Ein Buchtipp ist schon etwas Schönes, denn häufig findet man hier Inspirationen zu einem Lesestück, so dass man sich in der Folge schnell in ein absolutes Leseabenteuer stürzen kann. Doch was könnte noch besser sein als ein Buchtipp? Ich verrate es Ihnen: Es sind derer drei. Allen dreien ist eines gemeinsam, nämlich, dass es sich hierbei um Buchtipps handelt, die von Geschichten erzählen, welche in einer Welt spielen, die weit über der unseren anzusiedeln ist.
Schon Wochen und Monate vor dem Erscheinen von L.A. Noire berichteten einschlägige Magazine und Internetseiten über dieses Spiel. Wenn Rockstar ein Spiel herausbringt, ist das auch nicht sonderlich überraschend. Haben die Titel, wie „Red Dead Redemption“ oder „Grand Theft Auto“, doch mittlerweile Kultstatus. Auch in L.A. Noire setzten die Entwickler auf eine packende Story und dichte Atmosphäre. Gepaart mit einer neuartigen Gesichtserkennung, die den Figuren eine nahezu realistische Mimik spendiert.
Im Taunus ist es wirklich idyllisch. Umgeben von Natur fühlt man sich wohl und alles könnte so schön sein, wenn da nicht manchmal Augenblicke wären, deren Zweck für das Leben nicht so ganz ersichtlich scheint. Autorin Nele Neuhaus kommt selbst aus dem westfälischen Raum, vielleicht ist das der Hauptgrund, warum ihre zahlreichen Kriminalromane im Taunus spielen, vielleicht will sie ihrer Heimat aber auch einfach etwas mehr Ruhm verleihen. Dass dieses Vorhaben fruchtet, lässt sich kaum widerlegen. Schließlich wurden Neuhaus´ Krimis schon in mehr als 14 Sprachen übersetzt. Dass das auch mit ihrem neusten Werk „Wer Wind sät“ passiert, zweifelt eigentlich niemand an, denn irgendwas muss in ihren Romanen stecken, dass sich Neuhaus mit wirklich jeder Geschichte in die Leserherzen schreibt.
Zugegeben, regionale Thriller, die in kleineren Regionen eines Landes spielen, sind schon etwas ganz Besonderes. Woran das liegt? Darüber kann man nur spekulieren. Vielleicht ist es die Nähe, die uns das Geschehen vermittelt, vielleicht die Glaubwürdigkeit, vielleicht auch etwas ganz anderes. Altusried im Allgäu ist so eine Art kleinere Region, eine Mark im Oberallgäu, in der sich schon so manch brisanter Fall des Autorengespanns Klüpfel und Kobr abgespielt hat. Schon jetzt eine kleine Legende ist ihr Hauptprotagonist Kommissar Kluftinger, der den einen oder anderen Fall mit seinem ganz eigenwillig gestrickten Charakter noch mehr zu etwas Besonderem macht, so auch in „Schutzpatron“.
Viel Auskunft über den Inhalt eines Albums gibt uns der Titel in der Regel eher nicht, doch immer mal wieder finden sich Ausnahmen, die eben jene Regel zu brechen imstande sind. Knapp zwei Jahre haben die Söhne Mannheims uns auf ihre neue Platte warten lassen, seit gut zwei Wochen zieht sie nun als „Barrikaden von Eden“ ihre Kreise durch meine Anlage. Gesammelt sind vierzehn herausragende Kompositionen zu den Themen Leben, Politik und Religion, so dass eine weitere Hommage an die Stadt Mannheim in vollem Zuge an die Gesellschaft dringt.
Bob Dylan wird 70. Der US-amerikanische Folk- und Rockmusiker, mit bürgerlichem Namen Robert Allen Zimmermann, war in den 60er Jahren so etwas wie ein Sprachrohr. Eine Ikone, ja, ein Idol für Millionen von Fans. Eine Rolle, die ihm nie behagte und von der er sich auch immer wieder zu distanzieren suchte. Zeichen der Ablehnung enthielten auch Passagen aus seinem „Wedding Song“ von 1974.
Die Bravo Hits-CDs gehören ins CD-Regal wie Butter aufs Brot. Kann sich noch jemand an den Beginn dieser Serie erinnern? Ich bin wahrscheinlich zu jung und selbst Methusalem hätte so seine Probleme ;). Bravo Hits 73 kommt im frühlingshaften Gewand daher und soll dem Zuhörer die ersten Sonnenstrahlen schmackhaft machen. Eines vorweg: Das ist den Machern erneut gelungen.
Nicht zuletzt wegen Thilo Sarrazin stand im vergangenen Jahr wieder ein ganz heikles Thema in der politischen wie gesellschaftlichen Diskussion. Ein jeder meinte, etwas dazu sagen zu müssen und niemand verschwieg die Wahrheit, nämlich dass wir in Sachen Integration in Deutschland definitiv Redebedarf haben. Während die einen behaupten, dass Einwanderer die Quoten in Bezug auf Verbrechen und Schulabbruch in die Höhe treiben, führen andere immer wieder Beispiele an, anhand derer man sieht, dass unsere Integration keinesfalls mit dem Attribut negativ zu pauschalisieren ist. Nehme man den Grünen-Spitzenpolitiker Cem Özdemir oder Fernsehmoderatorin Nazan Eckes. Letztere hat ein Buch über das Thema geschrieben, keinesfalls als Anklage der Verhältnisse, sondern einfach nur als Erzählung ihrer eigenen Geschichte.
Es gibt Berufe, über die es in unserer Gesellschaft ein gewisses Bild gibt. Nicht selten ist dieses Bild aber nicht annähernd die Reflexion der wirklichen Tätigkeit. Die Rechtsmedizin ist exakt so ein Beruf, der uns vor allem durch die Medien häufig in einem Licht dargestellt wird, das vielleicht nach Hollywood passt, aber nicht die Wahrheit derjenigen Säle darstellt, in denen sich Mediziner wirklich an die Toten heranwagen. Um mit Vorurteilen aufzuräumen, sich gegen CSI und Co. zu wehren und den Menschen die Wahrheit nahezubringen, hat Michael Tsokos, ein Berliner Rechtsmediziner, sich in literarische Gefilde begeben. Dort hat er mit „Der Totenleser“ nun bereits sein zweites Werk veröffentlicht und mich längst in den Bann gezogen.
Autorengespanne sind für mich schon immer faszinierend gewesen. Wie können sich zwei Menschen auf ein und denselben Inhalt einigen, auf eine gleiche Personenstruktur oder auf eine einheitliche Satzkonstruktion? Es bleibt mir ein Mysterium. Das Extrem scheint mir die „The House of Night“-Saga von P.C. Cast und Kristin Cast, die als Gespann bestehend aus Mutter und Tochter bisher Millionen Bücher in gut vierzig Ländern verkaufen konnten – Tendenz steigend. Ihr Rezept scheint so einfach, das Zielpublikum von jungen begeisterten Teenagern nährt sich vom spannenden Stoff rund um das Übernatürliche und selbst ältere Leser, die schon einiges unter die Augen bekommen haben, zeigen sich überwältigt. Im sechsten Band der Reihe, „Versucht – The House of Night Bd. 6“, steht einmal mehr die Existenz der Gruppe auf dem Spiel.
**Gewinnspiel: Ein ganzes halbes Jahr**
Seit gestern heißt es: Taschentücher zücken, die dramatische... https://t.co/8zr7DK7JCq
Was haben Germany´s next Topmodel und Krieg gemeinsam? Das erfahrt ihr im Slam-Text von Piet Weber: https://t.co/xvAZALicz1