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Die fünfte Frau

Nur wenige Monate nachdem Wallanders Team einen Serienmörder entlarfen konnte, zeichnet sich eine neue Gewaltwelle in der Südschwedischen Stadt Ystad ab.

Mehr möchte ich über den Inhalt an sich jetzt gar nicht sagen, da es ja ein Krimi ist und es vielleicht besser ist, wenn man sich ein wenig überraschen lässt.

Wieder einmal muss Wallander nicht nur gegen einen Mörder ankämpfen, sondern auch privat muss er wieder mit vielen Problemen fertig werden.
Sehr gut gefallen hat mir, dass Mankell an den letzten Roman anschließt. Am Beginn des Buches befindet sich Wallander mit seinem Vater in Rom und die Beiden finden langsam einen Weg miteinander umzugehen ohne einen Streit zu provozieren.

Daneben greift Mankell am Rand Themen wie die Bildung von Bürgerwehren, Reaktionen aus der Bevölkerung gegenüber der Polizei und die Situation in Algerien. Dieses Thema hätte er mMn öfters einbauen können, da es einen Kontrast zum Rassismus in Europa bildet.

Zwei Sachen haben mich dann auch noch gestört. Das erste war die Übersetzung, die manchmal ein wenig holprig war und ein zwei Sätze nicht wirklich deutsch waren.
Das andere ist, dass es langsam wirklich so ist, dass er einerseits die Polizeiarbeit in der "Provinz" zeigen will andererseits aber mehr Morde passieren, als in einer europäischen Großstadt. (Amerika ist da ein anderes Kapitel)

der_graue, 27.11.2003