In knapp einem Monat ist es soweit. Im Dolby Theatre zu Los Angeles werden mal wieder die Academy Awards verliehen. Zum 88. Mal richtet sich dann das globale Interesse auf die größten und erfolgreichsten Filme des abgelaufenen Jahres. Traditionell werden einige Wochen zuvor die Kandidaten preisgegeben sowie die Golden Globes verteilt, die schon einmal einen Ausblick auf die Entscheidungen der Akademie geben. Großer Gewinner war da in diesem Jahr das Drama „The Revenant“ mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Neben diesem können aber auch viele weitere Actor und grandiose Filme auf die begehrte Auszeichnung hoffen.
Bibi Blocksberg ist der wohl größte Kinderstar, mal abgesehen von einem sprechenden Elefant namens Benjamin Blümchen. Neben ihren vielen Abenteuern, auf denen der Besen Kartoffelbrei das Hauptbeförderungsmittel darstellt, gibt es auch immer wieder Geschichten, in denen sie sich auf Pferde setzt. Gemeinsam mit ihrer Freundin Tina hat sie da für viele unterhaltsame Erzählungen gesorgt. Mit „Bibi & Tina 3: Mädchen gegen Jungs“ ist jetzt schon der dritte Kinofilm abgedreht worden, Regisseur Detlev Buck („Die Vermessung der Welt“) hat ganze Arbeit geleistet.
Ein junges Mädchen hockt auf der Couch und schaut in ihr Smartphone. Das nächste Selfie ist gerade eifrig in der Produktion. Aktives Handeln scheint für ihren Couchgenossen eher ein Fremdwort. Der junge Kerl, der da neben ihr liegt, pfeift sich ein Stückchen Pizza herein, mehr Anstrengung ist nicht. Das Cover zu Jan Weilers neuem Werk „Im Reich der Pubertiere“ fängt schon recht gut ein, worum es in den 176 Seiten der Fortsetzung des Bestsellers „Das Pubertier“ geht – den alltäglichen Wahnsinn in einer Familie, wie er so manchem Leser bestens bekannt sein dürfte. Weiler zeigt mal wieder, was vollkommen normal ist und dennoch so unterhaltsam zu Papier gebracht werden kann und eigentlich sogar muss.
Ab und zu gibt es literarische Werke, bei denen auch der gepflegteste Lesefanatiker lieber einmal zum Hörbuch greift. Die komplette Reihe der Abenteuer von „Die drei Fragezeichen“ gehört da auf jeden Fall dazu. Die einzelnen Abenteuer von Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews kommen vertont und von grandiosen Rednern eingesprochen einfach besser zur Geltung. […]
Es gibt keine bekanntere Geschichte über den Konflikt von Gut und Böse innerhalb eines Menschen als Stevensons „Die seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“. Dass zwei vollkommen verschiedene Persönlichkeiten in nur einem Körper hausen, mag für viele noch immer der Fiktion angehören, doch das Thema wird immer mal wieder medial untersucht. Mit „Die dunkle Seite des Mondes“ hat Autor Martin Suter ein Stück geschrieben, das sehr modern und originell thematisiert, wie schnell das Böse in jedem von uns erwachen kann. Regisseur Stephan Rick hat der grandiosen Lektüre eine filmische Bühne geebnet und mit Moritz Bleibtreu genau den richtigen Hauptdarsteller ins Boot geholt.
Geboren in Oberammergau, im Kindesalter nach München und später nach Landshut gezogen. Ein humanistisches Gymnasium besucht und dieses nach der zehnten Klasse verlassen, zur Bürokauffrau ausbilden lassen und den Jugendfreund geheiratet. Sich schnell von ihm scheiden lassen und sich stattdessen an einen Polizisten gebunden. Drei Kinder groß gezogen und lange Zeit arbeitslos gewesen. Alles in allem klingt das nicht wirklich nach einer erfolgreichen Biographie. Sie ist es aber dennoch, denn Rita Falk ist heute eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen. Ihr Metier sind Kriminalromane, so genannte Provinzkrimis. Ihr Erfolgsrezept ist der Dorfpolizist Franz Eberhofer, „Leberkäsjunkie“ sein bereits siebter Fall.
Über den Tod zu schreiben, ist keine leichte Sache. Über ihn zu sprechen wahrlich auch nicht und ihn zum thematischen Schwerpunkt einer ganzen Serie zu machen, ist ein gewagtes Unterfangen. Die Macher der VOX-Serie „Club der roten Bänder“, Jan Kromschröder und Gerda Müller, haben es trotzdem versucht und sie wurden dafür belohnt. Sie haben sich getraut, eine Reihe zu produzieren, die lose auf der katalanischen Erfolgsserie „Polseres“ beruht und den Erlebnissen des Drehbuchautors Albert Espinosa widmet. Am Mittwoch gab es dafür den wohl verdienten Deutschen Fernsehpreis für die beste Serie des Jahres. Eine Ehrung, die aufgrund der sehr feinfühligen und komplexen Herangehensweise mehr als berechtigt erscheint.
Uns allen ist die weltweite Finanzkrise aus dem Jahr 2008 noch immer in der Erinnerung. Spätestens mit der Pleite von Lehman Brothers war die fatale Entwicklung der vorherigen Monate und Jahre auch für den Bürger mehr als nur präsent. Michael Lewis hat in einem Sachbuch über die Gründe geschrieben. „The Big Short“ zeigt, wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte. Genau diese Geschichte hat es jetzt ins Kino geschafft, Regisseur Adam McKay („Ant-Man“) den sehr dokumentarischen Stoff in einen funktionierenden Spielfilm transportiert. Dieser lebt neben dem Thema vor allem von der unglaublich starken Besetzung der einzelnen Charaktere.
Das Jahr ist noch gar nicht so alt, doch schon denkt der Meister des schaurigen Schriftstückes, dass es an der Zeit ist, ein neues Meiserwerk auf seine Leser loszulassen. Stephen King ist wirklich kein Autor, der seine Fans lange auf Nachschub warten lässt. Er schreibt am Fließband, es sprudelt nur so aus ihm heraus und dennoch liefert er stets sehr hochwertige Leistungen. So wird „Basar der bösen Träume“, das in der nächsten Woche auch auf Deutsch zu haben sein wird, sicherlich nicht das letzte Werk sein, das wir in diesem Jahr von ihm zu lesen bekommen und das uns nachhaltig begeistern wird. Insgesamt finden sich zwanzig gruselige Kurzgeschichten im Stück, das beinahe 800 Seiten stark daherkommt.
Wenn wir noch klein sind, gerade einmal mit dem Krabbeln beginnen und noch kein verständliches Wort hervorbringen, sind es Tierbilder und lustige Figuren, an denen unsere kleinen Äugelein hängenbleiben und die wir manchmal sogar erfühlen dürfen. Wenn wir ein bisschen später einzelne Sachen zu verstehen beginnen, den Bildern bereits Namen geben können, lesen uns die Eltern Märchen vor. Sie zeigen uns, wie die Welt beschaffen ist, lassen uns träumen. Das setzt sich in den folgenden Lebensphasen weiter so fort. Wir wachsen und die Bücher, die uns begleiten, mit uns. Werfen Sie ruhig mal einen Blick auf unseren neuen TV Spot! Er wird Ihnen zeigen, wie sich das Medium Buch als treuer Begleiter auch in Ihrem Leben zeigt.
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