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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Lustvolle Unterwerfung
Eingestellt am 17. 07. 2016 00:23


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Amalaswintha
One-Hit-Wonder-Autor
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Lustvolle Unterwerfung

Von Zeit zu Zeit, wenn ich mich umwandte und durchs Fenster blickte, sah ich den Vollmond hell seine Bahn durch den klaren Sternenhimmel ziehen, uns erschreckend schnell die Zeit stehlend. Ich war indessen gefangen in einem Rausch aus vielfältigen Gefühlen und Sinneswahrnehmungen. Orange flackerndes Kerzenlicht, die sich bunt an den Wänden spiegelnde Kaleidoskopformen und Farben des großen Bildschirms. Leise, unaufdringliche Musik. Auf dem niedrigen, quadratischen Tisch zwei mit Gewürztraminer gefüllte, langstielige Weingläser. Eine schnurrende, schlafende, sich plüschig zart anfühlende Katze, eingerollt direkt neben mir und er zwei Armlängen entfernt.

Ich versank in den Daunenkissen der Couch und seinen warmen, tiefen Augen, seiner Stimme lauschend. Ich lachte mit ihm, fühlte mit ihm, wenn er über seinen Schmerz, seine daraus geborenen Schaffensphasen, seine Kunst und alle möglichen exzessiven Erfahrungen sprach. Er erzählte, dass er sich früher geritzt habe und zeigte mir einige Narben auf seinem Unterarm. Ich fragte warum er das getan habe, das würde doch weh tun. Er antwortete, dass der andere Schmerz sehr viel größer war und dass das Ritzen ihn gemildert hätte, ein Ventil gewesen sei, um den inneren Schmerz heraus zu lassen. Er saß da, so zartgliedrig und dünnhäutig, mit den feinen Gesichtszügen und den ausdrucksstarken Augen, die sein empfindsames Wesen so sehr spiegeln und ich verstand sehr gut was er meinte. Wir waren uns auf der emotionalen Ebene sehr nah, so nah, dass wir nicht das Verlangen spürten uns körperlich zu berühren.

Bis er kurz vor Mitternacht sagte, es sei zwar sehr schön mit mir zu reden und er würde mich gerne anschauen, da ihm gefiele, was er sähe, aber er würde mich auch gerne anfassen. Wir rückten also näher zusammen, neigten uns einander so weit zu, dass unsere Gesichter sich fast berührten. Er sah mir in die Augen, tauchte in mich hinein, wir verharrten minutenlang in diesen tiefen Blicken. Dann lächelte er, seine Stimme war leise, sanft, fast ein Flüstern. „Ich liebe Deine Reaktionen auf meine Blicke so sehr“, sagte er. „Wie Du sie erwiderst, trotzig, offen, selbstbewusst, herausfordernd, verlegen - bevor Du Dich abwendest. Du zeigst so viele Emotionen, das gefällt mir sehr.“

Er streichelte mich mit seinen dunklen Blicken und seinem Lächeln, bei dem sich in seinen Mundwinkeln kleine halbmondförmige Grübchen bilden, bevor er die Hand hob und mir mit einer zärtlichen Geste eine Haarlocke aus meinem Gesicht strich. Ich verspürte den Wunsch meine Wange in seine Hand zu schmiegen, lehnte meine Stirn an seine, um seiner Stimme zu lauschen, die süße, mich einlullende Worte sprach, während seine Energie mich sanft durchdrang. Ich spürte ihn so sehr, dass sich mein Atem beschleunigte und mein Blut begann prickelnd durch meine Adern zu pulsieren.

„Du bist so sanft, so lieb“, sagte er. Diese Aussage weckte mich abrupt aus meiner sinnlichen Versunkenheit auf, denn sanft und lieb war nicht unbedingt das, wofür er mich halten sollte. Ich wich ein Stückchen, nicht zu viel, vor ihm zurück und schenkte ihm einen kritischen Blick. Wieder dieses Lächeln, diesmal leicht provokant: „Ich weiß, dass Du auch anders kannst und ich mag es auch, wenn Du ein widerborstiges kleines Biest bist.“ Ein zartes Streicheln über meine Wange. Wir maßen uns mit Blicken. Er schmunzelte und ich musste lachen. „Ich wüsste zu gerne was Du denkst, wenn Du so lachst“, sagte er. „Finde es heraus“, erwiderte ich. „Oh ja, das werde ich“, versprach er, während seine Finger über meine Lippen strichen.

Mutwillig entzog ich mich ihm und seinen Zärtlichkeiten und er griff mit einer Hand in meine Haare um mich festzuhalten. Ich wand mich und sein Griff wurde fester, während seine andere Hand sich um meinen Hals legte. Ich sah ihn herausfordernd an. Er beugte sich über mich und sanft spürte ich seine Lippen auf meinen. Gleichzeitig schlossen sich seine Finger enger um meinen Hals. Ein leichter, angenehmer Schwindel erfasste mich und vor meinen Augen wurde alles schwarz, während er mich zärtlich küsste.

Er lockerte den Griff um meinen Hals und verfolgte aufmerksam meine Reaktion. Ich war keineswegs bereit ihm nachzugeben und versuchte seine Hand aus meinem Haar abzuschütteln, was ihn veranlasste, mir einen leichten Schlag auf die Wange zu geben. Sein Gesicht war ganz nah vor meinem und ich sah ihn direkt und provozierend an. Die nächste Ohrfeige. Sein Blick wurde hart, doch ich wich ihm nicht aus und lächelte. Er lächelte zurück und mich traf ein weiterer Schlag. Ich wusste, dass mein Verhalten ihn erregte und mich kickten seine Ohrfeigen auf eine höhere Ebene des körperlichen Empfindens, die ich sehr genoss. Die Schläge waren zwar sanft, aber es ging auch nicht darum, mir weh zu tun. Alleine, dass er wagte, was ich ansonsten niemals jemandem gestatten würde, erregte mich aufs äußerste. Ich war so aufgeputscht, dass ich lachen musste. Er schüttelte den Kopf und zog mich, ebenfalls lachend, rittlings auf seinen Schoß. Er sagte: „Mir gefallen Deine Reaktionen, ich mag es, dass Du so gerne spielst.“





Ich indessen war nun bereit, mich noch weiter mit ihm anzulegen. „Nun bin ich größer als Du und kann auf Dich herab schauen“, sagte ich. „Na und“, sagte er und fuhr mit einem sehr gelassenen Grinsen fort: „Das hat nichts zu bedeuten.“ Ich fasste seine Handgelenke und drückte sie hinter seinem Kopf auf die Rückenlehne der Couch. „Was soll das werden?“ fragte er. Wir lachten und scherzten und ich provozierte ihn ein wenig damit, dass ich die Behauptung aufstellte, ja auch einmal die Macht übernehmen zu können und ihm erzählte, was ich dann alles mit ihm anstellen würde. Um meine Worte zu untermalen, küsste und biss ich ihn abwechselnd auf den Mund und seine Schulter. Er ließ mich gewähren, doch ich konnte von seinem Gesicht ablesen, dass er mich mein Verhalten früher oder später würde büßen lassen.

„Du bist ganz schön frech heute“, sagte er schließlich und schlug mich mit beiden Händen auf den Hintern. Ich zappelte etwas, woraufhin er mich mit einer Hand festhielt und mir mit der anderen ein paar weitere Hiebe auf den Allerwertesten verpasste. Ich lachte und er sagte, er sei sich noch nicht schlüssig, ob er mir das Lachen austreiben solle, oder ob er es gut fände, dass ich darüber lachen könne. Ich erwiderte, das wäre sicherlich eine äußerst harte Entscheidung für ihn. „Meinst Du?“ fragte er, drückte mich an seine Brust und gab mir noch einige nicht sehr sanfte Schläge, die mir mein Lachen nicht austrieben.

Als er von mir ab ließ, setzte ich mich wieder auf seinem Schoß zurecht und sah ihn erwartungsvoll an. „Ich möchte, dass Du Dich ausziehst“, sagte er. Ich runzelte unwillig die Stirn, was mir direkt einen weiteren Klaps auf die Wange einbrachte. „Ich habe Dich gebeten, Dich auszuziehen.“ Ich schlüpfte aus meinem Kleid und warf es achtlos auf den Boden. Darunter trug ich ein schwarzes Seidenhemdchen. Er sagte: „Ich schau Dir so gerne zu wenn Du Deine Kleidung ablebst, das gefällt mir sehr.“ Er legte seine Arme um mich, öffnete den Verschluss von meinem BH und zog ihn unter dem Hemdchen heraus. Er lächelte mich an und betrachtete mich wohlwollend. Ich saß nun nur noch mit dem Hemdchen, Netzstrümpfen, Strapsgürtel und geschnürten Stiefeln auf seinen Oberschenkeln. „So gefällst Du mir noch viel besser“, sagte er.

Er trug sein langes Haar im Nacken zusammengebunden, was mich den ganzen Abend schon gestört hatte und da er mich gerade so zufrieden und entspannt musterte, nutzte ich die Gelegenheit und zog das Band aus seinen Haaren. Ich fuhr mit den Fingern durch seine Locken um sie aufzuschütteln. Das offene, dunkle Haar verlieh seinem ebenmäßigen Gesicht eine wilde, katzenhafte Schönheit und ich konnte nicht widerstehen ihn zu küssen. „Du hast vergessen zu fragen ob Du das tun darfst“, sagte er mit leiser Stimme. Ich musste lachen, da er offensichtlich doch nicht entspannt genug war, mir die Führung auch nur eine Sekunde zu überlassen.

Er lachte auch, strich mir die Haare aus dem Gesicht und streichelte mich zärtlich. Zu zärtlich, so dass ich mich genötigt fühlte, ihn an den Haaren zu packen und in den Nacken zu beißen. Er sagte: „Was machst Du da schon wieder. Nimm Deine Hände hinter Deinen Kopf.“ Ich tat wie befohlen, was mir allerdings zu unbequem war, so dass ich meine Hände gleich wieder senkte und hinter meinem Rücken verschränkte. „Du kannst einfach nicht hören, nicht wahr. Ich werde Deine Hände doch mal fesseln müssen, aber jetzt noch nicht, das wäre zu früh. Ich lass Dir Zeit. Aber irgendwann werde ich es tun und dann ist Schluss mit dem Zappeln und mich festhalten. Und ich werde wissen, wie Du eigentlich reagieren möchtest, wie Du Deine Hände benutzen willst, es aber nicht kannst und das wird mein Vergnügen mit Sicherheit noch erhöhen.“

Ich lauschte seiner Stimme, seinen Worten, fühlte mich in die Situation hinein versetzt, ihm völlig ausgeliefert zu sein. Eine angenehme Vorstellung. Ich küsste ihn. Die Hände in seinen Haaren vergraben sah ich ihm in die Augen und wir tauchten wieder ineinander. „Du möchtest etwas sagen“, bemerkte er und es war eine Feststellung, keine Frage. Ich zögerte, doch er sah mich auffordernd an. „Komm, sag es.“ Ich flüsterte ihm zu: „Ich will Dich spüren wenn Du all Deine Beherrschung ablegst.“ Ich sah wie seine Pupillen sich verengten. „Das wirst Du“, antwortete er. „Und Du weißt, was dann passieren wird.“ Ich nickte. Zärtlich strichen seine Hände über meine Wangen und durch meine Haare. „Du wirst mir gehören und ich werde mit Dir tun was mir gefällt, mir rücksichtslos alles nehmen was ich will.“

Ich senkte den Blick, weil er nicht sehen sollte, wie sehr mich diese Worte erregten. Natürlich wusste er es trotzdem, wahrscheinlich hatte er bemerkt, dass ich schneller atmete, doch er sprach gelassen weiter: „Aber noch sind wir nicht so weit, ich werde langsam machen, erst lernen Dich zu lesen, Deine Emotionen, Deine Reaktionen. Deine Augen sind so ausdrucksstark, ich kann so viel darin erkennen. Und wenn ich alles über Dich weiß, dann werde ich mit Dir spielen. Ich werde wissen was Du erwartest und das Unerwartete tun.“

Fasziniert sah ich in seine Augen und sein Gesicht, fragte mich, wie er wohl wäre und wie er sich anfühlen würde, ergriffe die Leidenschaft vollkommen Besitz von ihm. „Und jetzt würde ich gerne etwas bestimmtes mit Dir tun. Weißt Du was das ist?“ fragte er. Ich war so entrückt gewesen, dass ich weder wusste was er meinte, noch ob ich gerade etwas von seinen Worten verpasst hatte. Er schlug mir auf den Hintern. „Ich würde gerne eine Antwort bekommen.“ Ich wehrte mich gegen ihn. Er packte mich und drückte mich auf die Couch herunter, bis ich bäuchlings auf seinem Schoß lag. Dann versohlte er mir den Hintern ziemlich fest und ausdauernd, bis ich nicht mehr wusste, ob ich schreien oder lachen sollte. Die geforderte Antwort jedenfalls musste ich ihm schuldig bleiben.

Schließlich zog er mich wieder hoch, damit ich neben ihm sitzen konnte und sagte lachend: “Du weißt wirklich nicht was ich meine.“ Ziemlich aufgeputscht von seinen Hieben küsste und biss ich ihn. Er wehrte mich ab, hielt mich fest, sagte: „Schau mich an.“ Unsere Blicke trafen sich, verhielten ineinander und bewusst ließ er einige Zeit verstreichen bevor er sagte: „Wie gerne würde ich Dich jetzt benutzen, stundenlang, in allen möglichen Positionen. Wäre nicht Dienstag und müsstest Du morgen früh nicht aufstehen, würde ich es auch tun. Aber so lasse ich Dich gehen. Du hast gesagt, Du würdest so gerne mit mir reden und das haben wir heute getan. Vielleicht werde ich beim nächsten Date gar nicht reden, sondern Dich einfach nehmen.“ Er zwinkerte mir zu, neigte den Kopf ein wenig zur Seite und ergänzte mit einem verschmitzten Lächeln: „Oder vielleicht mache ich auch etwas ganz anderes mit Dir. Mal sehen.“

Mit einem Blick auf mein Smartphone stellte ich schließlich fest, dass es inzwischen 3 Uhr geworden war. Der Mond hatte fast seine ganze Bahn durchquert und war schon wieder am Versinken. Ich spürte jetzt auch eine angenehme und ermattende Müdigkeit. Während er mir zuschaute, wie ich mich anzog meinte er, er würde noch nicht wissen, ob ich einfach nur spielen wolle oder wirklich devot sei, wegen meiner manchmal drolligen Reaktionen. Ich lächelte ihn an und sagte, vielleicht läge es daran, dass ich normalerweise nicht bereit wäre aufzugeben. Ein tiefer Blick von ihm: „Du weißt schon, wie sehr Du mich damit jetzt herausforderst?“ Wusste ich nicht, aber es kam mir auch nicht ungelegen, ihm ein weiteres geheimnisvolles Lächeln zu schenken, was er mit einem Schmunzeln in den Augen und um die Lippen zur Kenntnis nahm. Ich küsste ihn zärtlich zum Abschied und sagte, ihn neckend: „Dies heraus zu finden wird auf einen anderen Abend warten müssen.“

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