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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Opernbesuch
Eingestellt am 27. 10. 2016 23:42


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KathrinPirolla
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Auszug aus SWALLOW Die Wahrheit... Kapitel 36

Die Treffen mit Gollnitz waren wirklich jedes Mal wie ein Überraschungspaket. Ich wusste vorher nie, was beim nächsten Mal passiert.
So bat er mich einmal, ihn in der Oper zu treffen. Wann ich zuletzt in der Oper war, kann ich gar nicht mehr genau sagen. Es muss mindestens zehn Jahre her sein. Er hatte Loge gebucht. Ich freute mich auf Verdis Aida und auf ein Treffen in der Öffentlichkeit mit ihm, in der Hoffnung, etwas mehr über den Mann zu erfahren, für den ich regelmäßig seine Sexgespielin war. Wir verabredeten uns direkt im Eingangsbereich.
Er sah wieder mal sehr sexy aus. Er trug einen hellgrauen Anzug. Die ersten beiden Knöpfe seines weißen Hemdes ließ er offen, so dass seine Brustbehaarung ein wenig zu sehen war. Die passend darauf abgestimmten schwarzen Schuhe rundeten das Bild ab. Seinen schwarzen Mantel trug er lässig über dem Arm. Ich wählte für diesen Abend mein anthrazitfarbenes Etui-Kleid und ebenfalls einen schwarzen Mantel mit hohen schwarzen Pumps. Wir harmonierten optisch an diesem Abend sehr gut zusammen. Er begrüßte mich in der Eingangshalle: „Guten Abend Kat. Möchtest du vorher noch etwas trinken oder gehen wir direkt rein?“
Ich hätte mich ohrfeigen können, denn ich bat ihn, direkt rein zu gehen. Ich glaube, ich hatte Angst davor, wir könnten uns nur anschweigen. Wir gaben unsere Mäntel an der Garderobe ab, ließen uns den Weg zu unseren Plätzen zeigen und setzten uns. In unserem Logenbereich waren nur wir beide. Ganz alleine. Ich wählte den Sitz rechts neben ihm. Die Kabine war mit viel Samt ausgestattet. Die Sessel waren mit dunkelrotem Samt überzogen, genauso wie hinter uns der schwere Vorhang. Da die Vorstellung noch nicht begonnen hatte und viele Besucher noch ihre Plätze suchten, war es sehr hell erleuchtet im ganzen Opernsaal. Nach einigen Minuten durchbrach ich das Schweigen.
„Darf ich dir eine Frage stellen?“
„Kommt ganz auf die Frage an.“
„Warum unterhalten wir uns denn nie miteinander wie normale Menschen wenn wir uns treffen? Auch jetzt, wir sitzen nebeneinander und von dir kommt kein Wort der Konversation. Mir sind diese Situationen ehrlich gesagt sehr unangenehm.“
Er kramte in seiner Hosentasche und holte einen Minz-Bonbon heraus, den er sich sofort in den Mund schob. Ich beobachtete ihn unverhohlen in der Hoffnung, ihm könnte das selbst unangenehm werden und er mir deswegen endlich antwortet. Das tat er zwar tatsächlich, aber es war nicht das, was ich mir gewünscht hätte. „Kat, ich denke, wir haben eine klare, saubere und unmissverständliche Vereinbarung getroffen. Das einzige, das wir unterhalten, ist eine Geschäftsbeziehung, zugegebenermaßen eine etwas, wie soll ich sagen, exotischere als üblich, aber es ist eine. Ich gebe dir die Anweisungen, du führst sie aus. Wenn ich reden will, gehe ich zu meinem Psychiater.“
Während er mir diese Ansage vor den Bug knallte, schaute er kein einziges Mal in meine Richtung. Er starrte immer nur geradeaus in Richtung Orchester und Bühne. Ich spürte, wie es in mir hochkochte. Wieder einmal hatte ich das miese Gefühl, nur benutzt zu werden. Ich fühlte mich genau wie damals beim ersten Mal. Klein, minderwertig, missbraucht und naiv. Macht ihm das wirklich Spaß? So mit mir umzuspringen? Anscheinend ja. Mit der Abmachung und der klar definierten Vereinbarung hatte er ja recht, und wenn ich zu ihm komme war mir auch klar, was er will und wie es enden wird: Mit seiner sexuellen Befriedigung. Aber heute sind wir nun mal in der Oper und nicht bei ihm zu Hause. Brauchte er nur eine Begleitung? Ist er so einsam, dass er mich dazu einladen muss? Mit jedem meiner Gedanken steigerte sich meine Wut und mein Puls raste, so gekränkt und sauer war ich. Ich wusste, ich sollte jetzt besser nichts darauf antworten, denn ich hätte kein Flüstern zustande gebracht. Am liebsten hätte ich ihn angeschrien und ihm eine Ohrfeige verpasst. Selbst wenn ich so gehandelt hätte, so hätte ihm das nur gezeigt, dass ich irgendetwas empfinde.
Was es auch sein mag, dessen bin ich mir selbst nicht sicher, aber ich hätte ihm etwas von mir offenbart, was ich vielleicht im Nachhinein bereut hätte. Also hielt ich brav meinen Mund und stierte ebenfalls in Richtung Bühne. Ich wollte gerade ein Stoßgebet nach oben abgeben, dass es doch endlich beginnen solle, da wurde auch schon das Licht runtergefahren und das Orchester begann mit dem Eröffnungsakt. Jetzt konnte ich mich voll und ganz der Aufführung hingeben. Ich tauche hin und wieder gerne in eine andere Welt ein, bewundere die Kostüme und die Lichter auf der Bühne, die überirdischen Stimmen und das exakte Zusammenspiel des Orchesters. Ich war so gefangen in dem Stück, dass ich begann, um mich herum alles zu vergessen. Sogar meine Wut war verraucht.




Der zweite Akt hatte begonnen, das ägyptische Heer hatte gesiegt, da spürte ich seine Hand, wie sie nach meiner suchte. Mein Herz begann etwas schneller zu schlagen und meine Mundwinkel verzogen sich zu einem heimlichen Grinsen. Bereitwillig, seine stumme Entschuldigung anzunehmen, bewegte ich meine linke Hand in seine Richtung. Er presste mir einen kleinen Zettel in die Handfläche. Ich war wirklich naiv! Noch immer dachte ich mir nichts dabei, denn ich ging sogar von einer schriftlichen kleinen Entschuldigung aus. Erwartungsvoll faltete ich das Papier auseinander. Ich konnte es nicht sofort lesen, da es sehr dunkel in der Loge war. Also kniff ich meine Augen zusammen und hielt den Zettel etwas seitlich. An den Sesseln waren unten im Beinbereich kleine Lichter angebracht, die den Sitzplatz markierten. So konnte man, sollte man während der Veranstaltung mal auf die Toilette müssen, gut seinen Platz wieder finden.
„Besorge es mir jetzt und behalte den Saft im Mund, bis ich erlaube, dass du schluckst.“
Und ich dachte doch allen Ernstes, ich verbringe einen schönen, entspannten Abend in der Oper mit einem Mann, der kaum redet. Jetzt wurde mir auch klar, warum wir die Loge für uns hatten und ganz alleine hier sitzen. Es war alles bereits von ihm so geplant.
Amneris entlockte Aida gerade ihr Liebesgeheimnis, da sie ihr erzählte, Radames sei in der Schlacht gefallen. Ein passender Zeitpunkt, um mich vom Stuhl auf die Knie rutschen zu lassen. Die gemütlichen Sessel hatten Armlehnen, die mir im Weg standen, um mich einfach seitlich zu ihm rüber beugen zu können. Der Abstand wäre sowieso zu groß gewesen, da die Stühle nicht direkt aneinander standen. Also glitt ich nach unten, rutschte auf Knien in seine Richtung und öffnete den Reißverschluss seiner Anzughose. Ich fasste mit meiner rechten Hand in seinen Schritt und spürte, wie er schon wieder hart wurde. Er hatte wirklich alles durchdacht, denn er trug keine Unterwäsche. Ohne Umschweife fing ich direkt an, öffnete meinen Mund, umschloss sein Glied mit festem Druck bis zum Schaft und bewegte dabei meinen Kopf rauf und runter. Als sein Schwanz immer steifer wurde, packte mich Gollnitz am Schopf, drückte auf meinen Hinterkopf und zog an meinen Haaren. Das tat er rhythmisch immer im Wechsel. Er kam, während der König und der Oberpriester Ramphis die Gefangenen freiließen. Sie konnten sich dem Bitten auch nicht mehr entziehen. Beinahe hätte ich den Schwall, der mir in die Mundhöhle spritzte, geschluckt, erinnerte mich aber noch rechtzeitig an seine Anweisung. Er ließ von meinem Hinterkopf und meinen Haaren ab, legte seine beiden Hände jeweils rechts und links auf meine Wangen und lenkte meinen Kopf nach oben. So, dass ich ihn ansehen musste. Erst schaute er mir kurz in die Augen, dann wanderte sein Blick direkt zu meinen Lippen. Als er sah, dass ich wie ein pausbäckiger Hamster noch immer alles im Mund hatte, formten sich seine Lippen zu einem zufriedenen Lächeln. Er nahm seine Hände weg, ich stand kurz auf, ging zwei Schritte zu meinem Stuhl und ließ mich darauf nieder. Noch immer den Mund voll mit Sperma, sah ich mich vorsichtig im Saal um. In der Loge nebenan schaute eine ältere Dame direkt zu mir rüber. Sichtlich peinlich berührt, dass ich sie beim Glotzen erwischt habe, wandte sie sich sofort wieder der Bühne zu. Mit aufgeblasenen Backen saß ich nun da und wartete auf meine Erlösung.
Was mache ich hier eigentlich? Wie weit gehst du noch? So langsam wurde der Geschmack immer unerträglicher. Da habe ich mir eine Technik erarbeitet, um das Zeug so schnell wie möglich loszuwerden, nur um nicht länger als nötig, den Geschmack ertragen zu müssen. Und nun sitze ich hier in der Oper und halte es im Mund. Ich wusste, wenn ich mich da jetzt weiter reinsteigere, dann würde ich mich direkt hier in der Loge übergeben. Wenn er nicht augenblicklich sagt, dass ich schlucken kann, tue ich es. Mir doch egal, ob ich den nächsten Auftrag bekomme oder nicht. Sollte er sich doch seine Partner und Vereinbarungen sonstwohin schieben. Zu allem Übel füllten sich meine Augen auch noch mit Tränen. Der anfangs noch metallene Eisengeschmack entwickelte sich allmählich in ein modriges, mit Speichel vermischtes und unangenehm riechendes Zeug. Blicke rechts von mir waren erneut auf mich gerichtet. Grimmig und mit aufgeblasenen Wangen glotze ich direkt in ihr altes neugieriges Gesicht. Einen zähflüssigen Faden, der mir am Mundwinkel runterlief, wischte ich demonstrativ vor ihren Augen mit meinem Unterarm weg. Recht viel länger hätte ich es nicht mehr im Mund halten können, als er zu mir rüber schaute und mir mit einem Kopfnicken das Zeichen der Erlösung gab. Ich hasste ihn in diesem Moment wirklich. Warum tat ich es mir immer wieder an? Du bist doch eine erwachsene Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Das Stück lief weiter. Radames erfuhr gerade, dass er auf Wunsch des Königs dessen Tochter Amneris heiraten soll.
Sperma wird nicht besser, je länger man es im Mund behält, das konnte ich schon mal behaupten. Am besten, ich hätte es ihm vor die Füße gespuckt oder besser noch, direkt in seine selbstgefällige Visage.
Während der verbliebenen beiden Akte saßen wir nur wortlos da und sahen uns die Vorführung an. Das heißt, er schaute sich die restliche Vorführung an. Ich spulte weiter Hasstiraden in meinem Kopf ab und bekam eigentlich gar nichts mehr von Aida mit. Als das Stück endlich zu Ende war, stand ich wortlos auf und ging schnellen Schrittes zur Garderobe, wo mein Mantel zur Abholung bereitlag. Ich schnappte mir das gute Stück und stapfte, immer noch wuterfüllt, zum Auto.
Irgendwie hatte dieses Treffen einen anderen Beigeschmack bekommen. Zuvor wurde ich natürlich auch nur von ihm benutzt, aber es war jedes Mal für mich auch ein erotisches Spiel, welches ich mit der Zeit nur zu gerne mitgespielt hatte. In der Oper war kein Zauber, das Kribbeln, das Fast-Verrückt-Werden vor Lust. Das alles war weg. Geblieben war nur Wut und ein wirklich mieser Geschmack im Mund. Weil es weniger intim und unpersönlicher war? Weil es nicht in intimer Umgebung stattfand?
Oder, weil er mich nicht anfasste? War es das, was mir dabei fehlte?
Hat mich sein Vorführen, dieses Ausspielen seiner angeblichen Macht so verletzt? Das tat er aber doch immer. War es seine Antwort, als ich ihn fragte, warum wir nicht miteinander reden, die mich in diese miese Stimmung brachte? Ich war schon sehr verletzt darüber. Warum bin ich nicht froh, dass er kaum etwas von sich preisgibt? So kann sich keiner von uns in etwas verzetteln, was wir nicht möchten. Je mehr man vom anderen weiß, desto verletzbarer ist man doch. Obwohl es mich schon interessieren würde, was er über mich denkt. Aber ich habe auch mindestens genauso viel Angst davor, die Wahrheit zu hören. Wahrscheinlich würde sie mir überhaupt nicht gefallen.
Als ich an diesem Abend nach Hause kam, lag Tom im Wohnzimmer auf der Couch. Ich begrüßte ihn mit einem flüchtigen Kuss. Er fragte mich, wie das Stück denn war und ich erzählte ihm ein paar Details daraus. Da ich ja wusste, dass er nicht viel für Opern übrig hatte, fragte er auch nicht weiter nach. Vom schlechten Gewissen geplagt, überlegte ich mir, ihn nach langer Zeit mal wieder zu verwöhnen. Er schien auch ganz gute Laune zu haben. Ich sagte ihm, dass ich nur kurz unter die Dusche springen (und die Zähne gründlich putzen) wolle und gleich wieder bei ihm wäre.
Frisch abgeduscht und mit meiner besten Körpermilch eingecremt, setzte ich mich neben ihm auf die Couch. Ich fing an, ihm über seine Oberschenkel zu streicheln, langsam tastete ich mir vor zu seinem besten Stück. Er legte seinen Kopf zurück auf die Lehne und entspannte sich zusehends. Ich zog seine Hose runter und brachte ihn zum Höhepunkt. Da er seit Längerem bereits auf Entzug war, dauerte es nicht lange, bis er in meinem Mund abspritzte. Er nahm meinen Kopf zwischen seine Hände und beugte sich zu mir herunter. Er hauchte mir ein „Danke“ ins Ohr. Jetzt kam ich mir noch mieser und dreckiger vor. Der Verrat war jetzt noch präsenter als in den Wochen davor, wo wir nicht intim miteinander waren. Ich ging ins Badezimmer und fühlte mich schlecht. Am schlimmsten war, dass es mich überhaupt nicht erregte oder in irgendeiner Form anmachte. Ich tat es eher mechanisch und aus einem schlechten Gewissen heraus. Was war nur mit mir passiert? War es noch Liebe oder nur noch reine Gewohnheit? Die Frau, die mich aus dem Spiegel anstarrte, war nicht mehr die, die ich vor langer Zeit einmal war. Welchen Preis hast du bezahlt? Wie sollte es weitergehen? In dieser Nacht konnte ich lange Zeit nicht einschlafen. Als der Schlaf mich dann doch übermannte, hatte ich einen Alptraum nach dem anderen, sodass ich immer wieder hochschreckte und danach auch wieder einige Zeit brauchte, um erneut in einen unruhigen Schlaf zu fallen.

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KP

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