Es sind 2,6 Terabyte Daten, die der Süddeutschen Zeitung vor gut einem Jahr zugespielt wurden. Welches Ausmaß und welche Reaktionen dieser Inhalt der Daten zur Folge haben würde, damit konnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner rechnen. Jetzt, im Frühjahr 2016, ist es soweit. Die Öffentlichkeit erfährt von einem der größten Daten-Leaks der Welt. In Zusammenarbeit […]
Volker Klüpfel und Michael Kobr sind wie das Brot und die Butter, wie Bud Spencer und Terrence Hill oder wie Sand und Meer. All das gehört zusammen und auch diese beiden Autoren mag man sich einzeln kaum vorstellen. Ihr erster gemeinsamer Roman „Milchgeld“ schlug bombastisch ein, war einer der Gründe, warum sich das neue Genre des Provinzkrimis auf einmal so gigantisch etablieren konnte. Ihr Kommissar Kluftinger avancierte zur Kultfigur, ist aus der deutschsprachigen, literarischen Ermittlerwelt nicht mehr herauszudenken. Mit „In der ersten Reihe sieht man Meer“ probieren sie sich jetzt mal an einem anderen Sujet, und der Plan des Autoren-Duos geht voll auf.
Wiedererkennungswert ist ein hohes Gut, das heute jeder erfolgreiche Schriftsteller benötigt, um eben jenen Erfolg über einen längeren Zeitraum sein Eigen nennen zu können. Bei Jonas Jonasson braucht man überhaupt nicht lange zu überlegen, wo sich die geheime Zutat zur nachhaltigen Bestsellergarantie versteckt. Natürlich schreibt er interessante Geschichte, natürlich sieht das Cover immer nach etwas aus. Der wahre Schlüssel aber liegt in seinen Werktiteln, die schon vor dem Kauf einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nach „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ und „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ präsentiert er aktuell seinen dritten Roman. „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ erscheint in knapp zwei Wochen. Im buecher.de-Blog haben wir mal geschaut, ob sich die Lesereise lohnt.
John Irving gilt als ein Bestsellerautor der gehobenen Lektüre. Der US-Amerikaner hat es dank seiner sprachlichen Gewandtheit und mit einer ganz besonderen Gabe, makabre Dinge in einer tragikomischen Art und Weise darzustellen und so mit teilweise grandios verzerrten Geschichten einen ganz eigenwilligen Blick auf die US-amerikanische Gesellschaft zu ermöglichen. Wer das nicht glaubt, dem sei sein neuester Roman „Straße der Wunder“ ans Herz gelegt. Hier widmet sich der Oscar-Preisträger (für das Drehbuch von „Gottes Werk und Teufels Beitrag“) zwei Kindern, deren tägliches Umfeld eine Müllkippe darstellte.
Kürzlich ist bekannt geworden, dass es doch noch eine Fortsetzung von Harry Potter gibt, seine Geschichte eben nicht vollständig auserzählt wurde. „Harry Potter an the Cursed Child“ heißt das zweiteilige Theaterstück, das entgegen erster Pläne nun auch als Buch veröffentlicht wird. Nötig hat das Autorin Joanne K. Rowling freilich nicht. Die Britin hat sich mittlerweile ordentlich von ihren Zauberlehrling emanzipieren können und sich, wenn auch unter anderem Namen, zu einem erfolgreichen Autor von Kriminalromanen weiterentwickelt. Neuerdings werkelt Miss Rowling als Robert Galbraith. „Die Ernte des Bösen“ ist bereits der dritte Fall für dessen Ermittler Cormoran Strike.
Das Jahr 2016 ist noch gar nicht so alt, und dennoch hat sich bereits einiges getan, gerade auch auf dem literarischen Markt. Die eine oder andere lesenswerte Neuerscheinung hat schon ihren Weg zu den Menschen geschafft, viele weitere werden folgen. Ein heißer Tipp für den Februar ist ohne Frage „Das Versteck“ von Jo Nesbø. Unser heutiger Buchtipp ist die Fortsetzung des ersten rasanten Teils der Thriller-Reihe „Blood on Snow“ und somit schon der zweite Band, in dem sich der Norweger mal abseits seiner Kriminalromane um Ermittler Harry Hole versucht. Dass er hervorragende Autorenhandwerkskunst mitbringt, sieht man auch auf den neuen, spannungsgeladenen 256 Seiten.
Ab und zu gibt es literarische Werke, bei denen auch der gepflegteste Lesefanatiker lieber einmal zum Hörbuch greift. Die komplette Reihe der Abenteuer von „Die drei Fragezeichen“ gehört da auf jeden Fall dazu. Die einzelnen Abenteuer von Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews kommen vertont und von grandiosen Rednern eingesprochen einfach besser zur Geltung. […]
Es gibt keine bekanntere Geschichte über den Konflikt von Gut und Böse innerhalb eines Menschen als Stevensons „Die seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“. Dass zwei vollkommen verschiedene Persönlichkeiten in nur einem Körper hausen, mag für viele noch immer der Fiktion angehören, doch das Thema wird immer mal wieder medial untersucht. Mit „Die dunkle Seite des Mondes“ hat Autor Martin Suter ein Stück geschrieben, das sehr modern und originell thematisiert, wie schnell das Böse in jedem von uns erwachen kann. Regisseur Stephan Rick hat der grandiosen Lektüre eine filmische Bühne geebnet und mit Moritz Bleibtreu genau den richtigen Hauptdarsteller ins Boot geholt.
Geboren in Oberammergau, im Kindesalter nach München und später nach Landshut gezogen. Ein humanistisches Gymnasium besucht und dieses nach der zehnten Klasse verlassen, zur Bürokauffrau ausbilden lassen und den Jugendfreund geheiratet. Sich schnell von ihm scheiden lassen und sich stattdessen an einen Polizisten gebunden. Drei Kinder groß gezogen und lange Zeit arbeitslos gewesen. Alles in allem klingt das nicht wirklich nach einer erfolgreichen Biographie. Sie ist es aber dennoch, denn Rita Falk ist heute eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen. Ihr Metier sind Kriminalromane, so genannte Provinzkrimis. Ihr Erfolgsrezept ist der Dorfpolizist Franz Eberhofer, „Leberkäsjunkie“ sein bereits siebter Fall.
Das Jahr ist noch gar nicht so alt, doch schon denkt der Meister des schaurigen Schriftstückes, dass es an der Zeit ist, ein neues Meiserwerk auf seine Leser loszulassen. Stephen King ist wirklich kein Autor, der seine Fans lange auf Nachschub warten lässt. Er schreibt am Fließband, es sprudelt nur so aus ihm heraus und dennoch liefert er stets sehr hochwertige Leistungen. So wird „Basar der bösen Träume“, das in der nächsten Woche auch auf Deutsch zu haben sein wird, sicherlich nicht das letzte Werk sein, das wir in diesem Jahr von ihm zu lesen bekommen und das uns nachhaltig begeistern wird. Insgesamt finden sich zwanzig gruselige Kurzgeschichten im Stück, das beinahe 800 Seiten stark daherkommt.
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