Der derzeit berühmteste asiatische Schriftsteller schenkt seinen Fans auf der ganzen Welt endlich mal wieder ein von ihnen ersehntes literarisches Gut. Haruki Murakami zählt zu den erfolgreichsten Autoren auf dem Globus. Nicht umsonst fällt sein Name immer dann, wenn über den nächsten Literaturnobelpreisträger spekuliert wird. Bisher wurde er dabei immer übergangen. Dass die größte literarische Auszeichnung aber irgendwann an ihn geht wird, scheint außer Frage. Mit seinen nunmehr 66 Lenzen bleiben ihm vermutlich noch ein paar Jährchen für die begehrte Lebenswerkauszeichnung. Dass er es verdient hätte, beweist jeder neue veröffentlichte Roman. Schon sein Debüt „Wenn der Wind singt“ zeigte große Klasse. Gemeinsam mit dem Folgeband „Pinball 1973“ wird es nun endlich auch außerhalb Japans veröffentlicht.
Die Blüte der modernen Literatur hat ihre Wurzeln ohne Frage in Frankreich. Zwar gelten wir noch immer als das Land der Dichter und Denker, wahrlich viele helle Köpfe gab es aber bei unseren westlichen Nachbarn bereits einige Jahrhunderte zuvor. Nicht zu vergessen ist auch die Französische Revolution, die als Inbegriff der heutigen Befreiung hin zu demokratischen Verhältnissen angesehen wird. Ob in der Kunst, Philosophie oder Literatur – Frankreich ist Vorreiter. Eine der Personen, die diese Einschätzung zementieren, ist Victor Hugo. Am heutigen Freitag jährt sich dessen Todestag zum 130. Mal. Das allein rechtfertigt es, sich heute mit ihm zu beschäftigen. Seine großen Schriftstücke leisten ihr Übriges.
Lori Nelson Spielman war im vergangenen Jahr die Neuentdeckung auf dem literarischen Markt. Ihr Debütroman „Morgen kommt ein neuer Himmel“ schlug grandios ein. Mittlerweile ist die bewegende Geschichte in 16 Sprachen übersetzt, allein in Deutschland wurden 600.000 Print- und 100.000 eBook-Exemplare verkauft. Im Bereich Belletristik ist der Roman somit das erfolgreichste Werk de vergangenen Jahres. Natürlich sind auch die Filmrechte bereits verkauft. Dementsprechend hoch gestalten sich die Erwartungen an ihre neue Veröffentlichung, die auf den klangvollen Namen „Nur einen Horizont entfernt“ getauft wurde. Sie werden nicht enttäuscht, denn Spielmans letztjähriger Erfolg war kein Zufall. Diese Autorin weiß, wie sie bewegend schreiben kann.
Literarische Auszeichnungen sind nicht das primäre Ziel von Schriftstellern. Es geht ihnen nicht darum, dass Sie Preise erhalten. Nein, sie schreiben, um eigene Gedanken zu verarbeiten und andere Menschen mit ihrer Literatur zu berühren. Nichtsdestotrotz aber gibt es einige Literaturpreise, die ein Autor oder eine Autorin nicht gerade widerwillig zur Kenntnis nimmt. Der Nobelpreis für Literatur ist so eine Auszeichnung, mit der jeder Literat ein ganz besonderes Denkmal für sein Schaffen gesetzt bekommt. Seit 1901 und dem ersten Preisträger Sully Prudhomme zeichnet die Schwedische Akademie jährlich die größten Schriftsteller aller Zeiten aus. Unter ihnen befinden sich ein Sartre, ein Canetti, eine Selma Lagerlöf und seit 2013 nun auch die Kanadierin Alice Munro.
Literatur ist etwas, dass häufig nur Eindruck macht, wenn es sich von anderen Vertretern seiner Zunft abhebt. Heutzutage werden sicherlich vielmehr Werke veröffentlicht als in früheren Phasen. Nichtsdestotrotz aber war es auch für einen Autor früherer Jahrhunderte nur möglich, seine Spuren in unserer Geschichte zu hinterlassen, indem er etwas Besonderes zu Papier gebracht hat. An vieles erinnern wir uns heute gar nicht mehr, es ist weitgehend aus unserem kulturellen Gedächtnis entfernt. Einige Schriftsteller aber kennen wir noch heute, eben weil sie anders geschrieben haben als ihre Zeitgenossen, vielleicht auch anders waren. Franz Kafka werden wir aus besagtem Grund wohl nie vergessen und das ist auch gut so. Seine Werke zeugen von einem unnachahmlichen Wiedererkennungswert, was uns auch an seinem 130. Jahrestag noch an ihn denken lässt.
Sie rückt immer näher, die Leipziger Buchmesse 2012 und natürlich soll sie auch in dieser Woche unser ganz besonderes Augenmerk erhalten. Nachdem wir uns beim letzten Mal den neuen Errungenschaften der Belletristik gewidmet hatten, werfen wir in dieser Woche einen Blick auf die Nominierten in der Kategorie Sachbuch. Dank des buecher.de und Marco Polo Reisespecials können auch sie die größten Werke des Jahres vor Ort begutachten, vorausgesetzt Sie können Leipzig geografisch einordnen.
Es ist nie einfach über Menschen zu schreiben, die uns einige Tage zuvor verlassen haben. Schon gar nicht, wenn sie wie Christa Wolf so im kulturellen Rampenlicht standen und so viele Menschen in ihrer Meinung beeinflusst haben. Christa Wolf verstarb Anfang Dezember im Alter von 82 Jahren und hinterlässt so eine Lücke, die sie bis zu ihrem Tod in der Literatur auf beeindruckende Art und Weise ausfüllte. Wolf ist die Autorin, die wir ewig mit ihrer Erzählung „Der geteilte Himmel“ in Erinnerung behalten, die wir mit zahlreichen Auszeichnungen wie dem Heinrich-Mann-Preis, dem Georg-Büchner-Preis oder dem Nelly-Sachs-Preis in Verbindung bringen und an deren politisches Engagement wir ewig denken werden.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht einem der zahlreichen deutschen Comedian bei seiner Arbeit zusehen und zuhören darf und sich dabei großartig amüsieren kann. Dies ist unter anderem dadurch möglich, dass viele Comedians zu Stift und Papier greifen und somit ihren Humor von den großen und kleinen Bühnen auf die heimische Couch bringen. Einer, der hierbei ein bisschen heraussticht ist Eckart von Hirschhausen, denn bei ihm kann man sogar noch etwas lernen. Über den Menschen und seinen Körper beispielsweise. Von dieser positiven Eigenschaft des Lachens berichtet er in seinem neuen Hörspiel „Ist das ein Witz?“.
Bereits als kleines Kind erleben wir häufig unseren ersten Kontakt mit der Welt der Literatur. Die meisten Erlebnisse dieser Art sind sicherlich Märchen, die von den Eltern vorgelesen werden. Um diese Tradition zu fördern und um Kinder bereits früh an Literatur heranzuführen, wurde 2004 der Bundesweite Vorlesetag als gemeinsame Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn ins Leben gerufen. In diesem Jahr findet das Event am 18. November statt und buecher.de ist offizieller Unterstützer der Aktion.
Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten, wie wir an Literatur kommen. Auch in Sachen Format hat sich etwas geändert. Vom Hardcover über das Taschenbuch bis hin zum eBook, der Variante des 21.Jahrhunderts. Die Vielfalt kennt kaum Grenzen und nicht selten verliert man den Überblick darüber, was es zu lesen gibt und was sich lohnt, gelesen zu werden. Eben, weil sich der Markt so vergrößert hat, haben wir unsere Facebook-Fans mal gefragt, wie sie eigentlich an neuen Lesestoff kommen und was die beliebtesten Bücher der Fans sind. Liest man sich eher Rezensionen in Zeitschriften oder dem Netz durch? Oder sind es die Empfehlungen von Freunden und Verwandten?
**Gewinnspiel: Ein ganzes halbes Jahr**
Seit gestern heißt es: Taschentücher zücken, die dramatische... https://t.co/8zr7DK7JCq
Was haben Germany´s next Topmodel und Krieg gemeinsam? Das erfahrt ihr im Slam-Text von Piet Weber: https://t.co/xvAZALicz1