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Dark Legend

In diesem Buch geht es in erster Linie um Gabriel, einen 2.000 Jahre alten Carpathian, der nach 300 Jahren, die er unter der Erde verbracht hat, durch Erdarbeiten über ihm aufgeweckt wird. Völlig kraftlos und ausgemergelt macht er sich auf die Suche nach einer Beute, um seinen Hunger zu stillen und trifft dabei auf Francesca Del Ponce, eine Heilerin, die ihm hilft und mit sich nach Hause nimmt. Francesca ist selber Carpathian. Sie hat vor Jahrhunderten als junges Mädchen Gabriel in einem Dorf durchreiten sehen und hat ihn gleich als ihren Lifemate erkannt. Da Gabriel sie aber nicht gesehen hat und weitergeritten ist, ist Francesca in der Annahme, dass ihr Lifemate sie nicht wollte, aus ihrer Heimat weggegangen und hat in Paris ein neues Leben begonnen, fernab von allen anderen Carpathian. Sie hat es sogar geschafft, so menschlich wie mögllich zu leben, so dass sie in den Jahrhunderten unentdeckt blieb. Dennoch hat sie ihr Leben satt und hat beschlossen, diesem nach einigen weiteren Jahren ein Ende zu setzen. Als sie nun den ausgemergelten Mann trifft, weiß sie sofort, dass es ihr Lifemate ist und sie kann nicht anders, als ihm zu helfen. Schon sehr bald weiß auch Gabriel Bescheid und die beiden kommen rasch zusammen, auch wenn sich Francesca anfangs sträubt

Wichtig ist in dieser Geschichte auch Lucian, Gabriels Zwillingsbruder, der zu einem Vampir wurde und den Lucian schon seit Jahrhunderten jagt, da die Zwillinge sich einst ein Versprechen gegeben haben, dass - sollte einer auf die dunkle Seite wechseln - der jeweils andere ihn töten würde. Gabriel hat es aber bislang nicht geschafft, weil er tief in seinem Innersten nicht glauben kann, dass Lucian zu einem Vampir wurde und weil er seinen Bruder sehr liebt.

Ich will natürlich nicht verraten, was aus Lucian wird, auf alle Fälle ist er immer wieder präsent, entweder in Gabriels Gedanken oder als Retter in der Not

In diesem Buch gibt es insgesamt eher wenig Action, es spielt mehr die emotionale Seite eine Rolle. Dabei kommt auch die Erotik mal wieder nicht zu kurz, da Gabriel und Francesca einander schon sehr bald sehr zugetan sind

Lector, 14.11.2004