Manche Sachen scheinen derart beständig zu sein, dass man sie genau genommen in Stein meißeln könnte. Fußball beispielsweise ist der populärste Sport auf der Welt, das kann man kaum bezweifeln. Dem runden Leder und all jenen, die es in die zwei Tore auf dem Spielfeld befördern wollen, gelingt es Millionen Menschen vor den Fernsehbildschirmen zu fesseln und zig Tausende in die eigens dafür angelegten Stadien zu lotsen. Die Zahl derer, die durch den Sport vor die Konsole gezogen wird, kann sich ebenso sehen lassen. Fußball-Games gibt es durchaus verschiedene, an den Branchenprimus „FIFA 14“ kommt auch in diesem Jahr niemand heran. Die Möglichkeiten, Messi, Ronaldo, Özil und Co. auf dem Platz zelebrieren zu lassen, sind wieder ordentlich gewachsen.
Am vergangenen Samstag standen fünf der sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis im Literaturhaus Frankfurt auf der Bühne, um ihre Werke auch dem allgemeinen Lesepublikum vorzustellen. Bereits zum sechsten Mal konnten Interessierte so schon vorab in den Genuss des potenziellen Gewinnerwerkes kommen. Nicht mit dabei war die Ungarin Terézia Mora, die aber bereits am 16.09 vor Ort aus ihrem Werk vorlas. Gemeinsam mit dem großen Favoriten Clemens Meyer bildet sie heute dasjenige Zweigestirn, welches wir aus der Shortlist vorstellen wollten. Nachdem im ersten Teil unseres Specials der Fokus auf den Werken von Reinhard Jirgl und Marion Poschmann gerichtet war, blicken wir heute auf „Das Ungeheuer“ und „Im Stein“.
Hannah Herzsprung ist eine derjenigen Schauspielerinnen, die nicht nur über sehr großes Talent verfügen, sondern diesem durch harte Arbeit auch gerecht werden. Die 32-Jährige, die schauspielerische Gene von ihrem Vater Bernd in die Wiege gelegt bekam, hat in der jüngeren Vergangenheit des Öfteren bewiesen, dass sie anspruchsvollen Rollen das gewisse Etwas verleiht. In Bernhard Schlinks „Der Vorleser“ bewies sie bereits, dass sie ihren Teil dazu beitragen kann, literarisch Vorlagen auch auf der Leinwand punkten zu lassen. Nun mimt die Hamburgerin in Katherina Hagenas „Der Geschmack von Apfelkernen“ auf ihre einzigartig einfühlsame Art und Weise Hauptprotagonistin Iris.
Allein ein einziges Wort Marcel Reich-Ranickis genügte in den letzten Jahrzehnten, um Werke zu einem Bestseller zu machen. Ganz gleich, ob er ein literarisches Produkt lobte oder, wie in den meisten Fällen, im Grund und Boden zerfetzte – Das, über was Deutschlands Literaturpapst sich äußerte, verkaufte sich fortan wesentlich besser. Von Literaten gefürchtet, von anderen Literaturkritikern des Öfteren gemahnt und dennoch einer, an dessen Autorität sich niemand zu zweifeln herausnahm. Marcel Reich-Ranicki sagte einst, dass Aufrichtigkeit die erste Pflicht des Kritikers sei. Ich sehe es heute als meine Pflicht, ihm dahingehend Recht zu geben und darf, geformt durch die Jahrzehnte anhaltender Literaturkritik des Meisters, mir heute ein Bild zu „Mein Leben“ erlauben.
Am Sonntag ist es soweit. Ganz Deutschland muss sich entscheiden, mit welcher Regierungsspitze es in den nächsten 4-Jahre-Zyklus geht. In den vergangenen Wochen und Monaten ist vieles gesagt und dabei etwas weniger ausgesagt worden. Politische Floskeln haben sich ebenso wie herausfordernde Fragen sämtlicher Medienbeauftragten in die Köpfe der potenziellen Wähler gebrannt. Letztlich ist das Positive an unserem System, dass jeder frei entscheiden kann, mit wem er sympathisiert und wer ihn mit Argumenten und Ansichten mehr überzeugt hat. Wichtig ist in jedem Fall, dass wir wählen. Schließlich ist es Recht und Aufgabe von Bürgern eines demokratischen Staates, mitzuentscheiden. Daran lassen auch die Spitzenkandidaten Peer Steinbrück und Angela Merkel keinen Zweifel. Für Autorin Marina Weisband könnte die aktive Teilnahme sogar noch etwas weiter gehen.
Der diesjährige Kinosommer war durchzogen von eindrucksvollen Großproduktionen, die allesamt ein enormes Vermögen an Produktionskosten verschlissen. Man nehme nur einmal die Viertelmilliarde von „Lone Ranger“. Da ist es doch einmal schön zu sehen, dass Regisseur David Twohy („Die Akte Jane“) und sein Hauptakteur Vin Diesel auch trotz einem Minibudget von gerade einmal 38 Millionen US-Dollar einen absolut sehenswerten Action-Sci-Fi-Streifen zusammengebracht haben. „Riddick“ ist der dritte Teil der Reihe um den muskelbepackten Weltraum-Sträfling. Ab Donnerstag lässt sich sehen, dass es der bisher Beste seiner Zunft ist.
In der vergangenen Woche hat sich die siebenköpfige Jury des Deutschen Buchpreis 2013 um die beiden Doktoren Helmut Böttiger und Katrin Lange für eine abschließende Kandidatenliste entschieden. Die noch verbliebenen sechs Finalisten haben sich in den letzten Monaten von insgesamt 195 anderen deutschsprachigen Romanen abgehoben und wurden nun für die Shortlist nominiert. Allein diese Stufe bringt den drei Autoren und drei Autorinnen jeweils 2.500 Euro. Für den Sieger steht neben der Ehrung, die am 07. Oktober im Kaisersaal des Frankfurter Römers erfolgt, ein Preisgeld von 25.000 Euro auf dem Plan. Bis es soweit ist, stellen wir in den kommenden Wochen diejenigen sechs Werke vor, die sich nun berechtigte Hoffnungen auf die Nachfolge von Vorjahressiegerin Ursula Krechel machen können.
WeiterlesenSechs lautet die magische Zahl. Exakt sechs Werke können sich seit dieser Woche berechtigte Hoffnungen auf Deutschlands begehrtesten Literaturpreis machen. Die Autoren, die von der Jury des Deutschen Buchpreis 2013 ausgewählt wurden, haben sich jetzt schon gegen 195 Konkurrenten durchgesetzt und freuen sich dank der Finalteilnahme bereits über ein Preisgeld von 2.500 Euro. Der Sieger, der im Rahmen der Frankfurter Buchmesse am 07. Oktober im Kaisersaal des Römers ausgezeichnet wird, kann das dann noch auf die stolze Summe von 25.000 Euro aufstocken. Wem das von den sechs Finalisten am Ende gelingt und wer die Nachfolge von Vorjahressiegerin Ursula Krechel antritt, bleibt bis dahin offen. Für Spannung ist auch dank der sehr unterschiedlichen Kandidaten in jedem Fall gesorgt.
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Je oller desto doller. Auf keinen anderen Film mag diese Aussage derart perfekt zu passen wie auf „R.E.D. 2“, der ab Donnerstag in den Kinos zu sehen sein wird. Mit dem Untertitel „Älter. Härter. Besser.“ sorgte bereits der erste Teil der Actionkomödie um die Schauspielveteranen Bruce Willis, Helen Mirren und John Malkovich für beste Unterhaltung. Nun schwingt sich Regisseur Dean Parisot („Good Wife“) dazu auf, mit einer Fortsetzung die Kassen der Lichtspielhäuser zum Überfüllen zu bringen. Es wird ihm, nicht nur dank der herausragenden Rollenbesetzungen, definitiv gelingen, denn der zweite Teil schließt nahtlos an „R.E.D.“ an und hebt das Niveau gar noch eine Stufe höher.
Wenn man sich dazu entschließt, als Autor seinen Lebensunterhalt zu verdienen, geht man ein großes Risiko ein, nicht nur in finanzieller Hinsicht. Niemand weiß vorab, ob seine Werke gut ankommen. Das Feedback erhält man dann genau genommen erst, wenn man bereits einiges an Zeit und Aufwand in ein Projekt investiert hat. Da schadet es nicht, wenn man als Autor schreibt, der eine Bestsellergarantie mehr als nur gepachtet zu haben scheint. Der dänische Autor Jussi Adler-Olsen hat das geschafft und längst nicht nur mit seinen Kriminalromanen um Ermittler Carl Mørck vom Sonderdezernat Q großen Erfolg gefeiert. Nachdem in diesem Jahr schon „Das Washington-Dekret“ Eindruck hinterließ, baut er nun trotzdem wieder auf seinen Hauptprotagonisten und schenkt ihm mit „Erwartung“ bereits seinen fünften Kriminalfall.
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Was haben Germany´s next Topmodel und Krieg gemeinsam? Das erfahrt ihr im Slam-Text von Piet Weber: https://t.co/xvAZALicz1