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Shadowmarch - Die Grenze

Dieser erste Band einer geplanten Trilogie liest sich sehr spannend und ist für Fantasyfans ein absolut lesenswertes Werk

Leider ist der erste Band sehr schnell durchgelesen und man muss sich wohl noch einige Zeit gedulden, bis die nächsten beiden Bände herauskommen und man erfährt, wie die einzelnen Handlungsstränge weitergehen und was aus den Charakteren wird

Tad Williams hat es geschafft, sehr viele interessante Charaktere zu kreieren, mit denen man mitfiebert. Daher kann man es teilweise gar nicht abwarten, bis wieder ein entsprechender Abschnitt erscheint, in dem der oder die Lieblingsscharaktere vorkommen.

Viel Abwechslung schafft Tad Williams neben den vielen liebenswerten Charakteren auch durch einen sehr häufigen Szenenwechsel.

Dies kann dann natürlich auch dazu verleiten, dass man mal eben ein paar Seiten überspringt.

So habe ich mich ein paar mal dabei ertappt, dass ich bei manchen Szenen unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und habe dann einfach ein paar Seiten überblättert.

Zum Inhalt:

In der Nebelwelt der Zwielichtzone im Norden Eions wie auch im Reich des machtbesessenen Autarchen im Süden sammeln sich Heere. Und ihr Ziel ist die Südmarksfeste, wo die jungen königlichen Zwillinge Barrick und Briony, da ihr Vater weit entfernt in Gefangenschaft schmachtet, die Regierungsgeschäfte übernehmen müssen; wo Ferras Vansen, Hauptmann der Königlichen Garde, sich in einer Leidenschaft verzehrt, von der jene, die er zu beschützen hat, nichts ahnen; wo Chaven, der über geheimes Wissen aus den Alten Tagen verfügt, einen magischen Spiegel hütet; und wo der Funderling Chert ein Kind findet - ein Kind, dessen Schicksal ihn ins tiefste Herz des Schattenreiches führen soll ...

Wer mehr über Shadowmarch lesen will, kann sich auf der entsprechenden Homepage des Autors umsehen:
Shadowmarch

Lector, 26.09.2005