Der Sommer bietet immer wieder genügend Möglichkeiten, um sich mit einer seichten Lektüre zu vergnügen. Ob auf einer Decke mit saftigen Erdbeeren am Badesee, mit leckerem Eisbecher im Café oder einfach auf einer Parkbank in der Grünanlage in der Nähe. Es ist schon bemerkenswert, dass jede Jahreszeit so ihre ganz eigenwilligen Lesevorlieben mit sich bringt. Natürlich hat da jeder seine Präferenzen und ein Fan blutiger Thriller wird nicht auf einmal zur Romanze greifen, nur weil es Sommer ist. Tendenziell aber sind wir gerade an wärmeren Tagen offen für all jene Geschichten, in denen wir die Seele baumeln lassen können. Paige Toons neuer Roman „Ohne dich fehlt mir was“ ist dafür ein grandioser Begleiter.
Einen Actionfilm mit einer gesunden Portion Humor sieht man nicht aller Tage. Einen Teenager, der mit Pfeil und Bogen versehen in diesem die Hauptattraktion bildet, auch nicht. Genau deshalb aber funktioniert „Big Game“ und macht sich trotz einer weitgehend weniger prominenten Besetzung auf den Weg, zu einem der Highlights im Kinosommer aufzusteigen. In der Geschichte des finnischen Regisseurs Jalmari Helander geht es um eine Verschwörung mit großer Reichweite. Der US-Präsident soll dabei unsanft abgesägt werden, die Air Force One wird vom Himmel geblasen und ein Knirps von 13 Jahren wird zum zentralen, weil äußerst mutigen, Helden. Nur dank diesem kann der wohl mächtigste Mann der Welt auch in der Wildnis überleben.
Fantasy-Reihen verzaubern unser Leben. Dank ihnen werden unsere Träume Wirklichkeit und Dinge scheinbar real, die wir außerhalb des Möglichen einordnen. Zwar ist uns durchaus bewusst, dass Bücher und Filme dieses Genres der fiktiven Vorstellungskraft von Autoren und Produzenten entstammen. Dennoch aber verbringen wir immer wieder viel Zeit mit ihnen und schaffen uns so eine Art Komfortzone. Die Highland-Romane der US-amerikanischen Schriftstellerin Diana Gabaldon sind so nicht ganz zufällig wahnsinnig erfolgreich und zwar weltweit. Sie liefern wirklich fantastische Geschichten und da ist es auch kein Zufall, dass sich das Fernsehen dafür interessiert. Mit „Outlander“ wurde eine Serie auf der Grundlage Gabaldons geschaffen, deren erste Staffel bereits nach der ersten Ausstrahlung um eine zweite erweitert wurde.
Fast einen ganzen Monat müssen wir noch warten, bis am 06. Juli endlich das Spiel des Jahres und somit der Nachfolger vom rasanten „Camel Up“ bekanntgegeben wird. Die Entscheidung muss dann zwischen „Colt Express“, „The Game“ und „Machi Koro“ fallen. Am selben Tag gibt die Jury dann auch den Preisträger in der Kategorie Kennerspiel des Jahres bekannt. Traditionell vorab erfahren Spielefans, welches Game den Titel „Kinderspiel des Jahres“ tragen darf. Schon am Montag wurde das dreidimensionale Brettspiel „Spinderella“ als Sieger auserkoren. Zwei bis vier Spielern ab sechs Jahren wird hier für etwa 20 Minuten großer Spaß geschenkt.
Dreimal schon hat es der Bestseller von Michael Crichton auf die Leinwand geschafft. 2001 war „Jurassic Park III“ das letzte Franchise. Obwohl ein vierter Teil schon da als ziemlich gesichert galt und im Jahr 2006 erstmals im großen Stil über „Jurassic Park IV“ gesprochen wurde, verzögerte sich die Veröffentlichung bis in den Sommer des Jahres 2015. Nun aber steht das Resultat und mit „Jurassic World“ gehen Produzent Steven Spielberg und sein ausführender Regisseur Colin Trevorrow zu den Wurzeln zurück. Sie erfüllen den Traum von einem Vergnügungspark mit Dinosauriern, in denen Millionen Menschen der Neuzeit die Ur-Wesen aus früheren Zeitaltern bewundern können.
Es geht weiter bei Hardin und Tessa. Die wohl sonderbarste Beziehung der letzten literarischen Monate geht in eine neue Phase über. Fans von Anna Todd sehnten Band Nummer Drei der „After-Serie“ bereits herbei. Nun ist es endlich soweit. Schon nach ein paar Seiten wird klar, das Warten hat sich gelohnt. Die Texanerin hält das hohe Unterhaltungsniveau ihrer Serie aufrecht. Jeder Teil ist für sich mit großer Spannung gesegnet und dennoch als Teil der gesamten Tetralogie zu sehen. Insofern ist es von Vorteil, sowohl „After Passion“ als auch „After Truth“ gelesen zu haben. Ein Muss aber ist es nicht, denn schnell gewöhnt man sich an die einzelnen Figuren. Um den Zwei-Monate-Rhythmus aufrecht zu erhalten, ist die Veröffentlichung vom Finale „After Forever“ für August angesetzt. Bis dahin bietet der aktuelle Band „After Love“ einen emotionalen Übergang.
Seit Mitte Mai steht die Kandidatenliste für das Spiel des Jahres 2015 bereit. Drei potenzielle Nachfolger vom Vorjahreschampion „Camel Up“ befinden sich in der finalen Auswahl. Spätestens am 06. Juli wird die Jury sich auf ein Spiel festlegen und bekanntgeben, welches Game das „Spiel des Jahres 2015“ ist. Am gleichen Tag wird auch das Kennerspiel des Jahres veröffentlicht. Bereits bis zum kommenden Montag muss aus der finalen Auslese ein Kinderspiel des Jahres selektiert werden. Ganz gleich, wer am Ende einen der begehrten Preis absahnt, für jede Menge Spielspaß haben die Entwickler gesorgt. Das zeigt sich auch bei den drei Nominierten für den Titel „Spiel des Jahres 2015“, die wir heute vorstellen möchten.
Der Thriller „Kind 44“ war eines der Highlights im Jahr 2008. Ein Werk voller Spannung flatterte da aus der Feder des britischen Autors Tom Rob Smith auf den Buchmarkt. Erzählt wird die Geschichte eines KGB-Agenten in der düsteren stalinistischen Nachkriegsära. Genau von den eindrucksvollen Bildern dieser Atmosphäre zehrt der Kinofilm zum Roman. Ab dieser Woche flackert „Kind 44“ von Regisseur und Actionspezialist Daniel Espinosa über die Leinwand. Tom Hardy mimt den Hauptakteuer Leo Demidow und zeigt so wieder einmal seine ganze Manneskraft.
Frankreich ist die Wiege der modernen Literatur. Während sich der überwiegende Teil Europas noch im Denken des Mittelalters befand, sorgten französische Autoren und auch einige in Italien und den Niederlanden für ein Umdenken. Die philosophisch vorausschreitenden Gedanken veränderten das Bild der Menschheit immens. Noch heute zehren französische Autoren von diesen frühen Erfolgen. Vor allem im Romanbereich zählen sie zu den besonders beeindruckenden Schreibern auf dieser Welt. Guillaume Musso ist einer von ihnen, er ist einer der meistverkauften Literaten Frankreichs und immer ein Garant für lesbare Stücke. „Nacht im Central Park“ ist der Name seines neuen Werkes.
Eine fremde Welt aus einer vergangenen Zeit mit einem Charakter, der sich mysteriösen Wesen in den Weg stellt – „The Witcher 3: Wild Hunt“ ist das perfekte Rollenspiel. Zumal mit der Romanreihe des polnischen Autor Andrzej Sapkowski eine großartige Grundlage geschaffen wurde, auf der sich der Gamer im Finale der großen Witcher-Trilogie nun versuchen darf. Da diese in grafisch äußerst hochwertigen Einstellungen über den Bildschirm flackert, fühlt sich der Gamer wirklich komplett in die mittelalterliche Fantasywelt involviert. Das Medium, um sich durch das actiongeladene Abenteuer zu meistern, ist mal wieder der Meisterhexer Geralt von Riva.
**Gewinnspiel: Ein ganzes halbes Jahr**
Seit gestern heißt es: Taschentücher zücken, die dramatische... https://t.co/8zr7DK7JCq
Was haben Germany´s next Topmodel und Krieg gemeinsam? Das erfahrt ihr im Slam-Text von Piet Weber: https://t.co/xvAZALicz1