Als aus dem Hause Marvel im vergangenen Jahr „The Avengers“ die Kinoleinwand eroberten, bekamen Fans der einzelnen Comichelden ein komplettes Superheldenensemble geliefert. Neben dem unglaublichen Hulk traten da auch Thor inklusive Götterhammer, Captain America und Iron Man auf die große Bühne. Genau genommen hat es eine Fortsetzung eines Superheldenfilms nie leicht. Sie muss den Vorgänger toppen, noch mehr Action und gelegentlich auch Tiefe bieten. Wenn man dann aber auch noch vorab einen Film auf die Leinwand bringt, bei dem es nicht um einen, sondern gleich um viele Superhelden geht, ist das doppelt schwer. Insofern musste Regisseur Shane Black bei dem Ende dieser Woche im Kino erscheinenden „Iron Man 3“ einmal so richtig einen auspacken.
Das Kino zählt mittlerweile zu den zentralen Bestandteilen des gesellschaftlichen Lebens. Filme jeglicher Art dienen unserer Freizeitunterhaltung, der Vermittlung von Werten und sind nicht selten Thema des öffentlichen Diskurses. Ende des vergangenen Jahres fungierten die Lichtspielhäuser zur Plattform für eine eindrucksvolle Abenteuergeschichte, die der kanadische Weltenbummler Yann Martel bereits Anfang des Jahrhunderts in literarischer Form vorlegte. Martel konnte für sein Werk „Life of Pi“ internationale Preise einheimsen. Die Verfilmung „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“ von Regisseur Ang Lee machte es ihm nach und gewann unter anderem Ende Februar vier Oscars. Damit war man mal eben der am meisten ausgezeichnete Film des Jahres. Seit letzter Woche gibt ist diesen nun endlich auch für das Heimkino.
Zugegeben, der Kalifornier William James Adams Jr. wird den wenigsten Menschen ein Begriff sein. Trotzdem darf man sich sicher sein, dass ihn die überwiegende Anzahl kennt. Nicht unter seinem bürgerlichen Namen, mit dem der nunmehr 38-Jährige einst das Licht der Erde erblickte, dafür aber unter seinem durchaus berühmten Synonym Will.i.am. Unter diesem macht er bereits seit einigen Jahrzehnten Musik. Der ganz große Durchbruch gelang seiner Band im Jahr 2003, als mit Sängerin Stacy „Fergie“ Fergusen ein weibliches Element zu den Black Eyed Peas stieß. Mit dem Album „Elephunk“ und speziell der ersten Singleauskopplung „Where Is The Love?“ stürmte das Quartett die Charts. Nun, zehn Jahre später, zählt Will.i.am zum Who is Who der Musikszene. Mit „#willpower“ präsentiert er uns sein bisher viertes Soloalbum.
Psychothriller können auf der Leinwand genau genommen nur funktionieren, wenn sie eine realistische Geschichte erzählen. Eine, die nicht so abgedreht ist, dass der Zuschauer sich nicht in das Szenario hineinversetzen kann, weil es einfach zu absurd erscheint. Ein derartiger Film benötigt gewisse Momente, die das Gesamte tragen und großartige Schauspieler, die den Rollen, für die sie gecastet wurden, gerecht werden können. Bei „Side Effects“ von Steven Soderbergh fließen diese notwendigen Bestandteile zusammen. Es sind unter anderem Jude Law, Channing Tatum und Catherine Zeta-Jones, die der vermutlich letzten Arbeit des Erfolgsregisseurs ein ordentliches Gesamtfazit ermöglichen.
Das Mittelalter wird in der heutigen Zeit oftmals als sehr dunkle Zeit charakterisiert. Hexenverbrennungen und Armut, Folter und blinder Gehorsam scheinen die primären Eigenschaften, die man heute mit der Epoche in Verbindung setzt. Die Errungenschaften dieser Menschheitsphase werden eher kritisch bewertet. Da ist es doch auch ein wahrer Segen, wenn Fernsehserien wie „Game of Thrones“ für ein wenig Helligkeit in Bezug auf das Mittelalter sorgen und es für den Zuschauer des 21. Jahrhundert direkt auf den Bildschirm projizieren. Natürlich aber macht auch die filmische Ausgestaltung keinen Halt vor den dunklen menschlichen Abgründen, vor Lug und Trug, Verrat und Skrupellosigkeit.
Gewöhnlich geht es bei Krimiserien im deutschen Fernsehen ja häufig um spektakuläre Fälle von sehr charismatischen Ermittlern. Die Arbeit der Polizei, die Suche nach einem Täter und gelegentlich auch das folgende Strafverfahren schaffen es, den Zuschauer mit spannenden Erwartungen an den Fernsehbildschirm zu fesseln. Dass das auch durchaus auf andere Art und Weise möglich ist, beweist derzeit das ZDF, das im Sonntagabendprogramm auf die Erzählungen von Strafverteidiger und Bestsellerautor Ferdinand von Schirach setzt. Mit den jeweils zwei Folgen á 45 Minuten gelingt es ihnen, mit wahren Fällen der Reihe „Verbrechen“ ordentlich Eindruck zu hinterlassen.
Lange hat es im Kino keinen politischen Thriller mehr gegeben, dem es gelang, die Zuschauer dank eines fesselnden Wirrwarrs stundenlang in den Sitz zu pressen. Zuletzt erreichte vielleicht die filmische Adaption von Robert Harris´ „Ghost“ diesen Status. Nun erscheint am Donnerstag ein neuer Streifen auf der Leinwand. Einer, der in die Tradition des packenden Politthrillers einsteigen könnte und einer, der aufgrund seiner Besetzung bereits die Kinokarte wert ist. „Broken City“ erzählt die Geschichte des New Yorker Ex-Cops Billy Taggart, der scheinbar zufällig zwischen die Fronten des Wahlkamps zweier skrupelloser Bürgermeister-Kandidaten gerät.
Bevor Angela Merkel die Geschicke unseres Landes und letztlich auch die europäischen übernahm, war es um Frauen innerhalb der politischen Spitzenpositionen eher etwas rar. Damen wie Margaret Thatcher bildeten tendenziell eher die Ausnahme, es schien eine Art Männermonopol. Trotzdem aber spielten auch die Frauen in der politischen Führungsetage eine entscheidende Rolle, wenngleich sie es an der Seite ihrer Männer eher aus dem Hintergrund heraus taten. Man denke dabei nur mal an Loki Schmidt oder eben Raissa Gorbatschowa, die verstorbene Frau des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion und Friedensnobelpreisträgers Michail Gorbatschow. Dieser widmet sich in seinem neuen Werk „Alles zu seiner Zeit“ vor allem der Frau an seiner Seite – es ist sein bisher persönlichstes Schriftstück.
Immer, wenn Showmaster Günther Jauch zur abendlichen prime Time Kandidaten empfängt und ihnen Fragen stellt, die ihnen bei der richtigen Beantwortung Träume erfüllen können, sitzen Millionen Zuschauer zuhause vor der Flimmerkiste. Erst vor kurzem hat es ein Pokerspieler bis zu Frage 15 geschafft und anschließend die Million abgesahnt. Ganz so viel war es am 11. Oktober 2010 nicht, Kandidatin Meike Winnemuth dürfte aber auch mit der halben Million Preisgeld sehr zufrieden gewesen sein. In der Tat war sie das, gab ihr der Gewinn doch endlich die Chance, sich einen langersehnten Traum zu erfüllen. Kaum gewonnen, setzte sich die freie Journalistin in ein Flugzeug, um die Welt zu erkunden und glücklich zu sein. „Das große Los“ eröffnete ihr neue Türen der Menschlichkeit.
Vor ein paar Tagen haben sich Deutschlands Elitehandballer mal so eben aus der Schlinge ziehen können. Mit einem Sieg gegen die tschechische Auswahl scheint in Hinblick auf eine erfolgreiche EM-Qualifikation nun alles wieder ein wenig besser aus. Dass man angesichts großer Erfolge wie dem EM-Titel 2004 oder dem WM-Sieg 2007 derzeit überhaupt Probleme hat, liegt am Umbruch, der sich innerhalb der DHB-Auswahl vollzieht. Eigenartig ist das dennoch, schließlich gilt die Bundesliga als die stärkste der Welt. Nicht umsonst befinden sich auch in diesem Jahr wieder drei deutsche Teams im Champions League Viertelfinale. Neben der ersten und zweiten Spielklasse innerhalb unserer Grenzen ist es beim neuen Game „IHF Handball Challenge 13“ auch möglich, eine von 20 Nationalmannschaften bei einem Turnier ganz nach oben zu bringen.
**Gewinnspiel: Ein ganzes halbes Jahr**
Seit gestern heißt es: Taschentücher zücken, die dramatische... https://t.co/8zr7DK7JCq
Was haben Germany´s next Topmodel und Krieg gemeinsam? Das erfahrt ihr im Slam-Text von Piet Weber: https://t.co/xvAZALicz1