Er trägt einen Namen, der wir ein Mythos über der Welt schwebt und es gibt kaum einen Menschen, der nicht schon einmal von ihm gehört hat. Stephen King ist so ziemlich der berühmteste Mainstream-Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Er schrieb reihenweise unterhaltsame Schriften in den Genres Science-Fiction, Horror und Thriller, wobei niemand so richtig sagen kann, welchem dieser Literatur-Bereiche er eigentlich genau zuzuordnen ist. Während andere Autoren sich ein Pseudonym zulegen müssen, wenn sie sich mal in einem anderen Metier versuchen wollen, kann es sich Stephen King heute erlauben, seinen Namen über jedes von ihm verfasste Werk zu schreiben. So ist es auch bei „Finderlohn“ , einem der diesjährigen Thriller-Highlights.
Die einzelnen Episoden aus dem legendären arabischen Schriftstück „Tausendundeine Nacht“ gelten noch heute als absolut hochwertige Lektüre. Eine Art Äquivalent bilden hierzulande die Märchen, die von den Gebrüdern Grimm zusammengesammelt wurden. Wenn man diese beiden miteinander vereint und dazu noch den Esprit des Italieners Pier Paolo Pasolini injiziert, erhält man „Das Märchen der Märchen“ von Matteo Garrone. Dieser machte in der Vergangenheit bereits mit der Verfilmung von Roberto Savianos Mafia-Dokumentation „Gomorrha“ auf sich aufmerksam. Mit seiner bildlichen Abfassung von Giambattista Basiles Märchensammlung „Das Pentameron“ zeigt er, welche Aktualität selbst die thematisierten Inhalte der Geschichten aus dem 17. Jahrhundert haben können.
An diesem Freitag werden wir uns im Blog dem zweiten Band von Stephen Kings Mr. Mercedes Trilogie widmen und unseren Blick darauf richten, wie es mit Detektiv Bill Hodges weitergeht. Es ist so gut wie sicher, dass auch „Finderlohn“ zu einem viel gelesenen Buch wird, denn Stephen King hat eine Bestsellergarantie fest in sein Schreiben integriert. Viele seiner Werke wurden bereits verfilmt, im Fall von „Die Arena“ ist sogar eine komplette Serie entsprungen. Als „Under The Dome“ zog die Geschichte um die US-amerikanische Kleinstadt Chester´s Mill viele Zuschauer vor die Fernsehapparate. Seit Juni läuft in den USA die dritte Staffel, ab nächsten Mittwoch wird sie auf Pro 7 ausgestrahlt.
Til Schweiger ist derzeit in sämtlichen Medien omnipräsent. Er äußert sich kritisch zur Flüchtlingsdebatte und zeigt letztlich, dass er seine Prominenz dafür einsetzen möchte, Leuten zu helfen, die es nötig haben. Dass er heute eine Person des öffentlichen Lebens ist, die wahnsinnig viel Einfluss auf die Menschen besitzt, verdankt er seinen jahrelangen schauspielerischen Leistungen. Gerade in letzter Zeit sind auch die dort behandelten Themen ernster geworden. In „Honig im Kopf“ widmete sich Regisseur Schweiger dem Spektrum einer Krankheit, der immer mehr Leute zum Opfer fallen – Demenz. Liebevoll mit Tochter Emma und Dieter Hallervorden inszeniert, ist der Film nun auch als Blu-ray erhältlich.
Er ist ohne Frage einer der Hauptakteure der heutigen Kinderwelt – „Der kleine Rabe Socke“. Das war zu Beginn im Jahr 1996 überhaupt noch nicht absehbar. Illustratorin Annet Rudolph schuf für den wahnsinnig erfolgreichen Bilderband „Alles meins!“ einen kleinen Raben mit rot-weiß-farbener Ringelsocke. Die Figur schien anzukommen, es folgten zahlreiche Bücher zum kleinen Zwerg und später sogar eine Trickfilmreihe, die nicht weniger erfolgreich war. Behandelt wurden stets all jene Themen, die Kinder während des Heranwachsens beschäftigen und für das Leben prägen – Freundschaft, eigene Stärken, aber auch Schwächen. Das machte ihn auch zu einem festen Bestandteil des abendlichen Sandmännchens, bei welchem er immer mal wieder zu sehen ist. Ende 2012 flatterte der Ein-Socken-Träger erstmals über die Leinwand. Drei Jahre später ist mit „Der kleine Rabe Socke 2 – Das große Rennen“ nun die Fortsetzung zu sehen.
Momentan erleben wir einen gigantischen Sommer. Jeden Tag brutzelt die Sonne uns und unser Gemüt. Da ist es meist leichte Literatur, die wir uns ansehen. Literatur, die den Gedanken etwas Schönes beschert. Wenn sich das Wetter wieder etwas verdüstert, verschieben sich auch Lesevorlieben und schaurige Stücke rücken zurück in de Fokus. In diesem Herbst scheint für reichlich Lektüre gesorgt, denn zahlreiche Schriftsteller des Genres Thriller haben neue Veröffentlichungen angekündigt. Die nächsten Monate glänzen mit einigen spannenden Geschichten. Vier von diesen ist der heutige Beitrag gewidmet. Eins ist klar, sie werden den Leser emotional berühren.
Er ist 52 Jahre, Schwede und derjenige, der in wahnsinnig große Fußstapfen tritt. David Langercrantz („Ich bin Zlatan Ibrahimovic“) ist mit einer Journalistin verheiratet, hat drei Kinder und ist der Mann, der ein schweres, ein vielleicht sogar zu schweres Erbe antritt. Er ist der Autor, den Verlag und Familie auserwählten, um Stieg Larssons Millennium-Reihe weiter zu erzählen. Eine Reihe, deren ersten drei Teile sich mehr als 80 Millionen Mal verkauften. Unter dem Titel „Verschwörung“ gibt es nun Nachschub für alle Fans von Lisbeth Salander und Mikael „Kalle“ Blomqvist. Auch, wenn Larsson diesen nicht selbst geschrieben hat, sondern jemand seine Idee fortführt, sollte Teil Nummer Vier ähnlich erfolgreich einschlagen.
Wenn heute eine Familie einen herausragenden Literaten empor sprießen lässt, einen der international erfolgreich publiziert, ist sie sicher wahnsinnig stolz darauf. Der spätere Senator Heinrich Mann und seine Frau Julia sind da ein ganz besonderer Fall, denn gleich zwei ihrer Söhne haben es geschafft, sich fest in der Literaturgeschichte zu verankern. Der ältere von Beiden, der den Namen seines Vaters trug, brach die Ausbildung ab und fungierte mit 22 als freier Schriftsteller, schrieb unter anderem „Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen“. Sein vier Jahre jüngerer Bruder Thomas Mann war nicht weniger erfolgreich und hinterließ eine ganze Reihe an bekannten Schriften. Seine Erfolgsstory endete heute vor exakt sechzig Jahren.
Es ist keine Besonderheit, dass eine Comicreihe trotz relativ erfolgreicher Verfilmung einige Jahre später neu aufgelegt wird. Vielleicht, gerade weil die Kinofilme so erfolgreich waren, gab es immer wieder neue Fassungen von Superman, Batman und Co.. Das aktuellste Beispiel sind die „Fantastic Four“, die Tim Story 2005 und in der Fortsetzung „Rise of the Silver Surfer“ 2007 auf die Leinwand zauberte, und die Josh Trank nun im neuen Gewand zurückholt. Einer der Hauptgründe dürfte das große Potenzial der Geschichte um das legendäre Quartett sein. Mit ausgetauschtem Schauspiel-Ensemble und einer etwas anderen Herangehensweise wird Marvels erstes Superhelden-Team in eine Welt voller Schurken geschickt, uns ein 100-minütiges Action-Spektakel präsentiert.
Während ein Goethe sich früher fast die Finger wund kritzeln musste, um jene Anerkennung zu erhalten, die ihm gebührte und andere große Autoren ihre Schriften gar mit dem eigenen Leben bezahlten, kann man heute von einem auf den anderen Tag ein Bestseller-Literat werden. Die junge US-Amerikanerin Anna Todd ist der beste Beleg dafür. Mit Mitte zwanzig ist sie eine der derzeit am meisten angesagten Schriftstellerinnen. Dabei vollbringt sie gar keine Wunderwerke, sondern schreibt einfach auf, was sie selbst berührt. Mit „After Forever“ veröffentlicht sie nun schon den vierten Erfolgsroman. Es ist das große Finale der Reihe um das junge Liebespaar Tessa und Hardin.
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