Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, wagen viele den Blick nach vorne. Was wird einen im neuen Jahr erwarten, welche Überraschungen hält es bereit. Es liegt in unserer Natur, das wir davon eigentlich rein gar nichts voraussehen, lediglich über gewisse Tendenzen spekulieren können. Innerhalb eines Wimpernschlages kann sich vieles verändern, Pläne sich drehen und der gewählte Weg in eine andere Richtung verlaufen. Letztlich jedoch bleiben die Dinge der Zukunft für uns bis zu ihrem Eintreten unerreichbar, wie dürfen ihnen aber durchaus entgegenfiebern. Für das Jahr 2013 haben viele gestandene Autoren neue Werke angekündigt. Wenngleich man noch lange nicht sagen kann, welche Schriftsteller ebenfalls für Furore sorgen werden, scheinen doch zumindest diese vier für gute Unterhaltung zu sorgen.
Drei Tage sind es noch, bis wir uns am Wendepunkt zu einem neuen Jahr befinden. Literarisch gesehen haben wir den Rückblick bereits am Anfang dieser Woche vorgestellt. Heute wollen wir das generelle Geschehen des Jahres erneut in die Erinnerung rufen. Politisch betrachtet hat sich sicherlich eine Menge getan. Innerhalb unserer Landesgrenzen haben die beiden Parteien, die sich Chancen auf das Kanzleramt ausrechnen können, bereits ihren Kandidaten benannt. Anfang des Jahres trat Christian Wulff als zehnter und gleichzeitig kürzester Bundespräsident von seinem Amt zurück. Hinzu kommt die stetig anhaltende Diskussion über die künftige Politik innerhalb der Europäischen Union. Neben den politischen Themen stand 2012 vor allem im sportlichen Fokus. Schließlich gab es eine Fußball-EM und Olympische Spiele zu begutachten. Bevor es mit der Welt zu Ende gehen sollte, bewies dann noch ein Österreicher, dass wir auch zu Übermenschlichem fähig sind.
Lange Zeit galt das mehrfach prämierte Werk „Schiffbuch mit Tiger“ vom Kanadier Yann Martel als nicht verfilmbar. In der Regel teile ich die Meinung, dass man bei der Verfilmung eines Buches letztlich häufig enttäuscht wird. Einige Ausführungen jedoch gehören einfach auf die Leinwand, denn die technischen Errungenschaften der heutige Zeit ermöglichen es einfach, dass die Geschichte dort in einer unglaublichen Klasse wiedergeben kann. Die Entwicklung der 3D-Technologie ist dahingehend ein wesentlicher Meilenstein. Genau diese ist es jetzt auch, die das am Donnerstag erscheinende Kinohighlight „Life of Pi – Schiffbuch mit Tiger“ so atemberaubend eindrucksvoll macht.
Literarisch gesehen zeigte 2012 ein wirklich facettenreiches Antlitz. Ob es der gruselige und Schweißperlen treibende Thriller war oder aber eine bewegende Geschichte, prickelnde Liebesabenteuer oder was zum Lachen – 2012 hatte definitiv einiges zu bieten. Erst vor kurzem hat Tommy Jaud eine neue Geschichte zu seinem Romanhelden Simon Peters herausgebracht. Mit „Überman“ hat der Komödienautor uns einmal mehr ein lustigen Jahresausklang beschert. Einige Wochen vorher präsentierte Historien-Schreiber Ken Follett den zweiten Teil seiner Jahrhundertsaga. „Winter der Welt“ zählt ebenfalls zu den erfolgreichen Werken des Jahres. Was war außer diesen beiden Lesegenüssen noch so los?
Mittlerweile durften wir im diesjährigen Dezember ja schon so manches Türchen unserer Adventskalender öffnen. Manch einer findet hinter den aufsteigenden Zahlen süße Leckereien, andere Spielfiguren oder auch Kosmetikartikel. In unserem buecher.de Adventskalender, bei dem jeden Tag abwechslungsreiche Gewinne auf unsere Fans warten, gab es auch in dieser Woche wieder zahlreiche spannende Überraschungen. Da sich die Feiertage nun spürbar nähern, die meisten Menschen ihre Weihnachtsbäume bereits gekauft oder gar selbst gesägt haben, sollte man so langsam auch alle Geschenke beisammen haben. Wem das bisher noch nicht gelungen ist, dem hilft vielleicht ein Blick hinter unsere letzten Türchen. Falls nichts für die Freunde und Familienmitglieder dabei ist, kann man sich ja auch durchaus mal selbst beschenken.
Im Jahr 2010 stürmte zur Abwechslung mal ein Animationsfilm an die Spitze der Kinocharts, der nicht in den Studios von Hollywood zusammengestellt wurde. Vielmehr hatte man sich im kleinen Belgien dazu entschlossen, es mit dem großen Konkurrenten aufzunehmen und selbst mal eine Geschichte zu entwickeln und zu realisieren, die alle anderen Genrevertreter lässig in die Schranken wies. Mehr als eine Million Kinozuschauer freuten sich darüber vor zwei Jahren bei „Sammys Abenteuer“ im Kinosaal zu sitzen und dem Titelhelden bei seinem Leben unter Wasser zuzusehen. Damals noch im jungen Alter fand besagter Sammy in Ray einen richtig guten Freund. Diese enge Bindung besteht auch 2012 noch, wenngleich die Protagonisten in „Sammys Abenteuer 2“ leicht gealtert sind.
Castingstars haben es in der Regel zumindest, was den Einstieg in die jeweilige Branche angeht, relativ leicht. Experten kümmern sich darum, dass ihre erste Tournee gut gebucht wird, die Platten vielfältig gedruckt und einzelne Musikvideos abgedreht werden. Den Wenigsten von ihnen aber ist es in der Vergangenheit gelungen dieses erste Sprungbrett dafür zu nutzen, eine lange Karriere mit regelmäßigen Chartpositionen führen zu können. Aus Deutschland könnte man da mit den No Angels und vielleicht auch noch Mark Medlock entgegnen. Die Masse jedoch verschwindet nach kürzester Zeit wieder in der Versenkung. Mit Nick Howard, der sich seit Freitagabend Gewinner der zweiten Staffel von The Voice of Germany nennen darf, versucht es nun ein neues Gesicht.
Das ganze Land befindet sich mittlerweile in passender Weihnachtsstimmung. Das zweite Adventswochenende haben wir bereits hinter uns gebracht, der 3. Advent steht vor der Tür. Ein weiterer wird vergehen und schon befinden wir uns auf der Zielgerade zum Weihnachtsfest. Lang ist es nun wirklich nicht mehr hin. Die Proben zu den alljährlichen Krippenspielen werden immer weiter perfektioniert und auch die eine oder andere Weihnachtsfeier wurde bereits gefeiert. Wer noch immer nicht alle Geschenke beisammen hat, sollte sich langsam einmal auf den Weg machen. Auch den Weihnachtsbaum müsste man in den nächsten Tagen mal holen. Sonst gibt es nämlich bald keinen mehr. Selbst die Gewinne in unserem Adventskalender gehen weg wie leckere Zimtsterne. Schauen wir doch mal, über was sich die Fans in dieser Woche freuen durften.
Neun lange Jahre mussten Fantasy-Fans warten. Nun bekommen sie mit „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ endlich wieder ein neues Abenteuer aus Mittelerde geliefert. Während die literarische Vorlage Jahrzehnte vor der bekannten Trilogie „Der Herr der Ringe“ verfasst wurde und zeitlich gesehen auch weit vor dieser spielt, entschied sich Hollywood dazu, die Vorgeschichte später herauszubringen. Jahre lang hat Kultregisseur Peter Jackson („Der Herr der Ringe“, „King Kong“) den Stoff tradiert und sich überlegt, wie das einstige Kinderbuch bestmöglich auf die Leinwand gebracht werden kann. Er scheint Mittel und Wege gefunden zu haben. Schließlich gibt es den ersten Teil der ebenfalls als Trilogie angesetzten Geschichte ab morgen als „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ zu bewundern.
In den früheren Jahrhunderten entschieden wahrlich andere Komponenten über den erfolgreichen Vertrieb von Schriftstücken. Gemessen wurde der Wert eines Buches damals an seiner tragenden Rolle für den wissenschaftlichen Erkenntniszuwachs und seinen innovativen Ideen, die auch für die Menschen der Zukunft Wissen bereithalten sollten. Frühe Genies wie ein Dante waren ihrer Zeit in jedem Fall voraus. Mehr und mehr hat sich dann das Interesse vom philosophisch-wissenschaftlich Bedeutsamen hin zur Unterhaltungslektüre gewandelt, wodurch Autoren wie Shakespeare, Goethe und Schiller auf den Plan traten. Heute, im 21. Jahrhundert hat sich das Interesse an derartiger Literatur gar noch verstärkt. So handelt es sich heute bei den meisten Bestsellern um Thriller, Liebesromane und Komödien. Die Menschen wollen etwas lesen, was ihnen alltäglich erscheint. So war es auch vor der Veröffentlichung von Tommy Jauds neuem Roman „Überman“ bereits klar, dass der Comedian damit einmal mehr ein erfolgreiches Glanzstück der Gesellschaft zur Verfügung stellt.
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