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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Frau mit Koffer (gelöscht)
Eingestellt am 27. 09. 2016 23:28


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Ji Rina
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ThomasQu
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Wer hätte das jetzt über das Herz gebracht, der Dame mit dem Strohhut zu sagen: „Moment mal, wir kennen uns doch gar nicht!“, wo sie sich so freut.
Als Leser hat man das Gefühl, man stünde als dritte Person direkt dabei und die Dialoge sind wie aus dem richtigen Leben. Ganz schön!

„Und du? Was machst du so?“
„Ich musste hier beruflich etwas erledigen. Bin ja immer noch mit Fotografie beschäftigt.

Das muss noch in eine Zeile, weil beides die Frau mit Hut sagt.

…´ne lange, komplizierte Geschichte
Nach den Auslassungspunkten fehlt das Leerzeichen.

Sie küsste mich noch einmal links und rechts auf die Wange und strich mir über den Kopf.
„Ich hab mich so gefreut!“

Hier auch, die Rede gleich im Anschluss.

Grüße, Th.

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Blumenberg
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Hallo Ji Rina,

ich habe eben gesehen, dass es von dir wieder einmal etwas Neues gibt. Nach zweimaligem lesen der Geschichte bin ich ein bisschen zwiespältig.
Die Idee der Verwechslung als Aufhänger für die Handlung finde ich gut und sie beitet eine wunderbare Rahmenhandlung auf der sich aufbauen lässt. Allerdings ist sie in der Form die du wählst - als Wendung am Ende - meines Erachtens wenig überraschend und recht vorhersehbar. Ich hätte aus meiner subjektiven Perspektive einen Ansatz gewählt, bei dem der Umgang der Protaoginistin mit dieser Verwechslung, also ob sie das Dilemma auflösen und damit der anderen Frau die Freude verderben soll oder nicht im Zentrum steht.
Vor allem auch, weil du versuchst eine Peinlichkeit durch das Beobachtetwerden entstehen zu lassen, indem du eine weitere Partei (das Pärchen) einführst. Hier habe ich den Eindruck trägt das, was du da vermittelst möchtest, nicht so recht. Deine Protagonistin ärgert sich über das laute Sprechen, allerdings ist der Inhalt der ausgesprochen wird so alltäglich, dass auch laut ausgesprochen für deine Protagonistin kein faktischer Grund besteht sich zu ärgern oder es in irgendeiner Wiese peinlich zu finden. Weiter schreibst du:

quote:
„Ach!“, sagte ich, deutlich hörbar, in Richtung des interessierten Pärchens, dass uns so anstarrte, als habe es ein Ufo gesehen.

Hier habe ich als Leser direkt gedacht, dem Pärchen muss es aber langweilig sein. Auch da enthält dein Dialog eigentlich keinen Anlass, der die beobachtete Szene für das Pärchen zu etwas Außergewöhnlichem oder nie da gewesenen machen würde. Du schreibst vorangehend:

quote:
„Ich musste hier beruflich etwas erledigen. Bin ja immer noch mit Fotografie beschäftigt. Nehme aber gleich den Zug nach Köln. Ich leb noch immer in Köln, daran hat sich nichts geändert.“

Das ist aus der Situation die das Paar vermuten muss - zwei alte Bekannte treffen sich wieder - sicherlich nichts, was sie Staunen lassen würde als hätten sie ein UFO gesehen.

Ich hoffe du nimmst mir die kritische Besprechung nicht übel, da ich sie ausdrücklich als meine subjektive Ansicht verstanden wissen will, aber insgesamt vermittelt weder die Wendung in der Rahmenhandlung noch der Inhalt des Dialoges oder die Situation des Beobachtetwerdens einen rechten Spannungsbogen. Ich glaube aber, dass die Rahmenhandlung mit einem anderen Fokus durchaus eine gute Kurzgeschichte hergeben würde.

Beste Grüße

Blumenberg

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aligaga
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@Blumenberg hat recht.

Dass man mit jemand anderem verwechselt wird, ist so alltäglich und, vor allem, so banal wie die Mitteilung, dass hier jemand zum Supermarkt unterwegs gewesen sei oder sich beruflich mit Fotografie beschäftigte. Wenn kümmert das in dieser "Geschichte"?

@Ali fand diese inhaltslose Nummer recht langweilig. Er fragt sich wie @B, was das Pärchen, das diese lapidare Verwechslungs"komödie" beobacht, denn da so Spannendes finden kann, dass es gleich zu Beginn "verdattert" sein muss. Worüber denn??

Zu Ende gelesen hat @ali den Text nur, weil er gehofft hatte, es käme noch eine Pointe - etwa die, dass es sich bei der Fremden um eine "AntänzerIn" handelte, die das Vertrauen der Passantin zu gewinnen trachtete und entweder um Geld gebeten (und bekommen!) hätte oder ihr bei der Umarmung die ganz zu Beginn so wichtig gemachte Geldbörse aus der Tasche stibitzte.

Solche Tricksereien sind in jeder Europäischen Großstadt inzwischen gang und gäbe.

Ohne Pulver lässt sich nur schwerlich ein (literarischer) Schuss tun. TTip: Echte Spannung erzeugen und dann erst den Abzug bedienen. Sonst plumpst einem die Kugel, so wie hier, nur die eigenen Zehen.

Heiter

aligaga

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