Kommentare zu: Peter Dempf: Das Haus der roten Dämonen http://www.leselupe.de/blog/2010/06/10/peter-dempf-das-haus-der-roten-daemonen/ Literatur, Rezensionen, Buchbesprechungen und mehr... Sun, 31 Jul 2016 12:05:24 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.4 Von: Cornelia Bruno http://www.leselupe.de/blog/2010/06/10/peter-dempf-das-haus-der-roten-daemonen/comment-page-1/#comment-589 Tue, 05 Oct 2010 20:27:06 +0000 http://www.leselupe.de/blog/?p=2387#comment-589 Peter Dempfs Roman spielt im mittelalterlichen Prag. Der Protagonist Jan, ein Waisenjunge, wird von Messer (=Meister) Arcimboldo auserwählt sein „Sklave/Diener“ zu sein. Er kauft im dem Waisenhausleiter Hajek ab.

Bereits nachdem er Jan erwählt hat überlässt Acrimboldo ihn in der Obhut seines Adlatus Contrario, mit dem er bereits an seinem ersten Tag Patientenbesuche macht. Contrario besucht sterbenskranke Menschen und lässt diese zur Ader. Das Blut der Patienten schüttet er nach Begutachtung weg. Als sie aber beim letzten Patienten, der mehr tot ist als lebendig, ankommen, schickt Contrario Jan aus dem Zimmer. Jan lernt Julia kennen, die Enkelin des Patienten. Contrario schüttet das Blut dieses Mal nicht weg sondern nimmt es mit.

Als Jan im Haus des Malers ankommt, bekommt er zunächst sein Zimmer zugeteilt. Es ist kein hergerichtetes Zimmers, nein, es steht noch voll mit Malerutensilien und Jan soll es selbst herrichten. Contrario verschwindet zu seinem Meister und Jan beschließt das Haus zu erkunden. Dabei belauscht er ein Gespräch zwischen den beiden, in dem es um das Blut des Sterbenden geht.

Kurz darauf erfährt Jan, daß er dem Contrario bei seiner eigentlichen Arbeit im Haus helfen soll, dem Herstellen von Farben. Jan bekommt die Aufgabe, daß Farbpulver herzustellen. Eine sehr schwere Arbeit, die Jan körperlich an seine Grenzen bringt. So verwundern ihn seltsame Begebenheiten zu Feierabend gar nicht so sehr, wie sie eigentlich sollten.

Contrario´s letzter Patienten ist verstorben. Julia gibt Adlatus die Schuld am Tod ihres Großvaters. Sie begibt sich zur Burg, wo Rudolf der II. gerade Vorbereitungen für einen Festumzug trifft. Dort erfährt sie, daß Messer Acrimboldo ganz andere Fähigkeiten hat als zu malen. Auch Jan bekommt mit eigenen Augen zu sehen, zu was sein Meister fähig ist.

Von da ab nimmt die Spannung und das Tempo der Geschichte stetig zu, der Leser wird immer weiter getrieben. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, alle wichtigen Figuren der Geschichte dem Leser näher zu bringen. Auch das Erzähltalent scheint ausgesprochen hervorragend, soweit ich das Beurteilen kann. Herr Dempf hat mit diesem Buch eine spannungsgeladene, unheimliche und fantasievolle Geschichte über Dämonen erschaffen, die es jedem Leser sehr schwer machen dürfte das Buch auch nur einmal aus der Hand zu legen.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der ein Faible für spannungsreiche und unheimliche Fantasiegeschichten hat. Eine Geschichte, die Potential für eine Verfilmung bietet! Ein Buch von dem ich wirklich begeistert bin!

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Von: antonia http://www.leselupe.de/blog/2010/06/10/peter-dempf-das-haus-der-roten-daemonen/comment-page-1/#comment-311 Mon, 12 Jul 2010 06:02:40 +0000 http://www.leselupe.de/blog/?p=2387#comment-311 das buch ist ziemlich gut aber es kommen einiege worte darin vor, die man kaum kennt aber spannend geschrieben!
ich wuenschte es gaebe noch einen 2.teil

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