Mittlerweile hat der Radsport so manche Negativ-Schlagzeile über sich ergehen lassen müssen. Nicht zuletzt das Dopingeingeständnis von Jan Ullrich befleckte die einst so weiße Weste mit einem weiteren dunklen Fleck. Eigentlich brachte bereits die Überführung von Seriensieger Lance Armstrong das Fass zum Überlaufen. Radrennen sind beileibe kein sauberer Sport mehr, zu viele schwarze Schafe verhindern einen fairen Wettkampf. Mal sehen, wie viele der Akteure in diesem Jahr während des größten aller Rennen, der Tour de France, an der Dopingkontrolle und nicht an den Pyrenäen scheitern. Gehen wir mal davon aus, dass die nunmehr 100. Auflage, die am morgigen Samstag beginnt, trotz allem Übel zu einem unglaublichen Sportevent avanciert.
Kinofilme, in denen Zombies für Unruhe sorgen, gab es in den letzten Jahrzehnten einige. Man denke einmal an Romeros Klassiker „Night of the Living Dead“ Ende der 1960er oder aber „Dawn oft he Dead“, das zehn Jahre später die Leinwand eroberte. „28 Days Later“ wäre noch ein gutes Beispiel oder aber die nicht ganz ernst gemeinte Komödie „Shaun of the Dead“. Untote durch die Straßen zu schicken scheint durchaus etwas, mit dem man einen Film füllen kann. Nicht zuletzt erwies „The Walking Dead“, dass das sogar im Serienformat möglich ist. Mit „World War Z“ erscheint am Donnerstag ein Film in den Kinos, der an die Tradition der bisher Benannten anschließt und doch eine ganz eigene Problematik verhandelt.
Schaurig sollte er sein, interessant von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Täter mit sonderbaren Charakteristika und Mordphantasien, die einem die Gänsehaut auf den Leib zimmern, muss er haben. Natürlich ist auch ein Ermittler von Nöten. Ob weiblich oder männlich spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist, dass er oder sie einem in der Erinnerung bleibt, markante Eigenschaften besitzt und mit raffinierten Methoden dem Job nachgeht. Ja, ein richtig guter Krimi verlangt vieles. Sofern er aber gut zusammengebastelt wurde, gelingt es ihm, einen tristen Abend mit einem unvergesslichen Leseabenteuer aufzupeppen. Um dem Genre mal gerecht zu werden, haben wir uns bei buecher.de etwas Besonderes überlegt. So steht die aktuelle Woche ganz im Fokus des Kriminalromans. In unserem buecher.de Krimifestival 2013 wollen wir denen unsere Aufmerksamkeit schenken, die sie dank ihren Werken auf jeden Fall verdienen.
Vor gut zwei Wochen erregte eine Nachricht große internationale Besorgnis. Nelson Mandela, Sinnbild für das menschliche Streben nach Freiheit, wurde mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus von Pretoria eingewiesen. Nun ist das bei einem 94-Jährigen genau genommen kein Einzelfall, jedoch einer, auf den die Weltöffentlichkeit das Augenmerk richtet. Der frühere Präsident Südafrikas, der neben Martin Luther King als wichtigster Vertreter für den Kampf gegen die Unterdrückung von Schwarzen gilt, hat sein Land dazu gebracht, die Apartheid zu überwinden. Mandela ist es zu verdanken, dass Südafrika heute als eines der meistentwickelten Länder des Kontinents gilt. Der Friedensnobelpreisträger wird wie ein Prophet verehrt, nur die wenigsten können sich vorstellen, dass er irgendwann einmal diese Welt verlassen muss. Mandela weiß am besten, dass dieser Tag kommen wird. Doch er hat der Welt nicht zuletzt wegen seiner Schrift „Der lange Weg zur Freiheit“ mehr als genügend Botschaften hinterlassen, ihr seinen Stempel wahrlich aufgedrückt.
Das Jahr 1938 ist heute in vielerlei Hinsicht ein geschichtsträchtiges. Innerhalb Deutschlands breitet sich der Nationalsozialismus immer weiter aus, nur ein Jahr später sollte dies im Zweiten Weltkrieg kulminieren. In Athen erblickt die heutige spanische Königin das Licht der Erde, die Carnegie Hall feiert Jazzikone Benny Goodman. In Frankreich bejubelt Italien den Fußballweltmeistertitel und Konrad Zuse präsentiert seinen legendären Z1. Ebenfalls Eindruck machen Jerry Siegel und Joe Shuster, die in den USA den ersten Superman-Comic vorlegen. Heute, 75 Jahre später, zählt eben jener Superman zu den Größten und vor allem Bekanntesten seiner Zunft. Er war bereits in zahlreichen Comics und auch dazugehörigen Verfilmungen zu sehen. „Man of Steel“ lautet das neueste Reboot, es ist einer der Eindrucksvollsten.
Die ersten literarischen Versuche eines Schriftstellers dienen im Regelfall dazu, einen Eindruck davon zu bekommen, ob man mit dem Geschriebenen Leser beeindrucken kann. Dabei ist es gerade die Positionierung innerhalb eines Genres, die den Erfolg eines Autors bzw. einer Autorin bestimmen kann. Bevor die heutige Bestsellerautorin Samantha Young mit ihren Liebesromanen für Furore sorgte, schrieb die freie Autorin aus Schottland Jugendbücher. Zwar verkauften sich diese auch nicht so schlecht, der internationale Durchbruch gelang ihr aber bis dato nicht. Als sie sich dann entschloss, die Themen Leidenschaft und Erotik in ihre Werke einzubinden, stiegen die Verkaufszahlen. „London Road“ ist nun schon ihr zweiter Roman, auf den das Prädikat Weltbestseller zutrifft.
Viele Schriftsteller nutzen ihre eigenen Werke, um sich selbst offene Fragen zu beantworten, individuelle Problematiken zu verhandeln und sich letztlich auch selbst zu finden. Erst, wenn man ein wenig mehr über einen Autor bzw. eine Autorin in Erfahrung gebracht hat, versteht man auch den wahren Wert, der hinter ihren Werken steht. Die Irin Lucinda Riley ist ein Paradebeispiel des Beschriebenen, denn ihre Werke besitzen eine immense Tiefe und schließlich war es nach schauspielerischen Versuchen das Schreiben, in welchem sie ihre wahre Berufung gefunden hat. Nach zahlreichen Schriften, die sie unter dem Synonym Lucinda Edmonds verfasste, gelang ihr mit dem Roman „Das Orchideenhaus“ 2010 der internationale Durchbruch. „Der Lavendelgarten“ ist nun bereits ihr drittes Werk, das Bestsellerstatus erreicht.
Die Autorin Stephenie Meyer verbindet man grundsätzlich mit den äußerst erfolgreichen Romanen der Twilight-Reihe. Natürlich ist das so, haben die einzelnen Teile der Liebesgeschichte zwischen Bella und Edward doch allesamt Bestsellerstatus erreicht und auch an der Kinokasse reichlich Zuspruch gefunden. Die US-Amerikanerin allein auf die insgesamt vier Bände zu beschränken, wird ihrem bisherigen Gesamtwerk aber nicht gerecht. Noch ehe das Finale „Bis(s) zum Ende der Nacht“ zu lesen war, brachte sie mit „Seelen“ ein Werk heraus, das ebenfalls hoch einzuschätzen ist. Zwar geht es auch hier um liebende Teenager, diese aber sind Teil einer veränderten Welt, in der die Menschen zur Hülle degradiert werden. „Seelen“ hat es nun auch auf die Leinwand geschafft. Mal sehen, ob es ähnlich erfolgreich einschlagen kann.
Nachdem auch die zweiten Staffel der Castingshow „The Voice of Germany“ ordentliche Einschaltquoten verzeichnen konnte, bekamen wir in diesem Jahr die Miniarturausgabe auf dem Fernsehbildschirm zu sehen. Was sich in vergleichbaren Fällen häufig als bloßes Kommerzprojekt erwies, glänzte bei Sat.1 mit einer bemerkenswerte Talentdichte. „The Voice of Germany Kids“ avancierte zu einer ernsthaft unterhaltsamen Abendveranstaltung. Teil dieser war auch Tim Bendzko. Der Berliner Sänger bewies nicht nur den Jurykollegen Lena Meyer-Landruth und Henning Wehland, dass er ein absoluter Vollblutmusiker ist, sondern konnte aufgrund seiner sympathischen Art auch die eigene Fanbase mehren. Diese ist seit der vielfach prämierten Debütplatte „Wenn Worte meine Sprache sprechen“ aus dem Jahr 2011 ohnehin schon weit ausgeprägt. Mit dem zweiten Studioalbum „Am seidenen Faden“ setzt Bendzko nun einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere.
Was benötigt ein Schauspieler, damit er sich nicht nur zu Lebzeiten in das Gedächtnis der Kinozuschauer einprägt, sondern sie auch noch Jahrzehnte nach seinem Ableben an seine große Rollen denken? Na ja zum einen braucht er ein gewisses schauspielerisches Talent, zum anderen gute und vor allem erfolgreiche Filme. Das alleine reicht aber dennoch nicht. Viele sagen, nur ein Oscar könnte unsterblich machen. In diesem Fall müsste Johnny Depp noch ein wenig nacharbeiten. Trotz seiner drei Nominierungen ist es ihm bisher nicht gelungen, den begehrtesten Filmpreis der Welt abzusahnen. Nichtsdestotrotz aber ist der Johnny Depp schon jetzt zu einer Legende aufgestiegen. Diese feiert am Sonntag ihren 50. Geburtstag. Grund genug, um ihm nicht nur diesen Blogartikel zu widmen, sondern auch mal auf sein bisheriges Werk zu schauen.
**Gewinnspiel: Ein ganzes halbes Jahr**
Seit gestern heißt es: Taschentücher zücken, die dramatische... https://t.co/8zr7DK7JCq
Was haben Germany´s next Topmodel und Krieg gemeinsam? Das erfahrt ihr im Slam-Text von Piet Weber: https://t.co/xvAZALicz1