Bis zum 22. September sind es noch knapp vier Wochen. Das mag nach reichlich Zeit klingen, ist für eine derart bedeutende Entscheidung aber gar nicht einmal so lang. Die bevorstehende Wahl ist richtungsweisend für die kommenden Jahre. Aufgrund von einzelnen Gesetzesbeschlüssen werden wir noch in Jahrzehnten mit den Entscheidungen der Regierung von 2013-2017 leben müssen. So ist das in einem demokratischen Staat. So ist das, wenn wir als Bürger mehr oder weniger direkt mitbestimmen können, wo die Reise hingeht. Ob wir den Weg mit Angela Merkel weitergehen wollen, lieber auf Peer Steinbrück setzen oder aber beide in der Regierung sehen werden, muss der September zeigen. Das politkritische Buch „Steinbrück oder Merkel?“ weist auf die eventuellen Folgen möglicher Regierungsmöglichkeiten hin und hilft dem einen oder anderen Unentschlossenen bei der Entscheidungsfindung.
Der 28. August ist genau genommen einer von 365 Tagen im Jahr. Bei Schaltjahren ist er gar nur einer von 366. Für die Literaturwelt, insbesondere den deutschsprachigen Raum, aber wird er immer ein besonderer Tag bleiben. Es war der 28. August des Jahres 1749, als eine der Lichtgestalten der Literatur ins Leben trat und es ist der 28. August 2013, an dem wir sein Andenken noch immer in Ehren halten. Johann Wolfgang von Goethe war brillant in seinem Wirken, gilt neben Friedrich Schiller als das große Aushängeschild unserer Literaturgeschichte. Wir sollten wenigstens heute seinen Werken Ruhm und Ehre zukommen lassen.
Im Jahr 2013 ist es kaum noch möglich, die Augen vor dem mittlerweile sehr reichlich gespickten Genre der Vampirromane zu verschließen. Viel zu gewaltig gestaltet sich die Anzahl an Autoren und Autorinnen, die diesen neu aufflammenden Fantasybereich für sich auserkoren haben. Die US-amerikanische Weltenbummlerin Cassandra Clare (bürgerlich Judith Rumelt) ist ein gutes Beispiel dafür. Ihre Romane um übernatürliche Wesen finden bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen großen Zuspruch. Ab Donnerstag kann man sich nun den ersten Teil ihrer erfolgreichsten Reihe ansehen. „Chroniken der Unterwelt – City of Bones“ hat alles, um an den Erfolg von vergleichbaren Fantasy-Großproduktionen anzuschließen.
Beim schwedischen Autorenduo Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt handelt es sich derzeit um eines der eindrucksvollsten Literaturgespanne, die aus Skandinavien exportiert werden. Ihre Kriminalromane um Sebastian Bergman erfreuten sich bereits einem hohen Leserandrang. Klar, dass auch der dritte Band der Reihe besonderen Eindruck hinterlässt. In diesem brillieren die Schweden einmal mehr als kongeniales Schreiberpaar, das den Leser an das Werk fesselt und ihm nur selten die Möglichkeit gibt, einmal durch zu schnaufen. Mehr kann man von einem Krimi kaum erwarten als das, was uns „Die Toten, die niemand vermisst“ da auf dem Teller präsentiert.
2008 war für die deutsche Bevölkerung kein ganz so einfaches Jahr. Ende Juni mussten unsere Nationalkicker in Wien zusehen, wie sich Spanien nach einem 1-0-Finalsieg gegen uns zum Europameister kürte. Durch den Zusammensturz des globalen Finanzsystems ergaben sich plötzliche Einschränkungen in Sachen Lebensqualität und auch kulturell gesehen gab es wahrlich schwere Kost. Das lag vor allem auch am literarischen Debüt von Ex-Viva-Moderatorin Charlotte Roche. Ihr Werk „Feuchtgebiete“ sorgte für Diskussionsstoff ohne Ende, berichtete sie dort doch von Sachen, die man bis dato nicht auszusprechen wagte. Einige kritisierten sie dafür, viele aber führten sich den Roman um die junge Helen Memel zu Gemüt. Das Werk machte derartigen Eindruck, dass es als erstes deutsches in der Geschichte den Sprung bis nach ganz oben an die internationale Bestsellerspitze schaffte. Nun bekommen wir ab Donnerstag auch die filmische Adaption des Stoffes zu sehen.
Wenn etwas als ‚übernatürlich‘ charakterisiert wird, dann kann es etwas Sonderbares darstellen oder thematisieren. In Bezug auf eine Fernsehserie kann dieses Attribut aber auch mit einer gewissen Wertschätzung in Verbindung gebracht werden. Sie wäre in dem Sinne übernatürlich, dass sie besonders gut ankommt und von vielen Zuschauern bewundert wird. Im Fall der US-Mysteryserie „Supernatural“ trifft letztlich Beides zu. Die in den USA im Oktober anlaufende neunte Staffel ist ebenso ein Zeichen für den Erfolg wie auch die äußerst hohen Einschaltquoten in Deutschland und anderen Ländern, wo die beiden Brüder Sam und Dean es mit dem Übernatürlichen aufnehmen.
Besondere Literatur verdient eine besondere Aufmerksamkeit. Genau aus diesem Grund sucht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels jedes Jahr den besten Roman in deutscher Sprache. Ausgezeichnet wird dieser im Rahmen der Frankfurter Buchmesse mit dem Deutschen Buchpreis. 2013 erfolgt die Ehrung, welche mit insgesamt 37.500 Euro Preisgeld dotiert ist, bereits zum neunten Mal. Es geht um die Nachfolge von Vorjahressiegerin Ursula Krechel, die sich mit der Nachkriegsgeschichte „Landgericht“ gegen die Konkurrenz behaupten konnte. Vorab wurde ihr Schriftstück in verschiedenen Auswahlstufen herausselektiert. Der erste Schritt zur abschließenden Prämierung ist der Sprung auf die Longlist des Deutschen Buchpreis. Auch in diesem Jahr wurden wieder zwanzig Romane ausgewählt, die sich fortan auf dieser Liste wiederfinden. Bis zum 11.September erfolgt eine weitere Selektion, so dass sich dann eine Shortlist, bestehend aus sechs Romanen, der finalen Auslese stellt. Wer es auf diese Liste geschafft hat, kann sich dann bereits über ein Preisgeld von 2.500 Euro freuen.
Während ihnen in der früheren Menschheitsgeschichte eine sehr bedeutende Wertschätzung entgegengebracht wurde, ist die griechische Götterwelt heute weitgehend aus dem Gedankengut verschwunden. Würde es in der medialen Welt nicht einige Verweise auf die großen Gottheiten geben, bliebe die erste Generation des 21. Jahrhunderts bereits ohne Kenntnisse über Zeus und Hades, Poseidon oder Aphrodite. Das ist wahrlich schade, denn die griechische Mythologie ist eine der großen Keimzellen für unsere heutige Kultur. Nicht nur aus diesem Grund erscheint eine Filmproduktion wie „Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen“ als ein Segen. Selbstverständlich sind die großen Namen dort in einen Kontext eingebettet, der nicht mehr so ganz dem eigentlichen Ursprung entspricht. Trotzdem leisten derartige Filme eine Menge dafür, dass unser menschliches Kulturgut nicht in Vergessenheit gerät.
Mittlerweile werden jedes Jahr immer mehr verschiedene Charaktere für die unterschiedlichsten Games entwickelt. Einige von ihnen verschwinden schnell wieder von der Bildfläche. Andere hingegen begründen eine Game-Reihe, die sie über Jahre hinweg zum Kult werden lässt. Eine dieser langjährigen Ikone ist ein kleiner Klempner mit roter Kappe, farbidentischem Shirt und blauer Latzhose. Besagter Mario zählt zu den bekanntesten Vertretern der Game-Welt. Vor exakt dreißig Jahren wurden die Spielwelten mit seinem Bruder Luigi, der im Arcade Game „Mario Bros.“ lediglich eine Kopie in anderer Farbe darstellte, erweitert. Über die letzten Jahrzehnte entwickelte sich daraus ein eigenständiger Charakter. Grund genug für die Entwickler, Luigi im Jahr 2013 mit dem Game „New Super Luigi U“ endlich mal ein eigenes Spiel zu widmen.
Die meisten Menschen feiern ihren 50. Jahrestag mit einer großen, einer ereignisreichen Party. Gründe genug dafür gibt es ohne Zweifel. Schließlich hat man dann bereits ein halbes Jahrhundert auf der Erde gelebt und kann auf viele Jahre mit zahlreichen Lebenserinnerungen zurückblicken. Wenn jemand seinen 50. Ehrentag nicht mehr miterleben kann, muss vorher etwas passiert sein, das ihn oder sie aus dem Leben gerissen hat. Handelt es sich dabei auch noch um jemanden, der im Fokus der Öffentlichkeit stand, werden die Geburts- fortan als Gedenktage übernommen. Für den heutigen 09. August denken wir an eine der größten Stimmen, die es je aus der Musikanlage zu hören gab. Herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag Whitney Houston.
**Gewinnspiel: Ein ganzes halbes Jahr**
Seit gestern heißt es: Taschentücher zücken, die dramatische... https://t.co/8zr7DK7JCq
Was haben Germany´s next Topmodel und Krieg gemeinsam? Das erfahrt ihr im Slam-Text von Piet Weber: https://t.co/xvAZALicz1