Menschen, die ihre Zeit prägen, gab es immer und wird es auch immer geben. Hierbei handelt es sich entweder um Vorreiter, die erst im Nachhinein als bedeutend eingestuft werden oder um Ikonen, die schon Zeit ihres Lebens einen herausragenden Status einnahmen. Im Bereich der Literatur würde ein solches Attribut heutzutage beispielsweise auf Schriftsteller wie Stephen King oder Dan Brown zutreffen, in der Musikszene auf eine Lady Gaga und im Sport auf einen Roger Federer. Im Genre Film gibt es einflussreiche Leute an allen Ecken. Hinter der Kamera hat einer in den letzten Jahren ganz besonders viel dafür getan, dass er nie in Vergessenheit geraten wird. Peter Jackson feiert heute seinen 53. Geburtstag. Wir gratulieren einem der größten Regisseure und Produzenten der heutigen Zeit recht herzlich und gedenken seiner großen Meisterwerke.
Der menschliche Körper ist ein faszinierendes Gebilde, das auch im 21. Jahrhundert noch nicht zu einhundert Prozent vollständig entschlüsselt vorliegt. Jeden Tag treffen Forscher aus allen Erdteilen auf neue Entdeckungen, die das Funktionskonstrukt Körper in immer größerer Komplexität erscheinen lassen. Größtenteils liegt die weiterhin präsente Möglichkeit der Überraschung darin, dass wir unseren Körper nicht von innen heraus betrachten können. Diese Ansicht bleibt der Phantasie vorbehalten. Dank dieser entstehen aber Hollywoodideen wie Dantes „Die Reise ins Ich“ oder Fleischers „Die phantastische Reise“. Mit Peter Claridges Regiedebüt „Der kleine Medicus – Bodynauten auf geheimer Mission im Körper“ gibt es nun auch einen Einblick für die kleinen Humanforscher.
Haruki Murakami ist ein Schriftsteller, an dessen Werken seit unzähligen Jahren der internationale literarische Erfolg einer ganzen Nation manifestiert scheint. In der Tat ist es zumeist Murakami, der benannt wird, wenn es darum geht, japanische Literatur zu beschreiben. Dass er damit auch außerhalb des asiatischen Kontinents bekanntgeworden ist, liegt in erster Linie an den Aspekten, wie er schreibt und worüber er schreibt. Das Wie besteht in einer einzigartig gefühlvollen Sprache, das Worüber in den Themen Liebe, Menschen und Emotionen. Sein neuestes Buch „Von Männern, die keine Frauen haben“ ist ein weiteres Argument dafür, dass der Japaner endlich mal den Nobelpreis für Literatur in die Heimat bringt.
Wer schon einmal mit einem großen Passagierschiff Meere oder Ozeane überquert hat, der weiß, dass das am hellichten Tag wirklich wundervolle Panoramaansichten mit sich bringen kann. Wenn es dann aber etwas dunkler wird, gestaltet sich nicht nur der Horizont als etwas bedrückend. Auch an Bord, so frei auf hoher See, kann dann schon mal die Stimmung etwas umschwenken. Speziell, wenn man daran denkt, dass die zu begehende Fläche eines Schiffes im Verhältnis eher gering ausfällt und inmitten von Heizräumen und anderen menschenlosen Abteilungen wahre Horrorbilder entstehen können. Auf diese baut Kultautor Sebastian Fitzek in seinem neuen Thriller „Passagier 23“. Zur Veröffentlichung gehört beim Berliner Schriftsteller auch stets ein Buchtrailer, der einen schon mal auf das Bevorstehende vorbereitet. Wer sich diesen ansieht, wird entweder vor Angst vor seinem Bildschirm flüchten oder aber erst recht zum Buch greifen.
Heutzutage wird oftmals moniert, dass die Kinder und Jugendlichen keinen Zugang mehr zur Geschichte haben. Das ist in vielen Bereichen wirklich so der Fall, hat aber auch erklärbare Gründe. Pauschalisierend gesagt liegt es daran, dass derartige Dinge einfach nicht zeitgerecht problematisiert werden. Dabei gibt es gerade im kulturellen Sektor jede Menge Raum, um dies zu bewerkstelligen. Neuestes Beispiel dafür ist „Die Boxtrolls“, eine Abenteueranimation, bei der es vor allem auch um den Umgang mit Minderheiten geht. Beachtet man die Regiearbeit von Graham Annable und Anthony Stacchi als Erwachsener, werden durchaus Erinnerungen wach. Die Kids hingegen werden in erster Linie von den Fabelwesen begeistert sein. Die ganze Familie bekommt letztlich einen tollen Kinofilm geboten, der das Resultat einer äußerst detailtreuen Arbeit darstellt.
Seine Geschichte war eine, die sämtliche Leser mit einer ganz besonderen Magie an ein literarisches Schriftstück binden konnte. Wer „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ einmal aufgeschlagen hatte, kam bis zur letzten Seite dann nicht mehr vom Werk weg. Das kann mit einem spannungsgeladenen Roman gelingen oder wie im Fall von Autorin Rachel Joyce mit einem, der auf viel Gefühl und Emotionen setzt. Dies bescherte der Britin im Jahr 2012 einen internationalen Bestseller. Nun schwingt sie sich dazu auf, mit ihrem Protagonisten ein weiteres Highlights zu setzen, wenngleich Harold Fry dieses Mal selbst nicht zu Wort kommt. „Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry“ wird aus der Sicht jener Frau erzählt, für die der Pilgernde einst durch das Land zog.
So schön sich die derzeitige Wetterlage noch gestaltet, so klar ist auch, dass dies sich ändern wird, je weiter die Tage auf dem Kalenderblatt fortschreiten. Der Herbst ist trotz der vielen Sonnenstunden bereits am Werkeln. Blätter fallen von den Bäumen und ab und zu drängt sich auch schon mal der Regen in den Vordergrund. Da wird es auf kurz oder lang Tage geben, an denen man sich lieber in den heimischen vier Wänden in seine Kuscheldecke auf der Couch einmurmelt. Damit einem da vor Langeweile nicht das stetige Gähnen heimsucht, lohnt sich ein Blick auf die zahlreichen Kinofilme, die bereits auf DVD und Blu-ray erschienen sind oder die in den nächsten Wochen herauskommen.
Michael Bay als ein Schwergewicht des großen Blockbusterkinos zu beschreiben, wäre vermutlich eine recht anmaßende Untertreibung. Als Regisseur schenkte er der Welt Streifen wie „Pearl Harbour“, „Armageddon“ oder auch die Reihen „Transformers“ und „Bad Boys“. Als Produzent fungierte er unter anderem auch für die von vielen Seiten gelobte Piratenserie „Black Sails“. Allein bei dieser Auflistung wird deutlich, dass kein Besserer das Zepter bei der Verfilmung einer Comicserie hätte übernehmen können, die auch den Autor dieses Beitrages während seiner Kindheit begleitet hat. Die „Teenage Mutant Ninja Turtles“ prägten mehr als eine Generation, unter Bay und Regisseur Jonathan Liebesman schaffen sie nun endlich in ordentlicher Ausprägung den Weg auf die Leinwand.
Dass skandinavische Autoren in aller Regelmäßigkeit frostige Kriminalromane und Thriller schreiben und diese auch unsere Literaturwelt ordentlich aufwirbeln, sollte mittlerweile jedem bekannt sein. Von Stieg Larsson und Henning Mankell angestachelt, schaffen es immer mehr dieser Literaten, über die Inselgrenzen hinaus zu unterhalten. Ob es daran liegt, dass im Norden die Temperaturen etwas schauriger sind und aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte viel Wald und Feld förmlich dazu einladen, sich recht gruselige Geschichten auszudenken, sei einmal dahingestellt. Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt sind aber wieder einmal Beweis für die großartige schwedische Kriminalliteratur im noch jungen 21. Jahrhundert. Da lässt sich ihr neues Buch „Das Mädchen, das verstummte“ nicht herausnehmen.
Letztendlich kam es, wie so oft in den letzten Jahren. Bei der Bekanntgabe des Literaturnobelpreisträgers benannte die Schwedische Akademie einen Literaten, den viele vorab nicht wirklich auf der Rechnung hatten,der die Auszeichnung für sein Lebenswerk dennoch mehr als verdient hat. Durch den Gewinn des Franzosen Patrick Modiano steht fest, dass auch in diesem Jahr großartige Schriftsteller wie Haruki Murakami oder Ismail Kadare nicht prämiert werden. Modiano, der Rekordsieger Frankreich einen weiteren Erfolg beschert und die Nachfolge von Vorjahressiegerin Alice Munro (Kanada) antritt, stellt in seinen Werken Fragen der Vergangenheit, wobei diese aber auch stets einen zeitgenössischen Bezug erkennen lassen. Themen wie Identität, Erinnerung, Vergessen und Schuld formen das Gesamtkunstwerk des Literaturnobelpreisträgers 2014.
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