Wahrlich große Stars des Musikbusiness sind am wohl größten Wettbewerb des Genres bereits gescheitert. 2011 beispielsweise wurde mit Blue eine Band, die weltweit Millionen Platten verkaufen konnte, enttäuschender Elfter. In diesem Jahr traf es ihre Landsfrau Bonnie Tyler, die es gar nur auf Rang 19 brachte. Damit landete die Britin immerhin noch zwei Ränge vor Deutschland, für das Cascada trotz guter Vorstellung magere 18 Punkte sammeln konnte. „Glorious“ war das deutsche Abschneiden bei 58. Eurovision Song Contest in Malmö nun wirklich nicht. Dafür aber fielen bei Siegerin Emmelie de Forest aus Dänemark am Ende nicht „Only Teardrops“, sondern auch wahre Jubelströme.
Am Samstagabend kann man vieles machen. Man kann sich mit Freunden treffen, ins Kino oder eine Bar gehen sowie sich einfach mal vom Arbeitsstress erholen. Zumindest diesen Samstag gibt es da noch eine weitere ordentliche Alternative. So treffen sich morgen in Malmö die herausragenden Gesangstalente des Kontinents, um beim 58. Eurovision Song Contest einen geeigneten Nachfolger für Vorjahressiegerin Loreen zu finden. Für Deutschland geht Cascada mit „Glorious“ ins Rennen. Wohl auch aufgrund der Ähnlichkeiten zu Loreens „Euphoria“ wird sie in den Wettbüros nicht zu den ganz großen Favoriten gezählt. Die folgenden vier Kandidaten hingegen schon.
Aserbaidschan steht so langsam Kopf. Es herrscht reges Gedränge um die beste Medienpositionierung auf Empfängen, Pressekonferenzen und Proben. Alle, und stehen sie erst so kurzfristig im Rampenlicht, wissen um den charmanten Eindruck, den man im Bestfall hinterlassen sollte. Das Kreischbarometer am roten Teppich ist eine Maßeinheit mit Wahrheitsanspruch, nach der bis jetzt die Niederlande, Aserbaidschan, […]
In Baku laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Die Straßen werden repräsentativ hergerichtet, Fahnen und Aufkleber werden mit dem Slogan „Light your fire“ für das Mega-Event eingedeckt, das Baku und ganz Aserbaidschan zu neuem und besserem Ansehen führen soll. Das bleibt jedenfalls die Hoffnung der Staatsgrößen, deren touristisches Marketing ein neues Argument ziert. Der Eurovision […]
Der Eurovision Song Contest ist seit 1956 alljährlicher fester Anlaufpunkt von mehr als 40 Nationalitäten aus ganz Europa bzw. außerdem einiger Staaten des nichteuropäischen Mittelmeerraums. Anfänglich von gerade mal sieben Teilnehmern wahrgenommen, erfreut sich der Grand Prix Eurovision de la Chanson, wie er bis vor einer Weile noch hieß, heute fanatischer Beliebtheit.In den kommenden zwei […]
Am Samstagabend war es soweit: Das Finale des 56. Eurovision Song Contest fand in der Esprit-Arena in Düsseldorf statt. 25 von 43 Ländern konnten sich für diese größte Fernsehsendung der Welt qualifizieren und lieferten den Zuschauern eine exzellente Show ab. Als Gastgeber schickte Deutschland dieses Mal Vorjahressiegerin Lena ins Rennen, um ihren Titel zu verteidigen. Und obwohl Aserbaidschan mit der Powerballade "Running Scared" letztlich die Siegerkrone gewann und es für Lena angesichts der großen Konkurrenz nur für den 10. Platz gereicht hat, war der Eurovision Song Contest 2011 eine der bedeutendsten Unterhaltungsshows der deutschen Fernsehgeschichte.
WeiterlesenIm letzten Jahr suchte Stefan Raab in seiner Show „Unser Star für Oslo“ ein neues Gesicht, eines, das Deutschland nach sehr blamablen Auftritten bei den vergangenen Eurovision Song Contests wieder zurück in die europäische Musikelite katapultiert. In der Show kristallisierte sich schnell heraus, wer das Rennen machen sollte, aber wie dieses letztlich ausgeht, das konnte bei weitem keiner erahnen. Raab promotete Lena Meyer-Landrut zunächst in Deutschland, dann in Oslo, um letztlich erstmals nach 1982 den ESC-Erfolg nach Deutschland zu holen. Keine Frage, dass unsere Gold-Lena auch in Düsseldorf als deutsche Kandidatin für den Eurovision an den Start geht.
WeiterlesenDas Mutterland des Chansons hat eine bewegte Eurovision-Historie. Zu den insgesamt 5 Siegen gesellen sich vier zweite und sieben dritte Plätze. Die Top-Ten-Platzierungen zu zählen wäre eine definitiv undankbare Aufgabe. Nachdem im letzten Jahr Jesse Matador mit „Allez! Ola! Olé!“ einen wirklichen Partyhit und zudem die Attraktion des Sommers performte, setzt man bei unseren Nachbarn beim ESC 2011 auf eher konservative Musik. Amaury Vassili heißt der Kandidat, der mithilfe seiner großartigen Opernstimme in diesem Jahr an vergangene, glorreiche Zeiten anknüpfen soll.
WeiterlesenIm ehemaligen Teil Jugoslawiens setzt man wie auch bei einigen früheren Teilnahmen auf Altbewährtes, so ist der bosnische Kandidat für den diesjährigen Eurovision Song Contest bei weitem kein Unbekannter, er sorgte vor knapp zwölf Jahren gar für die zweitbeste Platzierung seines Landes. 1993 startete Bosnien-Herzegowina das erste Mal beim Eurovision und war seitdem bis auf zwei Ausnahmen (1998 und 2000), wo man gar nicht teilnahm, stets beim Finale dabei. Während Dino Merlin 1999 noch mit Duettpartnerin Beatrice an den Start ging, versucht er sich beim ESC 2011 als Solokünstler, vielleicht sogar mit noch mehr Erfolg. Das Halbfinale sollte er nach bosnischer Tradition überstehen und wer weiß schon, welche Launen das kontinentale Publikum dann zur Punkteverteilung in Düsseldorf treiben.
WeiterlesenMan kann zu Recht sagen, dass, wenn die Esten ein Musikensemble an den Start schicken, welches das Halbfinale übersteht, sie definitiv auch ein ganz heißer Kandidat auf den Titel sind. Erst 1994 nahm Estland das erste Mal am Eurovision Song Contest teil, es folgten neun weitere Finalteilnahmen, bei denen sie sechsmal unter den Top-Sechs waren. Von 1999 bis 2002 gelang dieses Kunststück gar viermal in Folge. Wäre Urban Symphony 2009 nicht ähnlich erfolgreich gewesen, müsste man aber zu dem Resümee kommen, dass Estland seitdem beim ESC nichts mehr gerissen hat. Auch im letzten Jahr war für die recht ansehnliche Nummer vom Baltikum schon im Semifinale Feierabend. Damit das nicht noch einmal passiert, schicken die Esten mit der erst 18-jährigen Getter Jaani einen echten Hingucker zum ESC 2011.
Weiterlesen
**Gewinnspiel: Ein ganzes halbes Jahr**
Seit gestern heißt es: Taschentücher zücken, die dramatische... https://t.co/8zr7DK7JCq
Was haben Germany´s next Topmodel und Krieg gemeinsam? Das erfahrt ihr im Slam-Text von Piet Weber: https://t.co/xvAZALicz1