Heute ist es soweit – wir befinden uns am letzten Tag eines Jahres, in dem eine ganze Menge passiert ist. Sicherlich setzt jeder andere Schwerpunkte und so verbindet jeder auch andere Momente und Ereignisse mit dem Jahr 2014. Grundsätzlich aber gibt es eben Sachen, die eine derart hohe gesellschaftliche Bedeutung haben, dass sie im Rückblick Jahre später noch mit diesem Jahr in Verbindung gebracht werden. Ehe wir uns also in das neue 365-Tage-Spektakel begeben und neue Highlights auf uns warten, wünscht Ihnen der bücher.de-Blog einen hervorragenden Rutsch und möchte zudem das Jahr 2014 noch einmal kurz Revue passieren lassen.
Brad Pitt ist ein Schauspieler, der im Lauf seiner Karriere große Vielseitigkeit unter Beweis gestellt hat. Ob als verzottelter Bergsteiger in „Sieben Jahre in Tibet“, blutüberströmter Faustkämpfer in „Fight Club“ oder abgezockter Ganove im feinen Zwirn als Mitglied von „Ocean‘s Eleven“ und allen Folgeteilen – der Kerl aus Oklahoma besticht durch viele Facetten. Das hat ihn zu einem der einflussreichsten Darsteller des Erdballs gemacht und dafür gesorgt, dass Pitt sich heute ganz genau aussuchen kann, in was für Filmen er mitspielt. In den letzten Jahren ist immer deutlicher geworden, dass Szenen auf dem Schlachtfeld dabei immer zentraler werden. So passt es auch, dass Brad Pitt eine tragende Säule in David Ayers „Herz aus Stahl“ darstellt.
Sie waren geboren um zu leben, doch nun ist es Zeit zu gehen. So ungefähr ließe sich die Welt der Band Unheilig beschreiben, die mit ihren sanften Melodien und der unvergleichlichen Stimmgewalt des Grafen an vorderster Front in den letzten Jahren die Charts durchwirbelte, nun aber das gemeinsame Ende verkündet hat. „Gipfelstürmer“ ist insofern ein gut gewählter Titel für das letzte Studioalbum einer Band, die der deutschen Musikwelt fehlen wird. Das ist nicht zuletzt an den sechzehn Kompositionen ersichtlich, die sich auf der letzten Platte tummeln.
Einen besseren Termin für die Veröffentlichung seines neuen Kinofilms „Honig im Kopf“ hätte Til Schweiger wahrlich nicht auswählen können. Schon in den letzten Regiearbeiten hat sich immer mehr gezeigt, dass Deutschlands erfolgreichster Schauspieler dem Thema Familie ganz besondere Beachtung widmet. Nicht nur, dass die einzelnen Schweiger-Zöglinge Rollen übernehmen. Nein, das Thema Familie selbst scheint omnipräsent und wann sonst, wenn nicht an Weihnachten, rückt eine Familie ganz eng zusammen. Da passt es, dass in „Honig im Kopf“ Tochter Emma mitspielt und es um ein bewegendes Familienschicksal geht. Mit dabei ist auch Schauspielveteran Dieter Hallervorden, der gemeinsam mit Emma Schweiger zum tragenden Duo des Plots wird.
1989 war nicht nur für Deutschland ein ganz besonderes Jahr. Es war ein entscheidendes für die gesamte Welt, da der Fall der innerdeutschen Mauer ein entscheidender Schritt in Richtung Freiheit war, dessen Schall man auf dem ganzen Erdball vernehmen durfte. Darüber hinaus sind im Jahr 1989 noch einige weitere bewundernswerte, aber eben auch traurige Ereignisse geschehen. Der heutige 22. Dezember sollte zu einem Tag werden, an dem wir einen der größten Literaten des vergangenen Jahrhunderts verloren haben. Der Tod von Literaturnobelpreisträger Samuel Beckett jährt sich heute demnach zum exakt 25. Mal, seine Werke aber bleiben weiterhin in der Erinnerung.
Im Leben gibt es viel Ungewisses – Sachen, die wir weder beeinflussen noch vorhersehen können. Es gibt aber auch Dinge, die lassen sich beeinflussen und letztlich auch hervorsehen. Wenn ich Ihnen heute sage, dass das Jahr 2014 in zwölf Tagen endet und am darauffolgenden ein 2015 am Datumsende zu finden sein wird, ist das nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt. Schließlich wird es mit Sicherheit so kommen. Ein neues Jahr bedeutet, dass wir auch einen neuen Kalender beginnen. Damit Ihre Wand nicht leer bleibt, haben wir fünf ganz hervorragende Exemplare für das Jahr 2015 herausgesucht.
An Ben Stiller scheiden sich die Geister. Während die einen sein schauspielerisches Talent eher im Minimalbereich ansiedeln, dient er anderen als Garant für unterhaltsame Geschichten, in denen man des Öfteren schmunzeln muss, aber zugleich auch ergriffen sein kann. Betrachtet man die komplette Filmvita 49-Jährigen scheint die Wahrheit irgendwo dazwischen zu liegen. Klar ist aber auch, dass er besonders mit einer Filmreihe Unterhaltung für die gesamte Familie bietet. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit kommt mit „Nachts im Museum 3 – Das geheimnisvolle Grabmal“ noch einmal ein weiteres Highlight in die Kinos.
Dass Xavier Naidoo vor musikalischen Ideen nur so sprudelt, hat er bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Der Mannheimer, der sich einst aus dem Backround Sabrina Setlurs in den Vordergrund schob, verzeichnet mehrere Nummer-Eins-Platten, bereicherte „The Voice of Germany“ und lieferte in einigen Bandprojekten grandiose Songs. Mit dem Experiment „Sing meinen Song“ ist ihm ein weiteres Glanzstück gelungen. Gemeinsam mit sechs anderen Künstlern interpretierte er verschiedene Songs der Karrieren jedes Ensemblemitglieds vollkommen neu. Das kam derart gut an, dass die zweite Staffel mit neuen sechs Teilnehmern bereits in der Produktion steckt und uns Xavier, Sarah Connor, Sasha, Roger Cicero, Andreas Gabalier, Sandra Nasic und Gregor Meyle heute Abend mit einem Weihnachtsspecial von „Sing meinen Song“ verzaubern.
Neun Tage sind es noch bis Heiligabend. Das macht summa summarum gute 216 Stunden, in denen man noch nach den richtigen Geschenken stöbern kann. Klingt viel? Na ja, überschätzen Sie das gegebene Fenster nicht und sorgen stattdessen besser dafür, dass sie kurz vor Ladenschluss noch immer nicht alle Präsente beisammen haben! Nach unseren Vorschlägen zu ganz besonderen Büchern und Filmen möchten wir heute einen dritten Bereich vorstellen, aus dessen Sortiment man Geschenke auswählen kann, die bei Ihren Liebsten, nicht nur den Kleinen, äußerst gern gesehen sind. Spielen tut der Mensch von Natur aus gerne. Die Weihnachtszeit, in der man endlich mal ein paar Tage gemeinsame Erlebnisse teilen kann, lädt da förmlich dazu ein, das erhaltene Weihnachtsgeschenk gleich zur allgemeinen Bespaßung einzusetzen.
Schauspielgröße Ian McKellan wurde kürzlich über seine Meinung zum Ende der Filme aus Mittelerde gefragt. Der 75-Jährige antwortete mit der Aussicht auf weitere Verfilmungen. Schließlich habe Regisseur Peter Jackson schon beim dritten Teil der Ringsaga „Die Rückkehr des Königs“ gesagt, dass das Kapitel damit abgeschlossen sei. Elf Jahre später sind wir bekanntlich immer noch voll im Bann von Mittelerde und können ab dieser Woche das epische Finale „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ begutachten. Dass die Vorgeschichte zu „Der Herr der Ringe“ damit fulminant abgeschlossen wird, mag ein Faktum sein. Der große Makrokosmos, den J. R. R. Tolkien der Welt hinterlassen hat, ist aber sicher noch nicht ganz ausgereizt.
**Gewinnspiel: Ein ganzes halbes Jahr**
Seit gestern heißt es: Taschentücher zücken, die dramatische... https://t.co/8zr7DK7JCq
Was haben Germany´s next Topmodel und Krieg gemeinsam? Das erfahrt ihr im Slam-Text von Piet Weber: https://t.co/xvAZALicz1