Das Orakel von Oonagh
List Verlag, ab 20. Februar auch im deutschen Buchhandel erhältlich
Die Autorin, ein 14-jähriges in Paris lebendes Mädchen, gilt in Frankreich als literarisches "Wunderkind". Sie schrieb den Roman bereits im Alter von 12 Jahren und aufgrund der Komplexität der von ihr erfundenen Welt werden schon Vergleiche mit J.R.R. Tolkien angestellt.
Zum Inhalt:
Jade, Ambre und Opale sind drei Mädchen, deren Welt von einem Tag auf den nächsten auf den Kopf gestellt wird. Zwar leben sie in völlig unterschiedlichen Verhältnissen -- Prinzessin, Bauerskind und Bürgerstochter --, doch an ihrem 14. Geburtstag ereilt sie das gleiche Schicksal: Alle drei bekommen einen geheimnisvollen Stein geschenkt. Sie werden aus dem Kreis ihrer Familie verstoßen und an einen vorbestimmten Ort geschickt, wo sie überraschend aufeinander treffen!
Hier noch ein interessanter Artikel dazu:
"Wunderkind" Flavia Bujor wandelt auf Spuren Tolkiens

Lector, 22.02.2003
Ihr lieben Leselustigen,
ich habe das Buch gelesen und es hat mir gefallen. Man merkt so gut wie nie, dass die Autorin noch so jung ist. Die Geschichte ist tiefgründig und spannend, die Ideen dahinter, das Nachdenken über den Tod (die Prophezeiung sagt, dass ein Mädchen die beiden anderen zum Sterben überreden wird) bestechend. Es hat von dem gefühl, dass das Buch erzeugt ein ganz neues (vielleicht kennt ihr das, dass ihr literatur als Gefühl empfindet. Einzelne Autoren rufen dann ein unterschiedliches Gefühl hervor, macnhmal ruft auch ein ganzes Genre dieses hervor, wenn die Bücher eher nciht so gut sind).
Als ungemein komplex empfand ich das Buch und die Welt nicht, ich finde Vergleiche mit Tolkien abgeschmackt. So oder so, hier weiss ich echt nciht, was das soll. Das Buch ist viel zu dünn, um wirklich komplex zu sein. Aber es ist schön zum Lesen!
Ich kann es also empfehlen
laran, 23.10.2003
