Das Blut Gottes
absolut enttäuschend, rausgeschmissenes Geld!!
Das ist mein erster Kommentar zu diesem Buch. Leider habe ich mich von der Inhaltsangabe inspirieren lassen, es zu kaufen:
Eine wissenschaftliche Sensation bahnt sich an - in einem Geheimlabor ist es gelungen, aus einem uralten Leichentuch die DNA des Verstorbenen zu isolieren. Nun ist es möglich, einen Mann wieder zum Leben zu erwecken, der mehr war als ein normaler Mensch: Jesus von Nazareth! Wissenschaftler, politiker und Journalisten stehen Kopf und eine radikale Sekte holt zu einem seit Jahrhunderten geplanten Schlag gegen die gesamte Menschheit aus... Ein Wissenschaftsthriller mit Gänsehautgarantie (Washington Observer)
Dieses Buch hat 342 Seiten. Bei jedem Kapitel habe ich gehofft, jetzt kommt was spannendes, aber nix war. Alles schlich so dahin. Der Kommentar auf dem Cover ist hoffnungslos übertrieben. Über die Hälfte des Buches wird erklärt, wie aus dem Tuch das DNS herausgewonnen wurde, es war dann noch nichtmal 100%ig von Jesus v. Nazareth. Die o.b. radikale Sekte versuchte einfach nur, das Tuch in ihre Hände zu bringen. Aber ohne großen Einsatz. Am Ende hat ein Fanatiker den Wissenschaftler umgebracht, der die DNS aus dem Tuch gewonnen hatte. Dummerweise hatte er kurz vorher die DNS-Proben in einem See versenkt.
Echt Banane, wenigstens hat das Buch nicht viel gekostet, da ein Sonderangebot. Trotzdem ärgerlich wegen der "tollen" Kurzbeschreibung. Mein Göga jedenfalls hatte schon sehnsüchtig gewartet es auch zu lesen, nach meinem Kommentar hat er es gar nicht mehr zur Hand genommen.
Dauerleser, 06.02.2003
