Bei vielen einzelnen Preisverleihungen werden Künstler jeglicher Art – Schauspieler, Schriftsteller, Comedians, Musiker oder Sportler – für ihr Lebenswerk geehrt. Das geschieht häufig erst, wenn sie sich selbst im hohen Alter befinden. Man möchte ja bei der Würdigung auch nichts aus ihrem Leben unbeachtet lassen. Hätte Wilhelm Hauff gut zweihundert Jahre später auf dieser Erde gewandelt, wäre er vermutlich eine ganz besondere Person. Man hätte ihn bereits in jungen Jahren für sein Werk würdigen müssen. Wilhelm Hauff würde heute seinen nunmehr 211. Jahrestag feiern, ganze 24 davon hat er selbst erlebt. In dieser kurzen Lebensphase ist dem Hauptvertreter des Schwäbischen Dichterkreises aber eine Vielzahl an noch heute bekannten Geschichten gelungen.
Der Winter naht, auch Weihnachten steht bald vor der Tür. Dass sich dies nun auch auf der Kinoleinwand widerspiegelt, beweist unser heutiger Filmtipp. Mit „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ setzt man bei Disney auf eine neue, aber bereits bewährte Gangart, die mit „Rapunzel – Neu verföhnt“ ihre erste sehr erfolgreiche Auskopplung fand. Auch „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ zeigt uns ein bekanntes Märchen in etwas abgeänderter Form. Auf das Resultat, welches die Regisseure Chris Buck und Jennifer Lee ab Donnerstag präsentieren, würde auch die dänische Märchenlegende Hans Christian Andersen erfreut blicken.
Bereits Anfang August haben wir an dieser Stelle auf „The Cuckoo´s Calling“, eine bemerkenswerte Neuerscheinung des britischen Literaturmarktes, aufmerksam gemacht und eine Veröffentlichung hierzulande angepriesen. Genau diese steht in der nächsten Woche bevor, kommen doch dann auch die deutschen Krimifans in den Genuss des Genredebüts von Autor Robert Galbraith. Im dazugehörigen Blogbeitrag haben wir Euch bereits erzählt, wer sich hinter diesem Literaten versteckt und wie das Ganze herauskam. Nun, fast vier Monate später, ist es endlich soweit und wir dürfen in „Der Ruf des Kuckucks“ die Unterhaltungsfähigkeiten der legendären J. K. Rowling auf ein Neues bewundern.
Menschen sind verschieden und dennoch gibt es gewisse Konstanten, denen wir alle unterliegen. Eines dieser wiederkehrenden Elemente ist die Tatsache, dass wir Menschen Abenteuer lieben und fasziniert auf all jene blicken, die dieser erleben. Ein weiteres besteht in unserem unbändigen Drang, uns mit Spielen die Zeit zu vertreiben. Das beinhaltet ein Wettkampf von elf gegen elf ebenso wie eine Runde Poker oder das Daddeln an der Konsole. Der japanische Spielehersteller hat diese beiden Vorlieben des Menschen genutzt und ihm mit der Reihe „Professor Layton“ genau jenen Zeitvertreib geschenkt, der uns alle miteinander verbindet. Mit „Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant“ präsentiert Nintendo jetzt den finalen Teil der Doppeltrilogie.
34 Tage sind es noch, bis sich Freunde und Familienangehörige wieder vor dem Weihnachtsbaum versammeln, um sich gegenseitig eine Freude zu machen und gemeinsam das Fest der Liebe zu feiern. Das sind 34 Tage, in denen niemand an den vorweihnachtlichen Freuden vorbeikommt, all den Dominosteinen, Mandeln und kandierten Äpfeln auf den Weihnachtsmärkten oder den lecker duftenden Plätzchen aus dem eigenen Backofen. Ebenso wenig kommen wir drum herum, die richtigen Geschenke für unsere Liebsten zusammenzusammeln. Haben Sie die schon? Nein, na dann lohnt sich ein Blick in unsere bücher.de Geschenkideen für Weihnachten.
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Kaum ein Film hat in den letzten Jahren für derart großen Gesprächsstoff innerhalb unserer Gesellschaft gesorgt wie „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“. Bereits 2008 veröffentlichte die Autorin Suzanne Collins den Auftakt ihrer Trilogie, in der sich Jugendliche in einer fiktiven Welt in modernen Gladiatorenkämpfen auf blutige Art und Weise duellieren müssen. Was an sich schon perfide klingt, kulminiert in dem Aspekt, dass die Gesellschaft im Werk dies euphorisch begleitet und das Sterben einzelner Teilnehmer feiert wie eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. In Windeseile wurden die Filmrechte verkauft, im März 2012 fand der erste Teil den Weg in die Lichtspielhäuser. Ab Donnerstag darf der Zuschauer in „Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire“ erleben, wie es mit Hauptprotagonistin Katniss und ihrem Aufbegehren gegen das mächtige Kapitol weitergeht.
Gute zwei Jahre ist es her, seit das Erstlingswerk des schwedischen Schriftstellers Jonas Jonasson hierzulande erstmals Aufsehen erregte. Nur einen Monat nach der Veröffentlichung platzierte sich „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ in der Top10 der Spiegel-Bestsellerliste. Wenig später stürmte der Roman bis an die Spitze. Selbst im November 2013 gehört die Geschichte von Allan Karlsson, der sich bei seinem Abenteuer durch ganz Schweden begibt, zu den beliebtesten Büchern. Da scheint es nur folgerichtig, dass auch die nachfolgende Geschichte „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ bereits auf ihrem Eroberungszug durch die Bestsellerlisten streift.
Für Filmemacher, die ein Publikum ansprechen wollen, das sich auf alle Altersklassen erstreckt, kommt es auf vieles an. Sie müssen eine Geschichte auf die Leinwand zimmern, mit der sich verschiedene Generationen identifizieren können. Einfühlsam und bewegend sollte der Plot ohnehin sein. Ein wenig Action hier, der eine oder andere Lacher da und schon wäre es möglich, dass auch mal der Großpapa mit seinem Enkel auf dem Kinositz Platz nimmt. In der Praxis scheinen solche Filme zu fehlen, zumindest bis diesen Donnerstag gilt diese Annahme. Dann erscheint mit „Last Vegas“ ein lustiges Kinoabenteuer für alt und jung.
Im vergangenen Jahr gab es viel gute Bücher, die jedes für sich einen ganz individuellen Geschmack trafen. Eines der herausragenden Sahnestücke des Jahres 2012 gelang der britischen Schriftstellerin Rachel Joyce, die gleich mit ihrem literarischen Debüt voll ins Schwarze traf. Zwar schuf die heute 51-Jährige bereits einige unterhaltsame Hörspiele für die BBC, ihr Roman „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ aber muss ohne Frage als bisheriger Karrierehöhepunkt angesehen werden. In der bewegenden Geschichte verarbeitete die Autorin den Krebstod ihres Vaters und brachte somit einen internationalen Bestseller zu Papier, der noch jetzt die Ranglisten ziert. In der nächsten Woche erscheint mit „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte“ der nächste Roman. Auch dieser verdient sich vorab Bestnoten.
Um bei uns im Blog als Gametipp zu erscheinen, bedarf es schon einen ganz besonderen Unterhaltungscharakter. In „Assassin´s Creed 4 – Black Flag“ haben wir diesen gefunden. Die begehrte Reihe ist seit Ende Oktober um eine Ausgabe reicher und begibt sich ab sofort in neue Gefilde. Diese führen den Gamer in die Karibik und lassen aus ihm eine Art Jack Sparrow mit den begnadeten Fähigkeiten eines Profikillers werden. Die Macher von Ubisoft Montreal schreiten damit in eine vollkommen neue Richtung und vertrauen dennoch auf die Kerncharakteristika von „Assassin´s Creed“. „Black Flag“ steht nicht umsonst im Titel, fungiert der Gamer doch als skrupelloser Pirat in einer Welt, in der es um Reichtum, List und alle Tücken des Lebens auf See geht.
**Gewinnspiel: Ein ganzes halbes Jahr**
Seit gestern heißt es: Taschentücher zücken, die dramatische... https://t.co/8zr7DK7JCq
Was haben Germany´s next Topmodel und Krieg gemeinsam? Das erfahrt ihr im Slam-Text von Piet Weber: https://t.co/xvAZALicz1