleid? Exklusiv stellt buecher.de jetzt die fünf eindrucksvollsten und modischsten Vertreterinnen aus der Politik unserer Zeit vor.


Platz 5: Ute Vogt (SPD)

Die 44-Jährige Landtagsabgeordnete aus Baden-Württemberg ist bereits seit dem 20. Lebensjahr in der Partei und gilt innerhalb der SPD als Wirtschaftsexpertin. Für die Bundestagswahl kandidiert Vogt für die Innenstadt Stuttgarts und rechnet sich reichlich Chancen aus. Bei Auftritten innerhalb des Landtages und in der Öffentlichkeit setzt sie stets auf ein dezentes Make-Up und kleine Ohrringe, versucht demnach schlicht zu sein und nicht zu viel Aufmerksamkeit von der eigentlichen Aufgabe abzuwenden. Auch bei ihrer Kleidung achtet sie häufig auf ein eher legeres Auftreten und vermeidet große farbenfrohe Experimente. Schlicht und stilvoll, um es kurz zu beschreiben.








Platz 4: Carola Reimann (SPD)

Ähnlich wie Parteimitglied Vogt, sorgt auch Bundestagsmitglied Carola Reimann für einen gewissen Glanz bei den Sozialdemokraten. Die studierte Doktorin für Biotechnologie beschäftigt sich vor allem mit den Fragen der Gesundheits- und Bildungspolitik des Landes. Gerade 42 geworden, stellt sie sich der Bundestagswahl erneut für den Wahlkreis Braunschweig und wirkt unterstützend im großen Wahlkampfteam Steinmeiers. Großes Markenzeichen von Reimann sind ihre strahlend blauen Augen, die einen perfekten Kontrast zu den leicht gelockten braunen Haaren ergeben. Auch sie legt viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres und steht für dezentes Make-Up sowie eine Kombination aus Hose und Blazer, die gerne auch passend zu ihren Augen blau sein darf.








Platz 3: Silvana Koch-Mehrin (FDP)

Nicht für die Wahl am 27. September bereit steht die FDP-Politikerin Koch-Mehrin. Die Mutter von drei Kindern, die weiterhin sehr sportlich daherkommt, verdient sich trotzdem einen Platz in unserem Ranking, da sie 2004 die FDP zurück ins Europäische Parlament brachte und dort seitdem die deutschen Interessen vertritt. Mittlerweile fungiert die 38-Jährige sogar als Vizepräsidenten im Parlament. In Marokko und dem Sudan aufgewachsen, verfügt sie über ein enorm breit gefächertes Fachwissen und eine hohe Kompetenz. Die schulterlangen hellblonden Haare trägt sie meist offen und tritt häufig mit einer einfarbigen Kombination aus Rock und Blazer in die Öffentlichkeit.








Platz 2: Dorothee Bär (CSU)

Schon seit 2002 gehört die CSU-Abgeordnete Dorothee Bär zum festen Inventar des Bundestages und sorgt dort für so manchen Lichtblick im sonst so tristen Bundestag. Nach dem Studium der Politikwissenschaften arbeitete sie zunächst als Journalistin, bevor sie ihr Weg in Richtung Politik trieb. Die heutige stellvertretende Generalsekretärin stellt sich auch in der kommenden Bundestagswahl den Wählern und hat berechtigte Chancen auf eine Wiederwahl innerhalb ihres Kreises. Die verheiratete Katholikin tritt stets mit einem Lächeln auf die politische Bühne und scheint dieses selbst in den Debatten nicht zu verlieren. Ihre dunklen Augen betont sie nicht sonderlich mit Make-Up und kommt so äußerst natürlich und freundlich herüber.








Platz 1: Julia Bonk (Die Linke)

Unsere Miss Bundestag ist ganz klar die Jungpolitikerin Julia Bonk. Mit gerade einmal 18 Jahren wurde sie kurz nach ihrem Abitur in den sächsischen Landtag gewählt und vertritt dort nach wie vor die Interessen der Bürger. Die Studentin für Politikwissenschaften an der Uni Dresden ist zudem schulpolitische Sprecherin der LINKE. Absolut eindrucksvoll erscheinen ihrer roten Haare und die hellen Augen. Bonk tritt nicht immer im steifen Hosenanzug oder einer Kombination aus Rock und Blazer auf, sondern vertritt ein junge, ihre Generation, deren stilvolles Auftreten dem Altbekannten jedoch in nichts nachsteht. Als Accessoires bevorzugt die 22-Jährige Magdeburgerin große Ohrringe und bezaubert so die Mitglieder und Konkurrenten.

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Nur noch 3 Tage bis zur Bundestagswahl – wie sehen die Umfragen aus? http://blog.buecher.de/nur-noch-3-tage-bis-zur-bundestagswahl-wie-sehen-die-umfragen-aus/ http://blog.buecher.de/nur-noch-3-tage-bis-zur-bundestagswahl-wie-sehen-die-umfragen-aus/#respond Thu, 24 Sep 2009 10:33:30 +0000 http://blog.buecher.de/?p=2037 Noch drei Tage bis zur Wahl. Von Endspurt allerdings ist in den Medien nichts zu spüren. Die Parteien bleiben friedlich und machen mit nichts so richtig von sich reden. Einziger Aufreger das gestrige TV-Duell der Generalsekretäre der großen Parteien bei „Hart aber fair“. SPD-Generalseketär Hubertus Heil traf auf sein Pendant aus der FDP Dirk Niebel und wurde deutlich gebeten, doch „nur einmal den Mund zu halten“. In Fahrt kam die Diskussionsrunde ein wenig, als GRÜNEN-Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke auf das Fehlen von GRÜNEN-Spitzenkandidat Jürgen Trittin mit den Worten er sei wohl „eine Baumschule besuchen“ angesprochen wurde. Energisch verbat sich Frau Lemke das „ständige Zwischenquatschen der Kerle“. Und auch CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt fühlte sich zwischen den beiden Herren nicht mehr ganz wohl und wollte seinen Platz dort räumen. Selbstverständlich ermuntert durch Steffi Lemke blieb er erst recht sitzen – vielleicht aus Trotz? Man weiß es nicht, denn im weiteren Verlauf machte sein Amtsbruder aus der Schwesterpartei der CDU Generalsekretär Ronald Profalla mehr von sich reden und versuchte Harmonie zwischen den Parteien, tunlichst nicht aufkommen zu lassen. So persönlich die Gespräche in der von Frank Plasberg moderierten Sendung waren, so wenig spezifisch und aussagekräftig waren die Positionen der Parteien, deren Ideen und deren Lösungen. Schöner und unterhaltsamer wäre hier das Shakespeare Stück „Viel Lärm um nichts“ gewesen. Als Erkenntnis bleibt uns jedoch der Blick auf die jüngsten (vom 23. September 2009) Umfrageergebnisse zur Bundestagswahl:


Wo stehen die Parteien? Was haben ihnen die Auftritte und Äußerungen in den Medien gebracht?





Sowohl Allensbach als auch Forsa geben nahezu identische Zahlen aus: Knapp führend bleibt die CDU/CSU mit 35%. In einer Koalition mit der FDP (13%) wären sie stärkste Kraft. SPD mit 24% müsste in den grünen Apfel beißen (11%) und den vielleicht sauren Geschmack am roten Tuch der Linken (10%) abwischen; erst dann bildeten sie die stärkste Kraft.


Bei studiVZ ist im Vergleich zur Vorwoche wieder alles ganz anders: Die Piratenpartie liegt mit fast 36% ganz klar vorn. CDU/CSU, GRÜNE und SPD pendeln sich bei knapp über 14% ein. FDP erreicht fast 10% und die Linke knapp über 7%. Ginge es nach den Wählern der studiVZ/ meinVZ-Nutzer, würde nur eine Freundschaftskoalition aus allen etablierten Parteien gegen die neu gebildete Piratenpartei bestehen können.



Entscheidend aber ist, was am Sonntag herauskommt. Um 18 Uhr wissen wir mehr!

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Nur noch eine Woche bis zur Bundestagswahl – Wie sehen die Umfragen aus? http://blog.buecher.de/nur-noch-eine-woche-bis-zur-bundestagswahl-wie-sehen-die-umfragen-aus/ http://blog.buecher.de/nur-noch-eine-woche-bis-zur-bundestagswahl-wie-sehen-die-umfragen-aus/#respond Thu, 17 Sep 2009 12:33:05 +0000 http://blog.buecher.de/?p=1984 Der Count-Down läuft und die Parteien stehen in den Startlöchern. Nicht mal mehr 10 Tage trennen uns vom Wahlsonntag und der Entscheidung wer die nächsten 4 Jahre die Weichen für den Zug „Deutschland“ stellen soll. Macht Schwarz-Gelb das Rennen, wird es eine Fortsetzung der Großen Koalition geben oder bewahrheitet sich das Unglaubliche und ein Rot-Rot-Grünes Parteienbündnis zieht in den Bundestag? Konnte das unspektakuläre TV-Duell noch unentschlossene Wähler animieren, sich für eine der großen Parteien zu entscheiden oder hat es die Wählerschaft der kleinen parlamentarischen Parteien erweitert? Viele Fragen, die am 27. September 2009 eine Antwort finden werden. Wir warten und berichten gespannt.

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Die offiziellen Meinungsforschungsunternehmen haben sich diese Woche leider etwas zurück gehalten und so stellten nur zwei von ihnen ihre Umfrageergebnisse online. Viel verändert hat sich da jedoch nicht im Gegensatz zur Vorwoche. Ist die Wirkung des TV-Duells doch dermaßen verpufft? Bei Allensbach pendelten die Parteien nur zwischen 0,5%-1% herum, was als Stabilitätsmerkmal aber vielleicht auch ein Indiz auf eine verlässlichere Voraussage für die Bundestagswahl darstellen könnte. Im Umfrageergebnis von Forsa gab es einige Veränderungen mehr: Sowohl CDU als auch SPD konnten zulegen, während FDP und vor allem DIE LINKE Stimmen einbüßen mussten. Die GRÜNEN konnten einen Prozentpunkt gutmachen und liegen wieder knapp vor den Sozialisten.

Überraschung bei der Sonntagsfrage von studiVZ/meinVZ.

Hier hat sich insgesamt nicht all zu viel getan, außer dass SPD, FDP, GRÜNE und LINKE etwas Boden gutmachen konnten. Doch ein kolossaler Umsturz hat stattgefunden: Die Piratenpartei hat ihre Mehrheit verloren und wurde von der Union überholt. Fast 7% mussten die Freibeuter an die konkurrierenden Parteien abgeben, worüber sich besonders die CDU/CSU freut, welche nun mit 23% ein dickes Polster zu ihren Verfolgern aufgebaut hat. Doch sollten wir nicht vergessen, dass die VZ-Umfragen immer sehr wandlungsfähig und flexibel sind. Also, liebe Parteien: jetzt nur nicht auf den errungenen Lorbeeren ausruhen, sondern weiter fleißig Wahlkampf führen und auf eifrigen Stimmenfang gehen.

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Politik-Wissen testen und gewinnen: Wie viel wissen Sie über deutsche Politik? http://blog.buecher.de/politik-wissen-testen-und-gewinnen-wie-viel-wissen-sie-ueber-deutsche-politik/ http://blog.buecher.de/politik-wissen-testen-und-gewinnen-wie-viel-wissen-sie-ueber-deutsche-politik/#respond Tue, 15 Sep 2009 13:56:31 +0000 http://blog.buecher.de/?p=1901 Politik bedeutet eigentlich mehr als ein simples Kreuz auf einem Wahlzettel zu machen. Es gilt herauszufinden, welche Partei die eigenen Interessen am besten vertritt und welchem Kandidaten man bereit ist, sein Vertrauen zu schenken.

Doch auch hinter dieser einfachen Sichtweise steht ein aufwändiges System aus Regeln, Abläufen, Gesetzen und Vorgaben, die zu jeder Wahl führen, aber auch dafür sorgen, dass eine Wahl überhaupt durchgeführt werden kann.

Und so hört man seit Wochen in allen Medien den Slogan „Geh Wählen!“. Aufgerufen ist damit jeder, der über 18 und deutscher Staatsbürger ist. Doch weiß wirklich jeder, wen er da wählt und für was sich seine Partei einsetzt? Weiß jeder Wähler, was hinter der Wahl steht?

Wissen Sie das?

Testen Sie Ihr Wissen und beantworten Sie unsere 10 Fragen zur Politik und zur Bundestagswahl. Jeder der mindestens die Hälfte der Fragen richtig hat, nimmt am Gewinnspiel teil und kann einen Bestellgutschein für den buecher.de Online-Shop im Wert von 3 Euro gewinnen!

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Das große TV-Duett „Merkel feat. Steinmeier“ – ein Kanzlerduell sieht anders aus http://blog.buecher.de/das-grosse-tv-duett-merkel-feat-steinmeier-ein-kanzlerduell-sieht-anders-aus/ http://blog.buecher.de/das-grosse-tv-duett-merkel-feat-steinmeier-ein-kanzlerduell-sieht-anders-aus/#comments Mon, 14 Sep 2009 11:00:43 +0000 http://blog.buecher.de/?p=1945 „Anderes als erhofft und irgendwie doch wie erwartet“ – so in etwa lief das gestrige TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Herausforderer Frank-Walter-Steinmeier ab. Zwar lautete der Titel „Kanzler-Duell“, was die Zuschauer jedoch geboten bekamen, war ein freundlicher Kuschelkurs zwischen den beiden „Kontrahenten“. Im Vorfeld wurde bereits viel gemunkelt und prophezeit und tatsächlich bestätigten sich die Vermutungen der Kritiker: Merkel und Steinmeier haben in den vergangenen 4 Jahren durchaus gute Arbeit geleistet und das Beste aus der Zwangsehe „Große Koalition“ gemacht. Worüber soll man sich also streiten, wenn man doch vieles gemeinsam gemacht und zu verantworten hat? Einzig bei Themen wie Steuerpolitik, Mindestlohn oder Atomausstieg kam etwas Bewegung in die überaus gleichförmige Debatte zwischen den beiden Kandidaten.

Ganz überraschend anders sah die Dynamik zwischen Team Merkel/Steinmeier und dem Moderatorenteam aus. Hier wurde fleißig dazwischen geplappert, unterbrochen und unpassende Bemerkungen gemacht. Speziell der übermotivierte Frank Plasberg aus den Reihen der ARD entwickelte sich immer mehr zum Störenfried in der Runde. Merkel und Steinmeier ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und beantworteten die Fragen ohne Hektik; was jedoch teilweise etwas zu sehr auswendig gelernt schien. Insgesamt konnte der SPD-Spitzenkandidat etwas Boden gut machen, wenngleich die meisten Umfragen von einem Unentschieden ausgehen. So spannend und eindrucksvoll wie das Duell 2005 zwischen Gerhard Schröder und Angela Merkel war es diesmal aber lange nicht und so schrieb unter anderem die Süddeutsche:

„Langweiliger als dieses ‚TV-Duell‘ ist selten ein – vorher gehyptes – Aufeinandertreffen zweier Spitzenpolitiker gewesen. … Die Schlussansprache der beiden Kandidaten war der Höhepunkt dieser missratenen Inszenierung: Beide referierten breit ihre Slogans im Stil einer Neujahrsansprache. An dieser Stelle hätte man vielleicht besser Konserven gesendet. Ein groteskes Finale einer völlig überbewerteten Sendung.“

Dieser Missmut ließ sich auch auf Twitter mit verfolgen. Hier liefen sekündlich zwar dutzende Nachrichten ein, doch waren sie fast alle von einem durchweg gelangweilten oder enttäuschten Ton dominiert. Und so fand Twitterer pikamoon 22 Uhr passende abschließende Worte zum TV-Duell: „Ende vom #tvduell …tschuldigung, Ende des TV Duetts. Sieger des Abends: die Opposition, die Tigerente, das Nichtssagende & Homer Simpson.“. Letzterer hatte sein Forum auf Pro7 mit dem Simpsons-Film und einer sicher besser unterhaltenen Zuschauerschaft.

Überraschend harte Konkurrenz für ein lang erwartetes politischen Fernseh-Duell am Sonntagabend.

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Nur noch 2 Wochen bis zur Bundestagswahl – wie sehen die Umfragen aus? http://blog.buecher.de/nur-noch-2-wochen-bis-zur-bundestagswahl-wie-sehen-die-umfragen-aus/ http://blog.buecher.de/nur-noch-2-wochen-bis-zur-bundestagswahl-wie-sehen-die-umfragen-aus/#respond Thu, 10 Sep 2009 09:00:02 +0000 http://blog.buecher.de/?p=1923 Nur noch 17-mal schlafen, dann ist Wahlsonntag. Während die CDU/CSU wahrscheinlich sowas wie einen Adventskalender aufgehangen hat, an dem die letzten Tage bis zum 27. September abgezählt werden, rauchen bei der SPD weiterhin die Köpfe, wie man zusätzliche Wähler mobilisieren und letztendlich doch dem dicken 10%-15%Vorsprungspolster der Union die Luft raus lassen kann. Bei studiVZ/meinVZ geraten die politischen Fronten zunehmend mehr ins Wanken und der wie in Stein gemeißelte Vorsprung der Piratenpartei wird langsam aber sicher nur noch zur schwindend geringen Mehrheit. Stimmenfänger Nr.1 ist diese Woche allerdings die LINKE. Der Wahlkampf ist noch nicht entschieden und heiße politische Themen stehen weiterhin im Raum. Wird z.B. die aktuelle Afghanistandebatte den Kuschelwahlkampf von CDU und SPD wieder etwas mehr Feuer bringen und den kleineren Volksparteien den Aufwind verschaffen, um ungeahnte Wahlsiege zu erzielen?

 

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Bei den offiziellen Umfragen hat sich, wie bereits letzte Woche, nicht allzu viel getan. Die CDU hat sich mit leichten Verlusten auf geschmeidige 35% eingependelt, während die rote Säule der SPD nach wie vor um bis zu 3% schwankt. GRÜNE und FDP befinden sich inzwischen auf etwa dem gleichen Niveau um die 13%-14%. Doch im Gegensatz zur letzten Woche konnte sich eine neue Säule auf das Niveau von Gelb-Grün begeben; die LINKE hat nämlich ordentlich Fahrt aufgenommen und präsentiert sich mit bis zu 4% Zuwachs.

 

Im VZ dagegen ist umfragetechnisch jede Woche eine ganze Menge los. Hier scheint sich nach und nach der Trend der offiziellen Umfragen widerzuspiegeln, denn die einst omnipotent erscheinende Piratenpartei verliert kontinuierlich extrem viele Prozentpunkte. Davon profitieren alle anderen Parteien, sodass CDU und SPD beide einen riesigen 4% bzw. 5%-Sprung nach vorn hinlegen konnten. Auch FDP und die LINKE konnten rund 1,5% gut machen. Verlierer bei den etablierten Parteien, sind allein die GRÜNEN, die diese Woche über 2% einbüßen mussten. Interessant ist auch die Entwicklung des „Sonstige“-Blockes, der bei jeder Umfrage deutliche Gewinne verbuchen kann. Ob sich dort bald eine zusätzliche neue Partei heraus kristallisiert, ist abzuwarten; es bleibt also nach wie vor spannend.

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Die Werke unserer Politiker – Angela Merkel http://blog.buecher.de/die-werke-unserer-politiker-angela-merkel/ http://blog.buecher.de/die-werke-unserer-politiker-angela-merkel/#respond Thu, 10 Sep 2009 08:34:54 +0000 http://blog.buecher.de/?p=1800 Teil 4:
Angela Merkel: „Europa und die deutsche Einheit. Zehn Jahre Wiedervereinigung: Bilanz und Ausblick“

1954 als Angela Kasner in Hamburg geboren, gilt die spätere Physikstudentin und heutige Bundeskanzlerin als die wohl mächtigste und erfolgreichste Frau der Welt. Ihr politischer Aufstieg begann kometenhaft. Nachdem Merkels erste politische Station, der Deutsche Aufbruch, sich der CDU anschloss, kletterte sie relativ schnell die politische Karriereleiter hinauf. Von Helmut Kohl bereits 1991 ins Kabinett dirigiert, übernahm sie dort zunächst den Posten der Ministerin für Frauen und Jugend, später den der Umweltministerin. Nach der Spendenaffäre wurde sie im Jahr 2000 zur Vorsitzenden der CDU erklärt und ging 2002 als Oppositionsführerin der Regierung Schröder in die kommenden Jahre, bevor sie aus der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 als Bundeskanzlerin der großen Koalition herausging. Einen Posten, den Merkel auch in diesem Jahr zu verteidigen versucht und aufgrund der Leistungen in den letzten Jahren wohl auch als Favoritin für diesen ins Rennen geht.

Bereits im Jahr 2000 veröffentlichte Angela Merkel als Herausgeberin das Werk „Europa und die deutsche Einheit. Zehn Jahre Wiedervereinigung: Bilanz und Ausblick“ und wirkte als Autorin selbst an der Gestaltung mit. In ihrem Abschnitt „Deutschlands Zukunft liegt in Europa“, der dem Werk vorangestellt ist, gibt Merkel ein kleinen geschichtlichen Exkurs über die Wende und geht auf die symbolische Kraft und die Folgen für die Stellung und Stärkung Deutschlands ein. Außerdem spricht sie sich bereits in diesem Werk für eine aktivere Teilnahme an der europäischen Politik aus, die nach ihrer Meinung in der damaligen Regierung zu wenig Beachtung fand. Deutschland solle nicht nur zur Einigung und Erweiterung der Europäischen Union beitragen, sondern auch innerhalb dieser eine führende Rolle einnehmen. Auch die europäische Bevölkerung sollte dem unterstützend zur Seite stehen und einen gemeinschaftlichen Zusammenhalt symbolisieren.

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Die Werke unserer Politiker – Karl-Theodor zu Guttenberg http://blog.buecher.de/die-werke-unserer-politiker-karl-theodor-zu-guttenberg/ http://blog.buecher.de/die-werke-unserer-politiker-karl-theodor-zu-guttenberg/#comments Wed, 09 Sep 2009 08:33:45 +0000 http://blog.buecher.de/?p=1810 Teil 3:

Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg: „Verfassung und Verfassungsvertrag

Der seit Anfang des Jahres als Bundesminister für Wirtschaft und Technologie im Kabinett-Merkel eingesetzte CSU-Abgeordnete wurde 1971 in München geboren. Zu Guttenberg, der aus dem gleichnamigen Adelsgeschlecht entsprang und dessen Großvater bereits im Bundeskanzleramt tätig war, arbeitete nach dem Abitur und folgenden Studium, das er als Jurist erfolgreich absolvierte, in familiären Firmen, bevor er sich 2002 der Politik zuwendete. Zunächst in der Jungen Union Bayern aktiv, wurde er relativ schnell Mitglied des Bundestages. Neben der Anstellung als Ortsvorsitzender, später von ganz Oberfranken, widmete er sich vor allem der Außen- und Sicherheitspolitik, bevor ihn 2008 die Partei zum Generalsekretär ernannte. Mit 37 Jahren wurde zu Guttenberg zu Beginn des Jahres, als Michael Gloß vom Amt zurücktrat, als jüngster Wirtschaftsminister der deutschen Geschichte vereidigt. Seitdem polarisiert der in den Medien sehr authentisch wirkende zu Guttenberg und bekommt ähnlich viel Zuspruch wie auch Kritik.

Wenn es nach der Kanzlerin ginge, sollte zu Guttenberg auch nach der Bundestagswahl am 27.September das Amt des Wirtschaftsministers bekleiden. Auch zu Guttenberg plant in diese Richtung und beweist in seinem in diesem Jahr veröffentlichten Werk politischen Weitblick. Weniger als die vorherigen zwei, geht es ihm in seinem Buch weniger um den zukünftigen Weg Deutschlands, sondern mehr um die Darstellung der europäischen Verfassungsgemeinschaft, ihrer Entstehung und den Umgang mit ihr. Zu Guttenberg stellt dies in einer Art Vergleich mit der Verfassung der Vereinigten Staaten gegenüber und stößt auf eine Vielzahl von Gemeinsamkeiten. Ebenfalls werden Änderungen, Wandlungen und ihr Umgang mit Gott ausführlich analysiert. Zu Guttenberg integriert am Ende die unterschiedlichen Ausarbeitungen der europäischen Staaten und die der verschiedenen Bundesländer.

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