Zwei Dinge gibt es, die aus meiner Sicht heute als elementare Bestandteile von unterhaltsamen großen Büchern fungieren können. Zum einen lieben es die Menschen von Kriminalität zu lesen, ob in der jeweils präferierten Tageszeitung oder auch einem Buch, das letztlich zeitlos ist. Das zweite Gewürz für eine erfolgreiche Schrift ist das literarische Thema schlechthin, die Liebe. Diese war schon wichtig für die altgriechischen Philosophen und ist es heute noch bei all den romantischen Autoren und Autorinnen dieser Welt. Mary Higgins Clark ist eine von ihnen. Aber eine, die auch auf die erste inhaltsfüllende Methode zurückgreift. So ist „Wenn du noch lebst“ ein bisschen von Beidem, von Crime und von Love, und irgendwie genau deshalb so besonders.
In den letzten Jahren hat es sich wieder verstärkt zum Trend entwickelt, mit seichter Literatur, in der viel Herzblut steckt und oftmals eben auch viele eigene Erfahrungen injiziert sind, bei einer großen Masse an Lesern zu punkten und diese bewegen zu können. Während die großen Köpfe der Vergangenheit oftmals Jahre wenn nicht sogar Jahrzehnte benötigten, um sich einen Namen zu machen, gelingt das dank der heutigen technischen Möglichkeiten gar im Handumdrehen. Auch die britische Schriftstellerin Jojo Moyes hat von der rasenden Verbreitung via Internet profitiert und sich nach Jahren mit eher geringem Bekanntheitsgrad in Windeseile zu einem der erfolgreichsten Vertreter der heutigen Liebeslektüre entwickelt. Mit „Ein ganz neues Leben“ präsentiert sie nun ihren neuesten Roman, den zweiten Band der Lou-and-Will-Reihe.
Patchwork-Familien sind im Jahr 2015 wahrlich keine Besonderheit mehr. Bei Paaren, die aus früheren Beziehungen Kinder mit in eine neue Gemeinschaft bringen, rüffelt heute niemand mehr seine Nase. Dennoch ist es für Andrea Schnidt, die Frau in Susanne Fröhlichs neuem Roman „Wundertüte“ eine Sache, die sie am neuen Traummann zweifeln lässt. Eigentlich ist der nämlich perfekt, passt optisch und auch vom Wesen her voll in ihr Leben. Doch er bringt Kinder mit. Davor sollte man sich vielleicht besser in Acht nehmen, denn einfach ist so eine Situation nie.
Immer mal wieder gelingt es jungen Autoren und Autorinnen aus dem Nichts hervorzukommen und die Bestsellerliste im Eiltempo zu erobern. Gut, jeder erfolgreiche Schriftsteller hat irgendwann einmal angefangen. Die Geschwindigkeit, mit der aber momentan junge Literaten in den Fokus rücken, ist schon beachtlich. Neuestes Beispiel ist Anna Todd, die aktuell mit ihrer After-Reihe Leserherzen höher schlagen lässt und schon im Zusammenhang mit „Fifty Shades of Grey“ genannt wird. „After Passion“ heißt der erste von vier Bänden. Er ist nicht nur gut gelungen und unterhaltsam aufgeschrieben, er macht zugleich Lust auf mehr von Anna Todd.
Die Wurzeln eines Menschen beeinflussen sehr, was aus ihm wird und wie er sich im Lauf seines Lebens entwickelt. Selbstverständlich liegt das an unserer DNA, sie allein aber ist nicht der Grund. Auch das Umfeld, in dem wir aufwachsen, ist entscheidend. Bei Erfolgsautorin Cecilia Ahern ist das auf mehreren Ebenen zu beobachten. Zum einen stand schon ihr Vater, der frühere Ministerpräsident Bertie Ahern, sehr im Fokus der Öffentlichkeit. Als seine Tochter mit dem Schreiben ihrer Romane begann, konnte sie demnach durchaus abschätzen, wie es ist, wenn man gesellschaftliches Interesse anregt. Zum anderen kann man innerhalb ihrer Werke auch deutlich die Einflüsse der irischen Heimat erkennen. Bei einem der romantischsten Romane der letzten Jahre – „P. S. Ich liebe Dich“ – hat sie das bereits bewiesen. „Das Jahr, in dem ich dich traf“ heißt ihr neues Stück, es ist nicht weniger romantisch.
Wenn vorab derart viel über einen Kinofilm gesprochen wird und sich diese Gespräche über einen sehr langen Zeitraum erstrecken, dann steigert das auch die Erwartungen. Im Fall von „Fifty Shades of Grey“ hat das lange Warten nun endlich ein Ende. In dieser Woche erscheint die Verfilmung des ersten Teils „Geheimes Verlangen“ auf der Leinwand. Dieser Start wurde lange herbeigesehnt und viele fragen sich, ob Regisseurin Sam Taylor-Wood („Destricted“) das Prickelnde der Romanreihe von Autorin E. L. James in seine mehr als zweistündige Adaption übernehmen kann. Bei Beachtung der einzelnen Sequenzen fällt das Resümee sehr deutlich aus – ja, es ihm gelungen, sogar noch ein wenig intensiver.
An ihr kommt niemand vorbei, wenn es darum geht, die erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahre zusammenzutragen. Ihre Romane glänzen mit Geschichten, die jedem von uns passieren können und vermutlich genau aus diesem Grund so gut ankommen. Gleiches gilt für die Protagonisten, die sie in ihren Plots auftreten lässt. Diejenigen, über die Jojo Moyes schreibt, sind ganz gewöhnliche Leute. Leute, mit denen sich die Leser identifizieren können. Das machte „Eine Handvoll Worte“ und „Ein ganzes halbes Jahr“ zu absoluten Topbestsellern. Nichts anderes findet sich im Resümee über das gerade erst veröffentlichte „Weit weg und ganz nah“, das schon nach wenigen Wochen nicht mehr aus der Bestsellerliste wegzudenken ist.
Liest man den blanken Text, der da in einer Art steht, als würde er auf Backpfeifen warten, verhärtet sich das Bild einer Autorin, die Qualen erleidet. Fast mitleidig blickt man auf die gekonnte Darbietung der Worte, die tragisch lächeln wie ein Passbildgrinsen mit Zahnschmerzen. Sie ist die verlassene Verletzte, analysiert der allwissende Leser schnell. Ergo ist sie darum eine verbitterte Frau, die ihren gebrochenen Stolz vor unserer aller Augen, mit jeder neuen scharfzüngig formulierten Zeile ihres Buches, etwas weicher in Watte packt. – Niemals!
Wer mir vertrauen möchte, der meidet in Zukunft die feurige Christina, zumindest was eine feste Beziehung angeht. Diese nämlich ist sehr launisch. Auch von Kevin würde ich Abstand nehmen, Treue gehört nicht zu seinen größten Qualitäten. Zugegeben, bei mir resultieren diese Annahmen aus reiner Spekulation, vielleicht aus individuellen Erkenntnissen. Wer wirklich etwas über Vornamen lernen möchte, der sollte mal einen Blick in den heutigen Buchtipp werfen. In diesem spricht Beziehungscoach Clemens Beöthy nämlich über die einhundert beliebtesten Vornamen und verrät, was genau wen charakterisiert. Ein Leitsatz der Beöthyschen Philosophie findet sich gleich im Titel wieder. Folgen wir ihm und raten: „Schnacksel nie mit einem Axel“!
Bald ist es wieder soweit und der große Tag, an dem sich alle Liebenden ihre Zuneigung zeigen dürfen, schneit einmal mehr über uns herein. Natürlich sollten Verliebte sich jeden Tag ihre Liebe zeigen, aber am Valentinstag bekommt das immer eine ganz besondere Note. Man überlegt Tage, Wochen und manche sogar schon Monate vorher, was denn das richtige Geschenk für den Liebsten oder die Liebste sein könnte, nur um dann letztlich doch an dem, was man hat, zu zweifeln. Generell gilt, dass man alles schenken kann. Wichtig ist nämlich nur, dass es von Herzen kommt und so kann schon ein individuelles Valentinstag-Geschenkbuch zum kleinen Preis große Wirkung erzielen.
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**Gewinnspiel: Ein ganzes halbes Jahr**
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