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    Schatten über Glencoe

    Von hera | 13.Oktober 2008

    Im Nebel wird Allison von ihrem Bruder Duncan getrennt. Allein versucht sie weiterzukommen, muss sich aber geschlagen geben. Nach einer unruhigen Nacht im Freien hat sich der Nebel gelichtet. Allison ist am Steinkreis angelangt. Hier findet sie den Fremden, der schwer verletzt ist. Offensichtlich ist er in eine Falle geraten. Allison gelingt es nicht, ihn zu befreien. Erst die hinzugekommenen Moorhexe Corrag, schafft dies wie durch Zauberei. Auf die selbe Art heilt sie den Fuß. Allison MacDonald und Malcolm Campbell gehören verfeindeten Clans an. Freundschaft kann zwischen ihnen nicht entstehen. Und doch ist das erste zarte Band der Liebe geflochten.
    Zur großen Jagd sieht Allison Malcom wieder. Zusammen mit ihrem Bruder Duncan und Cousine Maggie hält Allison sich abseits. Sie reiten zum Rannoch Moor. Malcom befreit die drei aus einer gefährlichen Situation und beschützt sie vor Pferdedieben des verfeindeten Clans der Campbells, zu dem er selbst gehört.
    Er gewinnt etwas Zeit mit Allison und gesteht ihr seine Liebe, gibt ihr den ersten Kuss.

    Doch die Zukunftspläne für die beiden sehen anders aus. Auf Allison hat ihr Cousin Sandy MacDonald ein Auge geworfen und Malcom soll seine Cousine Amelia heiraten. Für ihn der einzige Weg, um Clanchief von Glenlyon zu werden. Allison und Malcolm sehen sich ein weiteres Mal. Diesmal ist Malcolm unter den Soldaten des Königs, die die Gastfreundschaft des Dorfes in Anspruch nehmen. Niemand glaubt, sich Sorgen machen zu müssen. Schließlich hat auch der Clanchief der MacDonalds von Clencoe den Treueeid auf König William geschworen. Und dennoch wird ein Exempel statuiert werden.

    Die Geschichte einer verbotenen Liebe wird vor dem Hintergrund eines historischen Ereignisses erzählt. Es ist Allisons und Malcoms Liebe, für die die verfeindeten Familien niemals ihr Einverständnis geben würden. Doch die Gefühle der beiden jungen Menschen lassen sich nicht einfach unterdrücken. Für den Leser sind sie am Anfang auch gar nicht nachvollziehbar. Die Autorin verwendet zu wenig Aufmerksamkeit darauf, diese dem Leser nahe zu bringen. So schleppt sich der Anfang des Buches dahin. Man lernt die Familien kennen und erfährt einiges über die politische Lage. Spannender wird es erst im letzten Drittel des Buches. Jetzt gewinnt der historische Roman an Fahrt. Die Spannung nimmt auf dramatische Art und Weise zu. Nun wird auch immer besser nachvollziehbar, was Allison und Malcolm verbindet. Jetzt müssen beide um ihr Leben fürchten, sich gegen oder für die Liebe entscheiden und ihre Zukunft planen.
    Auch wenn der Anfang des Buches vom Lesegefühl her nicht perfekt ist, so ist das Buch in seiner Gesamtheit gesehen auf jeden Fall lesenswert. Die historischen Ereignisse werden dem Leser mit Hilfe einer guten Geschichte, die von Liebe und Hass erzählt, vor der malerischen Kulisse der Highlands näher gebracht.

    Rezension von Heike Rau

    Sabine Dillner
    Schatten über Glencoe
    304 Seiten, gebunden
    ab 14 Jahren
    Verlag Carl Ueberreuter, Wien
    ISBN: 978-3800054329
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