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Harry Potter und die Kammer des Schreckens

 Nach den Sommerferien freut sich Harry Potter auf das neue Schuljahr, obwohl ihn der Haus-Elfe Dobby vor einer großen Gefahr in Hogwarts warnt. Doch dann geschehen tatsächlich unheimliche Dinge auf dem Schloss, bis sich schließlich sogar die berüchtigte Kammer des Schreckens öffnet und Schüler in Stein verwandelt werden.

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Rowlings bleibt dem Erfolgsrezept des 1. Buches treu: Gruselhorrorschocker, verwässert mit Satire, Ironie, Zynismus, Komik, Slapstick, feinsinnigem Humor, Schwachsinn und Wahnsinn. Sie beherrscht beide Genre in Vollendung, und so ist auch das 2. Buch der Serie eine Menge Spaß, gewürzt mit Horror, verfeinert mit Sozialkritik. Die ist hier wesentlich deutlicher als im 1. Band, nun ja, subtil ist es nicht zu nennen: der offene Rassismus mancher "reinblütigen" Zauberer, die Versklavung magischer Kreaturen... harter Stoff.
Bleibt noch kindertauglich. Wiederum abhängig von der Wahrnehmung jedes einzelnen Kindes (meine große Tochter würde den Horror sehen, nicht den Humor).

aleanjre, 11.09.2006